Diplomarbeit, 2005
180 Seiten, Note: 1
KAPITEL I
1 Ausgangslage und Problemstellung
1.1 Ausgangslage
1.2 Problemstellung
1.3 Ziel der Arbeit
1.3.1 Hauptziele dieser Diplomarbeit
1.3.2 Weitere Ziele der Arbeit
1.3.3 Motive für diese Diplomarbeit
1.4 Forschungsfrage
1.4.1 Thesen
1.5 Methodisches Vorgehen
1.6 Begriffliche Definitionen
1.6.1 Zeitliche Befristung
1.6.2 Regionen
1.6.3 Direkte und Indirekte Effekte vs. Auslöser
1.6.4 Definition Akteure, Personen und Gästekategorien
1.6.5 Erfassungs- und Bewertungsprobleme ökonomischer Effekte
1.7 Gliederung der Arbeit
KAPITEL II
2 Theoretischer Teil
2.1 Nachfrageorientierte Analyseinstrumente (Multiplikatoreffekt)
2.2 Exportbasistheorie
2.3 Input-Output Tabelle
2.3.1 Hauptaussage der IO-Analyse
2.3.2 Theoretische Ausführung
2.4 Wertschöpfung
2.4.1 Wertschöpfungsmodell
2.4.2 Nettowertschöpfung
2.4.3 Bruttowertschöpfung
2.5 Sportevent Scorecard
2.5.1 Spezielle Form der BSC (Sportevent-Scorecard)
2.5.1.1 Sportevent-Scorecard Ökonomie
2.5.1.2 Scorecard Koeffizienten
KAPITEL III
3 Theoretische Betrachtungen der Region Wien und der Fußball EM 2008
A Regionsanalyse
3.1 Regionsabgrenzung
3.2 Bezirk Stadt Wien
3.2.1 Stadtstruktur
3.3 Weitere relevante Bezirke der EM 2008 in der Region Wien
3.3.1 Bezirk Baden
3.3.2 Bezirk Gänserndorf
3.3.3 Bezirk Mödling
3.3.4 Bezirk Wien-Umgebung
3.4 Exkurs
3.4.1 Entwürfe regionaler Kooperationen
3.5 Wichtige Indikatoren zum Zentralen Punkt der Region Wien, der Stadt Wien
3.5.1 Soziale und kulturelle Infrastruktur in Wien
3.5.2 Bevölkerungsentwicklung und Suburbanisierung
3.6 Die Wirtschaftsstruktur in Wien
3.7 Beschäftigung in Wien
3.8 Tourismus in Wien
3.8.1 Allgemeines
3.8.2 Zahlen und Fakten
3.8.3 Unique Selling Propositions im Wien Tourismus
B Fußball Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz
3.9 Sportgroßveranstaltungen
3.9.1 Ökonomie
3.9.2 Ökologie
3.9.3 Soziale Wirkungen
3.10 Die Fußball Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz
3.10.1 Ausrichter-Verbände der Fußball EM 2008
3.10.2 Die UEFA
3.10.3 Der Österreichische Fußball Bund (ÖFB)
3.11 Fußball Europameisterschaft
3.12 Fußball EM 2008
3.12.1 Eckpunkte aus der gemeinsamen Bewerbung
3.12.2 Wichtige Punkte der Europameisterschaft
3.12.2.1 Transportwege und Möglichkeiten
3.12.2.2 Stadien
3.12.2.3 Medienzentrum
3.12.2.4 Unterkünfte
3.12.2.5 Tickets
3.12.3 Wien: Ernst-Happel Stadion
3.12.4 Trainingszentren
KAPITEL IV
4 Berechnungen
4.1 Einführung
4.1.1 Personen
4.1.2 Passive
4.1.3 Aktive
4.1.4 Zusammenfassend
4.2 Szenarien
4.3 Sportevent-Scorecard
4.3.1 Vorgehensweise (Umsatzscorecard)
4.3.2 Berechnungen
4.3.3 Interpretation der Ergebnisse
4.4 Exportbasiskonzept
4.4.1 Einleitung
4.4.2 Analyse der Besucherstruktur
4.4.3 Berechnungen
4.4.4 Ergebnisse der Berechnungen
4.5 Input-Output Rechnung
4.5.1 Einleitung
4.5.2 Passive
4.5.2.1 Berechnung pro Person
4.5.2.2 Erläuterung zu den Berechungen
4.5.2.3 Berechnung Gesamt
4.5.3 Aktive
4.5.3.1 Berechung pro Person
4.5.3.2 Berechung Gesamt
4.5.4 Interpretation der weiteren Ergebnisse
4.5.5 Beschäftigungsauswirkung Passive
4.5.5.1 Berechnung der Beschäftigungseffekte
4.5.5.2 Passive Gesamt
4.5.5.3 Beschäftigungswirkung Aktive Gesamt
4.6 Wertschöpfung
4.6.1 Graphische Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4.6.2 Berechnung der einzelnen Phasen
4.6.2.1 Pre Event Phase: (2002 – April 2008)
4.6.2.2 Event Phase: Mai bis Juli 2008
4.6.2.3 After Event Phase: nach dem August 2008
4.6.3 Verwendung der Wertschöpfung
4.6.4 Subventionskoeffizient
4.6.5 Analyse des Budgets in den einzelnen Phasen mit Hilfe der IO-Tabelle
4.6.5.1 Pre Event Phase
4.7 Indirekte Effekte
4.7.1 Einleitung
4.7.2 Stadtentwicklung
4.7.3 Infrastrukturverbesserung (U2 Ausbau)
4.7.4 Imageeffekte
4.7.5 Gesundheit und Soziales
4.7.6 Ökologische Aspekte
KAPITEL V
5 Schlussbetrachtung
5.1 Thesen und deren Beantwortung
5.1.1 These I
5.1.1.1 Ergebnis der Sportevent Scorecard Analyse
5.1.1.2 Ergebnis der Exportbasistheorie
5.1.1.3 Stellungnahme zur These
5.1.2 These II
5.1.2.1 Beschäftigungsauswirkungen
5.1.2.2 Stellungnahme zur These
5.1.3 These III
5.1.3.1 Stellungnahme zur These
5.2 Indirekte Effekte
5.2.1 Stadtentwicklung
5.2.2 Infrastrukturverbesserung
5.2.3 Imageeffekte
5.3 Vergleichende Betrachtung
5.4 Schlussbemerkungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die regionalwirtschaftlichen Effekte eines Sportgroßereignisses, demonstriert anhand der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz, mit einem speziellen Fokus auf die Region Wien. Das primäre Ziel ist es, die direkten ökonomischen Auswirkungen durch Konsumausgaben und Stadioninvestitionen zu identifizieren, zu quantifizieren und deren Bedeutung für die lokale Wirtschaft zu bewerten.
1.1 Ausgangslage
Sportgroßveranstaltungen werden immer wieder als regionaler Wirtschaftsmotor bezeichnet. Vor allem im Bereich des Tourismus und der Bauwirtschaft erwartet man sich neue Aufträge bzw. Umsatzsteigerungen. Im Rahmen der Kandidatur für die Fußball Europameisterschaft 2008 wurden verschiedenste Argumente vorgebracht um diese positive Wirkung zu veranschaulichen. So zum Beispiel:
Tourismus-Staatssekretärin Marès Rossmann betonte, dass der Zuschlag für die Fußball Europameisterschaft 2008 von größter Wichtigkeit und Bedeutung für Österreich sei. Besonders der Tourismus wird durch dieses sportliche Großereignis profitieren. Bis zu 1 Million zusätzliche Nächtigungen werden erwartet. Ebenso bedeutet dies in etwa 4.400 neue Arbeitsplätze, die durch die Euro 2008 in der österreichischen Tourismuswirtschaft entstehen. "Aber abgesehen von der positiven Auswirkung auf Nächtigungen und Arbeitsplätze stellt dieser Mega-Event einen nachhaltigen Imagegewinn für Österreich von nicht schätzbarem Wert dar", ist Rossmann überzeugt.
Der Zuschlag für das drittgrößte Sportereignis der Welt würde in den kommenden sechs Jahren rund 6.000 neue Arbeitsplätze schaffen, als erste Branche würde laut IHS-Experten Christian Helmenstein, die ohnehin angeschlagene Bauwirtschaft profitieren.
Der wirtschaftliche und touristische Effekt von großen Sport-Events wie beispielsweise der Fußball Europameisterschaft 2008 kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, stellten heute, Donnerstag, die beiden Kärntner Abgeordneten Dipl.-Ing. Klaus Hubert Auer und Ing. Josef Winkler fest.
"Der Zuschlag an Österreich, gemeinsam mit der Schweiz die Fußball Europameisterschaft im Jahr 2008 auszutragen, bedeutet einen wichtigen Impuls für das Land", äußerte sich Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein erfreut über die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Vor allem die Bauwirtschaft - wegen des erforderlichen Ausbaus der Sportstätten - und die Tourismus und Freizeitwirtschaft werden davon profitieren, aber auch der Handel wird bedeutende Impulse erfahren, ist der Minister überzeugt.
KAPITEL I: Das Kapitel liefert eine Einführung in die Problematik, definiert die Ziele sowie das methodische Vorgehen der Diplomarbeit und grenzt den Untersuchungsrahmen ein.
KAPITEL II: Hier werden die theoretischen Instrumente wie Multiplikatoreffekt, Exportbasistheorie und Input-Output-Rechnung detailliert dargestellt, um die Grundlage für die späteren Berechnungen zu legen.
KAPITEL III: Dieses Kapitel analysiert die Region Wien sowie die Fußball Europameisterschaft 2008 im Allgemeinen und bildet die regionale Basis der Untersuchung.
KAPITEL IV: Im Hauptteil werden die quantitativen Berechnungen zu den direkten und indirekten ökonomischen Effekten unter Anwendung der gewählten Theorien durchgeführt.
KAPITEL V: Die Schlussbetrachtung interpretiert die Ergebnisse, evaluiert die Thesen und stellt die ökonomische Relevanz für die Region Wien heraus.
Fußball Europameisterschaft, Region Wien, ökonomische Effekte, Wertschöpfung, Input-Output-Rechnung, Exportbasistheorie, Sportevent-Scorecard, regionale Wirtschaft, Beschäftigungswirkung, Sportgroßveranstaltung, Tourismus, Stadioninvestitionen, Subventionskoeffizient, Nachfrageeffekte, Standortanalyse.
Die Diplomarbeit untersucht die regionalwirtschaftlichen Effekte, die durch die Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Region Wien entstehen.
Zentral sind die Analyse der direkten ökonomischen Impulse durch Besucher und Investitionen, die Struktur der Region Wien sowie die Untersuchung indirekter Effekte durch Multiplikatoren.
Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der regionalwirtschaftlichen Bedeutung der Fußball-EM für die Region Wien, wobei insbesondere die Auswirkungen auf Umsatz, Wertschöpfung und Beschäftigung quantifiziert werden.
Zur Anwendung kommen nachfrageorientierte Analyseinstrumente wie der Multiplikatoreffekt, die Exportbasistheorie, die Input-Output-Analyse sowie das Modell der Sportevent-Scorecard.
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Berechnung der wirtschaftlichen Auswirkungen auf Basis verschiedener Szenarien, unterteilt in die Phasen der Vorbereitung, Durchführung und Nachnutzung.
Wichtige Begriffe sind Sportgroßveranstaltung, Input-Output-Modellierung, regionale Wertschöpfung, Beschäftigungseffekte, Exportbasiskonzept und touristische Nachfrage.
Wien dient als zentraler Punkt der Veranstaltung, insbesondere durch das Ernst-Happel-Stadion, und profitiert durch den massiven Ausbau der Infrastruktur sowie den Tourismus.
Die Analyse zeigt, dass die öffentliche Hand von der Veranstaltung durch Steuereinnahmen und Effekte profitiert, wobei der Subventionskoeffizient den effizienten Einsatz der Mittel für den Stadionumbau belegt.
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