Wissenschaftlicher Aufsatz, 2008
35 Seiten
I. Grundlagen und Entwicklung der EU-Bildungsprogramme
II. Die bisherigen Programme im Bildungsbereich
1. LEONARDO DA VINCI
2. SOKRATES
3. Aktion Jean Monnet
4. TEMPUS
5. ERASMUS-MUNDUS
6. E-LEARNING
III. Die neue Generation von Gemeinschaftsprogrammen im Bildungsbereich
1. Das Programm COMENIUS
2. Das Programm ERASMUS
3. Das Programm LEONARDO DA VINCI
4. Das Programm GRUNDTVIG
5. Das transversale Programm
6. Das Programm Jean Monnet
IV. Spezifische Profile der jeweiligen Programme
1. ERASMUS
2. LEONARDO DA VINCI
3. Transversales Programm
V. Verfahren
1. Förderfähige Einrichtungen/Organisationen/Empfänger
2. Förderkriterien für Anträge
3. Auswahlkriterien
a). Fachliche Leistungsfähigkeit
b) Finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Finanzielle Bedingungen
5. Kriterien für die Vergabe von Zuschüssen
VI. Umsetzung
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Struktur der EU-Bildungsprogramme, insbesondere im Hinblick auf den Übergang zum Aktionsprogramm für lebenslanges Lernen (2007–2013), und bietet eine praxisorientierte Anleitung zur Teilnahme und Umsetzung von Förderprojekten.
1. LEONARDO DA VINCI
Von Anfang an hatte die Europäische Gemeinschaft eine relativ klare Zuständigkeit für die Berufsbildung. Daher hatte die Gemeinschaft schon frühzeitig mit der Entwicklung entsprechender Programme begonnen, die schließlich in das Programm LEONARDO DA VINCI (abgekürzt: LEONARDO oder LdV) mündeten. Es beruhte auf einem Beschluss des Rates, der entsprechend dem Vertrag unterstützende und ergänzende Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Berufsbildung vorsah. Dabei setzte das Programm die transnationale Zusammenarbeit zur Verbesserung der Qualität, zur Förderung der Innovation und zur Stärkung der europäischen Dimension von Berufsbildungssystemen und -methoden ein. Nach und nach wurde das Programm für 30 Länder geöffnet.
LEONARDO DA VINCI war als Finanzierungsprogramm ausgestaltet, das jedermann Zuschüsse gewähren konnte, auch wenn Anträge für Projektfinanzierungen nicht von Einzelpersonen eingereicht werden konnten. Es stand einem sehr breiten Spektrum von Organisationen und Unternehmen des öffentlichen und privaten Sektors offen, die in der Berufsbildung aktiv oder mit Ausbildungsfragen befasst sind und eine internationale Partnerschaft bildeten.
I. Grundlagen und Entwicklung der EU-Bildungsprogramme: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung der europäischen Bildungsaktivitäten seit den 1970er Jahren und die Verankerung in der Lissabon-Strategie.
II. Die bisherigen Programme im Bildungsbereich: Hier werden die vor 2007 bestehenden Programme wie Leonardo da Vinci, Sokrates oder Tempus in ihrer damaligen Ausgestaltung und Zielsetzung vorgestellt.
III. Die neue Generation von Gemeinschaftsprogrammen im Bildungsbereich: Das Kapitel erläutert die Zusammenführung der Aktivitäten in ein einheitliches Aktionsprogramm für lebenslanges Lernen ab 2007.
IV. Spezifische Profile der jeweiligen Programme: Eine detaillierte Aufschlüsselung der Anforderungen und Prioritäten für die verschiedenen Förderprogramme, mit besonderem Fokus auf Erasmus und Leonardo da Vinci.
V. Verfahren: Dieser Abschnitt beschreibt die administrativen Abläufe, von der Antragsstellung über die Auswahlkriterien bis hin zur finanziellen Abwicklung.
VI. Umsetzung: Das Kapitel bietet einen praktischen Leitfaden für das Management europäischer Projekte, von der Startphase bis hin zur abschließenden Verbreitung der Ergebnisse.
EU-Bildungsprogramme, Lebenslanges Lernen, Berufsbildung, Hochschulbildung, Leonardo da Vinci, Erasmus, Comenius, Grundtvig, Jean Monnet, Europäischer Hochschulraum, Projektmanagement, Bildungsförderung, Lissabon-Strategie, Mobilität, Innovation
Die Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die EU-Bildungsprogramme, ihre historische Entwicklung, ihre aktuelle Struktur und die praktischen Anforderungen an Projektteilnehmer.
Die zentralen Felder umfassen lebenslanges Lernen, berufliche Aus- und Weiterbildung, Hochschulkooperationen sowie europäische Integrationsstudien.
Das Ziel ist es, den Lesern die komplexe Struktur der EU-Förderprogramme verständlich zu machen und eine Hilfestellung für die erfolgreiche Projektteilnahme zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse von EU-Beschlüssen, Mitteilungen der Kommission und offiziellen Programmleitfäden, um eine strukturierte Darstellung der Materie zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Programme, deren spezifische Profile, die administrativen Verfahren sowie eine praktische Anleitung zum Projektmanagement.
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Lebenslanges Lernen, EU-Förderung, Mobilität, europäische Dimension und Projektmanagement.
Das neue System ab 2007 fasste die zuvor zersplitterten Programme unter dem Dach des Aktionsprogramms "Lebenslanges Lernen" zusammen, um Synergien zu nutzen und die Verwaltung zu vereinfachen.
Hochschulen benötigen in der Regel eine ERASMUS-Hochschulcharta, die von der Europäischen Kommission erteilt wird und die Grundsätze der Zusammenarbeit festlegt.
Nein, in der Regel sind die Programme für Organisationen und Institutionen konzipiert, die Projekte einreichen; für Privatpersonen gelten in den meisten Fällen keine eigenständigen Antragsrechte.
Sie dient als steuerungspolitisches Instrument, um eine kohärente Politikentwicklung in den Mitgliedstaaten zu ermöglichen, ohne die nationalen Kompetenzen der Bildungssysteme vollständig zu ersetzen.
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