Bachelorarbeit, 2007
148 Seiten, Note: 1,3
Ziel dieser Arbeit ist die Aufdeckung von Gewalt in der stationären Altenpflege, die größtenteils unerkannt bleibt, sowie die Darstellung möglicher Lösungsansätze. Die Arbeit untersucht die Rahmenbedingungen und Ursachen für Gewalt in diesem Kontext.
Die Einleitung beleuchtet die Problematik von Gewalt in der Altenpflege und die ethischen Implikationen. Es werden verschiedene Formen von Gewalt beschrieben, von körperlicher Gewalt bis hin zu subtileren Formen wie Vernachlässigung. Die Kapitel zu Gewalt und Aggression im wissenschaftlichen Diskurs und den Grundformen der Gewalt definieren und kategorisieren verschiedene Arten von Gewalt. Der stationäre Pflegealltag und die Opferrolle älterer Menschen werden im Detail beschrieben. Die Kapitel zum Personalmanagement beleuchten theoretische und praktische Ansätze zur Gewaltprävention.
Gewalt, Aggression, Altenpflege, Personalmanagement, Gewaltprävention, Altersbilder, Pflegekräfte, qualitative Forschung, qualitätsmangel, Zeitdruck, Personalauswahl
Ziel ist es, das oft tabuisierte Thema Gewalt in stationären Pflegeeinrichtungen aufzudecken und die Rolle des Personalmanagements bei der Prävention zu untersuchen.
Die Arbeit beschreibt vielfältige Formen, von direkter körperlicher Gewalt bis hin zu subtiler Vernachlässigung und Verletzungen der Menschenwürde.
Gewalt gehört zu den sozial nicht akzeptablen Tatbeständen; Tabuisierungen führen dazu, dass Fakten nicht benannt werden, weil "nicht sein kann, was nicht sein darf".
Das Personalmanagement trägt Verantwortung durch die Personalauswahl, Schulungen und die Gestaltung von Rahmenbedingungen, die Zeitdruck und Überlastung minimieren.
Die Arbeit nutzt ein Forschungsdesign mit qualitativen Interviews, um Erkenntnisse direkt aus der pflegerischen Praxis zu gewinnen.
Das Gesellschaftsbild alter Menschen beeinflusst deren Stellung und Wertschätzung, was wiederum Auswirkungen auf die Lebensbedingungen in Pflegeheimen hat.
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