Bachelorarbeit, 2021
54 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung in die Thematik
1.1 Forschungsziel
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Die Bedeutung von Identität
2.2 Die Bedeutung von Stadtimage
2.3 Identität und Image im Stadtmarketing
2.4 Die Herausforderung des Imagewandels
3. Kultur in der Stadt
4. Die Europäische Kulturhauptstadt
4.1 Ideen und Hintergründe
4.2 Zielsetzungen
5. Die Europäische Kulturhauptstadt vor dem Hintergrund der Festivalisierung
6. Auswirkungen und Effekte ehemaliger Europäischer Kulturhauptstädte
6.1 Indikatoren und Wirkungsbereiche
6.2 Auswirkungen auf das Image
6.3 Kulturelle Auswirkungen
6.4 Ökonomische Auswirkungen
6.5 Soziale Auswirkungen
6.6 Physische Auswirkungen
6.7 Politische Auswirkungen
7. Das Beispiel „Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025“
7.1 Geschichtlicher Rückblick der Stadt Chemnitz
7.2 Image der Stadt Chemnitz
7.3 Konzepte und Strategien der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025
7.3.1 Bürger:innenbeteiligung im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung
7.3.2 Primäre Ziele und Strategien
7.4. Die “Europäische Kulturhauptstadt 2025“ als Ansatz städtischen Imagewandels
7.4.1 Stadtkultur und Stadtverhalten
7.4.2 Stadtdesign und Branding
7.4.3 Stadtkommunikation
8. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwieweit eine Destination ihr Image durch die Auszeichnung zur Europäischen Kulturhauptstadt nachhaltig wandeln kann, unter besonderer Berücksichtigung des Beispiels Chemnitz 2025. Das Forschungsziel besteht darin, die mit dem Titel verbundenen Auswirkungen zu analysieren und zu evaluieren, ob und wie diese als Instrument für einen Imagewandel fungieren können.
Die Herausforderung des Imagewandels
Aufgrund der Tatsache, dass Images zugleich auf Vorurteilen und anthropogenen Vorstellungen basieren, sind diese weitestgehend beständig und erstrecken sich meist über einen längeren Zeitraum (KONKEN 2004: 36). Prozesse des Imagewandels benötigen daher viel Zeit und entwickeln sich weitaus langsamer als sich die Stadt selbst (ANTONOFF 1971: 27). Da auch externe und unveränderbare Einflüsse auf das Stadtimage einwirken, werden Imageänderungen häufig als problematisch angesehen (HUBER 1987: 47). Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Image einer Stadt nicht nur aus vielen Elementen und Komponenten besteht, sondern auch von vielen unterschiedlichen internen und externen Faktoren beeinflusst werden kann (GANSER 1970, zit. nach LAMKEMEYER 2005: 26). Inwieweit sich kulturelle Events wie die Auszeichnung zur Kulturhauptstadt Europas auf das Image einer Stadt auswirken kann, wird im Abschnitt 6.2 näher erläutert. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf die Nachhaltigkeit der Auswirkungen.
1. Einführung in die Thematik: Hinführung zum Forschungsgegenstand und Definition der Forschungsfragen hinsichtlich des Imagewandels durch den Kulturhauptstadt-Titel.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Konzepte Stadtidentität und Stadtimage sowie deren Einbindung in moderne Stadtmarketing-Strategien.
3. Kultur in der Stadt: Betrachtung der Kultur als komplexen Standortfaktor und ihre Bedeutung für die raumbezogene Identität.
4. Die Europäische Kulturhauptstadt: Darstellung der historischen Hintergründe, der Entwicklung der Initiative sowie der allgemeinen Zielsetzungen.
5. Die Europäische Kulturhauptstadt vor dem Hintergrund der Festivalisierung: Analyse des Konzepts der Festivalisierung als stadtpolitisches Instrument zur Imagesteigerung.
6. Auswirkungen und Effekte ehemaliger Europäischer Kulturhauptstädte: Detaillierte Untersuchung von Indikatoren sowie kulturellen, ökonomischen, sozialen, physischen und politischen Wirkungen anhand von Fallbeispielen.
7. Das Beispiel „Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025“: Konkrete Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf die Stadt Chemnitz, inklusive historischem Rückblick, Analyse der Strategien und der Maßnahmenplanung.
8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Potenzials der Auszeichnung zur Kulturhauptstadt für einen dauerhaften Imagewandel am Beispiel Chemnitz.
Kulturhauptstadt, Chemnitz, Imagewandel, Stadtmarketing, Stadtidentität, Stadtimage, Festivalisierung, Kultur, Stadtentwicklung, Standortfaktor, Branding, Bürgerbeteiligung, Europa, Transformation, Kulturhauptstadtjahr
Die Bachelorarbeit analysiert das Potenzial der Auszeichnung zur Europäischen Kulturhauptstadt als Instrument für einen städtischen Imagewandel, explizit untersucht am Beispiel der Stadt Chemnitz 2025.
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Stadtidentität, Stadtmarketing, dem Konzept der Festivalisierung sowie den vielfältigen Auswirkungen (kulturell, ökonomisch, sozial, physisch, politisch) von Kulturhauptstadt-Projekten.
Das primäre Ziel ist es, zu darzulegen, wie eine Stadt ihren Imagewandel durch das Kulturhauptstadtjahr vorantreiben kann und welche Faktoren dabei für eine nachhaltige Wirkung entscheidend sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien, Evaluationsberichte und theoretischer Konzepte zu Stadtmarketing und Kulturhauptstädten, ergänzt durch die Untersuchung spezifischer Dokumente und Strategiepapiere zur Chemnitzer Bewerbung.
Neben den theoretischen Fundamenten erfolgt eine detaillierte Auswertung von Auswirkungen ehemaliger Kulturhauptstädte, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der historischen Entwicklung, des aktuellen Images und der konkreten Strategien der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stadtimage, Kulturhauptstadt, Stadtmarketing, Identitätsbildung und Festivalisierung definiert.
Die „Kultur des Machens“ ist ein zentraler Bestandteil des Chemnitzer Programms, der darauf abzielt, durch Eigeninitiative und Bürgerbeteiligung das kollektive Selbstvertrauen zu stärken und die Wahrnehmung der Stadt positiv zu verändern.
Chemnitz steht vor der besonderen Herausforderung, ein von Strukturwandel und negativen Schlagzeilen geprägtes Image in ein positives, zukunftsorientiertes Bild als „Stadt der Moderne“ zu überführen.
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