Examensarbeit, 2008
189 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Zielsetzung und Thematischer Aufbau der Arbeit
2 Beweglichkeit und Beweglichkeitstraining
2.1 Begriffsbestimmung von Beweglichkeit
2.1.1 Definition von Beweglichkeit
2.1.2 Beweglichkeit als Komponente der sportlichen Leistungsfähigkeit
2.1.3 Einordnung in die motorischen Fähigkeiten
2.1.4 Formen der Beweglichkeit
2.1.5 Bedeutung der Beweglichkeit
2.1.6 Determinanten von Beweglichkeit
2.2 Physiologischer Exkurs zur Beweglichkeit
2.2.1 Der aktive Bewegungsapparat
2.2.1.1 Die Skelettmuskulatur
2.2.2 Der passive Bewegungsapparat
2.2.2.1 Gelenke
2.2.2.2 Sehnen und Bänder
2.2.3 Dehnfähigkeit des tendomuskulären Systems
2.2.3.1 Die Dehnfähigkeit der Muskulatur
2.2.3.2 Dehnungsverhalten des Bindegewebes (Sehnen, Bänder)
2.2.4 Neurophysiologische Faktoren der Dehnfähigkeit
2.2.4.1 Der Muskelspindelreflex
2.2.4.2 Der Sehnenspindelreflex
2.3 Trainingseffekte in der Beweglichkeit
2.3.1 Begriffsbestimmung Training
2.3.2 Methoden des Beweglichkeitstrainings
2.3.2.1 Klassische Dehnmethoden
2.3.2.2 Neuere Dehnmethoden
2.3.2.3 Alternative Dehnmethode
2.3.3 Normativa des Beweglichkeitstrainings
2.3.4 Effektivität der Dehnmethoden
2.3.5 Beweglichkeitstraining im Schulsport
2.3.5.1 Besonderheit im Kindes- und Jugendalter
2.3.6 Trainingseffekte des Beweglichkeitstrainings
2.3.6.1 Senkung der Ruhespannung
2.3.6.2 Beseitigung muskulärer Dysbalancen
2.3.6.3 Verletzungsprophylaxe und Vermeidung von Muskelkater
2.3.6.4 Psychophysische Wirkung
2.3.7 Nachhaltigkeit von Trainingseffekten
2.3.7.1 Begriffsbestimmung Nachhaltigkeit
2.3.7.2 Nachhaltige Trainingseffekte
2.3.8 Erklärungsansätze für Trainingseffekte
2.3.8.1 Titin als Quelle der Ruhespannung
2.3.8.2 Strukturelle Veränderungen
2.3.8.3 Erhöhte Dehntoleranz und Habituation
3 Darstellung der Empirischen Untersuchung
3.1 Voraussetzende Bezüge und Ansatzstellen der empirischen Untersuchung
3.2 Methodische Überlegungen
3.3 Forschungsfragen und Forschungshypothesen
3.4 Untersuchungsmethodik
3.4.1 Personenstichprobe
3.4.2 Variablenstichprobe
3.4.2.3 Gütekriterien
3.4.3 Treatmentstichprobe
3.4.4 Ablauf der Untersuchung
3.4.5 Statistik
3.5 Darstellung der Ergebnisse
3.5.1 Effektivität der Dehnprogramme
3.5.1.1 Stand and Reach
3.5.1.2 Grätsche
3.5.1.3 Rumpfbeuge sw
2.5.2.4 Ausschultern
3.5.2 Effektivitätsvergleich der angewandten Dehnmethoden unter besonderer Berücksichtigung der Normativa des Beweglichkeitstrainings
3.5.2.1 Stand and Reach
3.5.2.2 Grätsche
3.5.2.4 Ausschultern
3.5.3 Nachhaltige Trainingseffekte
3.5.3.1 Stand and Reach
3.5.3.2 Grätsche
3.5.3.3 Rumpfbeuge seitwärts
3.5.3.4 Ausschultern
3.5.4 Geschlechtsspezifische Unterschiede
3.5.4.1 Stand and Reach
3.5.4.2 Grätsche
3.5.4.3 Rumpfbeuge seitwärts
3.5.4.4 Ausschultern
3.5.5 Häufigkeit der sportlichen Betätigung
3.5.5.2 Grätsche
3.5.5.3 Rumpfbeuge seitwärts
3.5.5.4 Ausschultern
3.6 Diskussion
4 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Effektivität und Nachhaltigkeit zweier unterschiedlicher Dehnprogramme (Dehnen nach dem PI-Effekt und intuitives Stretching) im Sportunterricht bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren zu untersuchen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Möglichkeit, durch zeitlich effizientes Beweglichkeitstraining innerhalb reduzierter Rahmenbedingungen eine messbare Verbesserung der Bewegungsreichweite zu erzielen.
3.4.1 Personenstichprobe
An der empirischen Untersuchung nahmen insgesamt 43 Schüler der Offenen-Schule-Waldau (OSW) teil. Sie befanden sich zum Zeitpunkt der Untersuchungen und der Beweglichkeitsprogramme im 10. Schuljahr und waren zwischen 16 und 18 Jahren alt. Alle Schüler waren Teilnehmer des Wahlsports Fußball. Trotz der allgemein eher männlich dominierenden Sportart war die Anzahl an Jungen und Mädchen wie in der Abbildung (3-1) zu sehen, zahlenmäßig homogen.
Die getesteten Schüler wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Zum einen in die Gruppe 1 bestehend aus 23 Schülerinnen und Schüler, 11 Jungen und 12 Mädchen. Und zum anderen aus der Gruppe 2, die aus 11 Jungen und 9 Mädchen bestand (Tab. 3-1). Die Einteilung der Gruppen wurde vom Lehrer übernommen. Die Gruppe 1 bestand aus den fußballinteressierten Schülern der Klassen 10 a, b, c und die Gruppe B bestand aus 10 d, e, f. Beide Gruppen fungierten aufgrund der Untersuchungsvariante (Kap. 3.4.3) als Experimentalgruppen. Zu den Endtests standen wegen zwischenzeitlicher Krankheit oder nur noch 42 Schüler zur Verfügung. Aufgrund dessen fließen nur noch Ergebnisse von den genannten 42 Schülern in die Auswertungen der Nachtests ein.
1 Einleitung: Problemdarstellung und Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Beweglichkeitsförderung im Sportunterricht.
2 Beweglichkeit und Beweglichkeitstraining: Theoretische Grundlagen zu Begriffen, Physiologie, Methoden und Trainingseffekten.
3 Darstellung der Empirischen Untersuchung: Aufbau und methodisches Design der durchgeführten Studie sowie deren Ergebnisse und Diskussion.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Haupterkenntnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Beweglichkeitstraining, Dehnmethoden, PI-Effekt, intuitives Stretching, Schulsport, Bewegungsreichweite, Trainingseffekte, Nachhaltigkeit, Beweglichkeit, Adoleszenz, Sportunterricht, motorische Fähigkeiten, Dehnfähigkeit, Gelenkigkeit, muskuläre Dysbalancen.
Die Arbeit untersucht die Effektivität und Nachhaltigkeit von zwei spezifischen Dehnprogrammen im Rahmen des Sportunterrichts bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren.
Die zentralen Themen umfassen die physiologischen Grundlagen der Beweglichkeit, verschiedene Methoden des Dehnungstrainings (insbesondere der PI-Effekt und intuitives Stretching) sowie deren Anwendung im Schulsport.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass ein kurzes, systematisches Beweglichkeitstraining die sportmotorische Leistungsfähigkeit verbessern kann, selbst wenn die zeitlichen Rahmenbedingungen begrenzt sind.
Es wurde eine empirische Untersuchung mit zwei Schulgruppen durchgeführt, wobei vier standardisierte sportmotorische Tests zur Messung der Bewegungsreichweite über verschiedene Zeitpunkte (prä, post, follow up) angewandt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu den physiologischen Faktoren der Dehnfähigkeit sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Versuchsreihe.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Beweglichkeitstraining, PI-Effekt, intuitives Stretching, Bewegungsreichweite, Trainingsnachhaltigkeit und Sportunterricht.
Der PI-Effekt nutzt eine progressive Steigerung des Dehnreizes mit isometrischer Anspannung, während das intuitive Stretching auf natürlichen, instinktiven Bewegungsabläufen basiert und deutlich zeitsparender konzipiert ist.
Ja, die Arbeit zeigt, dass die gewählten Methoden auch in einer Schulumgebung ohne spezielle Vorkenntnisse anwendbar sind und positive Effekte auf die Beweglichkeit haben.
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