Diplomarbeit, 2008
124 Seiten, Note: 1,1
Diese Diplomarbeit untersucht die Präimplantationsdiagnostik (PID) aus medizinisch-naturwissenschaftlicher, juristischer und ethischer Perspektive. Ziel ist es, ein umfassendes Bild der komplexen Fragestellungen rund um die PID zu liefern und die verschiedenen Aspekte kritisch zu beleuchten.
Kapitel 2 befasst sich mit den medizinisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen der PID, einschließlich der Methoden der Embryobiopsie und Polkörperbiopsie sowie der molekulargenetischen Diagnostik. Es werden verschiedene Anwendungsgebiete der PID erläutert, darunter die Diagnostik von monogenen Erbkrankheiten und chromosomalen Störungen. Die Risiken und Probleme der IVF/ICSI und der PID werden ebenfalls behandelt. Kapitel 3 analysiert die Rechtslage in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien, Israel und den USA im Hinblick auf die PID. Das deutsche Embryonenschutzgesetz und seine Interpretation werden im Detail untersucht. Kapitel 4 widmet sich der ethischen Diskussion um die PID, indem verschiedene Positionen zum moralischen Status des Embryos vorgestellt und Argumente für und gegen die Zulassung der PID diskutiert werden.
Präimplantationsdiagnostik (PID), In-vitro-Fertilisation (IVF), Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), Embryonenschutzgesetz (ESchG), Ethik, Recht, Humanembryologie, Monogene Erbkrankheiten, Chromosomenstörungen, Risiken, moralische Status des Embryos.
PID ist ein Verfahren, bei dem extrakorporal erzeugten Embryonen Zellen entnommen werden, um sie vor der Einpflanzung in die Gebärmutter auf genetische Defekte zu untersuchen.
In Deutschland ist die PID durch das Embryonenschutzgesetz (ESchG) streng reglementiert bzw. weitgehend verboten, um den Schutz des frühen menschlichen Lebens zu gewährleisten.
Die Debatte reicht von der Ansicht, dass der Embryo ab der Befruchtung ein uneingeschränktes Lebensrecht besitzt, bis hin zur Auffassung, dass die Schutzwürdigkeit erst mit der Entwicklung zunimmt.
Sie wird vor allem zur Erkennung monogener Erbkrankheiten, Chromosomenstörungen oder bei Paaren mit wiederholten Fehlgeburten eingesetzt.
Neben den Risiken der In-vitro-Fertilisation (IVF) besteht das spezifische Risiko der Beschädigung des Embryos bei der Biopsie sowie ethische Risiken wie die Selektion („Designerbabys“).
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