Diplomarbeit, 2002
88 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Abwicklungsprozess einer Unternehmensübernahme oder -beteiligung im Kontext des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG). Sie analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Verfahren, die bei solchen Transaktionen relevant sind. Die Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis für die rechtlichen Aspekte und die praktische Anwendung des WpÜG zu vermitteln.
Die Arbeit beginnt mit einer historischen Betrachtung der Unternehmensübernahmen und erläutert die Entwicklung des Rechtsrahmens in Deutschland und der EU. Anschließend wird die Abgrenzung zwischen freundlichen und feindlichen Übernahmen beleuchtet.
Kapitel 4 befasst sich mit den Beweggründen zur Einführung des WpÜG, während Kapitel 5 dessen Anwendungsbereich beschreibt. Kapitel 6 analysiert den Aufbau und den Inhalt des Gesetzes, während Kapitel 7 allgemeine Verfahrensregeln behandelt.
Kapitel 8 fokussiert auf die Sichtweise der Bietergesellschaft und untersucht die verschiedenen Arten von Angeboten im Übernahmeprozess. Es werden auch die Verfahrensschritte bei einer Unternehmensübernahme oder -beteiligung detailliert beschrieben.
Kapitel 9 analysiert die rechtlichen Anforderungen an die Angebotsunterlage nach § 12 WpÜG und behandelt die Haftung der beteiligten Parteien.
Kapitel 10 beleuchtet die Situation der Zielgesellschaft im Übernahmeprozess und untersucht die Rechtsbehelfe, die ihr zur Verfügung stehen.
Kapitel 11 und 12 behandeln den Rückkauf eigener Aktien und den Zwangsausschluss von Minderheitsaktionären.
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG), Unternehmensübernahme, Unternehmensbeteiligung, Übernahmeangebot, Pflichtangebot, feindliche Übernahme, freundliche Übernahme, Zielgesellschaft, Bietergesellschaft, Angebotsunterlage, Haftung, Rechtsbehelfe, Rückkauf eigener Aktien, Zwangsausschluss, Minderheitsaktionär
Das WpÜG legt seit 2002 die gesetzlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Angebote zum Erwerb von Wertpapieren und Unternehmensübernahmen in Deutschland fest.
Eine freundliche Übernahme erfolgt im Einvernehmen mit dem Vorstand der Zielgesellschaft, während eine feindliche Übernahme gegen dessen Willen angestrebt wird.
Ein Squeeze-out ist der Zwangsausschluss von Minderheitsaktionären durch einen Hauptaktionär gegen eine angemessene Barabfindung.
Möglichkeiten sind die Suche nach einem „Weißen Ritter“ (konkurrierendes Angebot), Vorratsbeschlüsse oder rechtliche Schritte wie einstweilige Verfügungen.
Ein Pflichtangebot ist erforderlich, sobald ein Bieter die Kontrolle über die Zielgesellschaft erlangt, was in der Regel bei Erreichen von 30 % der Stimmrechte der Fall ist.
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