Diplomarbeit, 2004
40 Seiten, Note: 1,5
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Begriffliche Abgrenzung und Grundlagen
1.2.1 Unternehmenssteuerung
1.2.2 Kennzahlen
1.2.3 Kennzahlensysteme und Performance Measurement
1.2.4 Balanced Scorecard
2 Die Balanced Scorecard als Instrument der Unternehmenssteuerung
2.1 Die Balanced Scorecard als Managementsystem
2.1.1 Absichten der Balanced Scorecard
2.1.1.1 Die Balanced Scorecard als ein Instrument des strategischen Lernens
2.1.1.2 Die BSC als Instrument zur Unterstützung der Strategieentwicklung
2.1.1.3 Die BSC als Instrument der Strategieumsetzung
2.1.2 Merkmal der Ausgewogenheit
2.1.2.1 Ergebnis- und Leistungstreiberkennzahlen
2.1.2.2 Früh- und Spätindikatoren
2.1.3 Ursache-Wirkungsketten
2.2 Die Balanced Scorecard als spezielles Kennzahlensystem
2.2.1 Finanzwirtschaftliche Kennzahlensysteme
2.2.2 Die typischen Perspektiven einer Balanced Scorecard
2.2.2.1 Finanz-Perspektive
2.2.2.2 Kunden-Perspektive
2.2.2.3 Interne Prozess-Perspektive
2.2.2.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
2.2.2.5 Weitere mögliche Perspektiven
3 Implementierung der Balanced Scorecard
3.1 Implementierungsvorschlag von Kaplan/Norton
3.2 Erfolgskritische Faktoren bei der BSC-Einführung
4 Kritische Betrachtung und Entwicklungsmöglichkeiten der BSC
5 Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der Balanced Scorecard (BSC) als effektives Instrument der Unternehmenssteuerung. Dabei wird analysiert, wie das Konzept dazu beitragen kann, strategische Ziele in operative Kennzahlen zu übersetzen und somit die Unternehmenssteuerung ganzheitlich zu verbessern.
2.1.1.1 Die Balanced Scorecard als ein Instrument des strategischen Lernens
Die Balanced Scorecard wird konzipiert als ein Instrument des strategischen Lernens. Bereits der Entwicklungsprozess einer Balanced Scorecard soll im Managementteam zur Klärung und zur Konsensfindung im Hinblick auf die Auswahl strategischer Ziele beitragen. Die Kommunikation der Ziele und Strategien einer Balanced Scorecard in Top down und Bottom up-Richtung soll eine einheitliche Zielausrichtung der Handlungsträger im Unternehmen sicherstellen. Drei weitere Handlungsmechanismen können helfen dies zu erreichen: Kommunikations- und Weiterbildungsprogramme, Verknüpfung der Balanced Scorecard mit Zielen für Teams und einzelne Handlungsträger sowie die Verknüpfung mit individuellen Anreizsystemen.
1 Einführung: Diese Einleitung definiert das Thema, grenzt Begriffe wie Unternehmenssteuerung und Kennzahlen ab und führt in die Notwendigkeit des Performance Measurements ein.
2 Die Balanced Scorecard als Instrument der Unternehmenssteuerung: Dieses Kapitel erläutert die BSC als Management- und Kennzahlensystem, beschreibt die vier Perspektiven sowie die Bedeutung von Ursache-Wirkungsketten.
3 Implementierung der Balanced Scorecard: Hier wird der vierstufige Prozess der BSC-Einführung nach Kaplan/Norton detailliert beschrieben und um die kritischen Erfolgsfaktoren für die Praxis ergänzt.
4 Kritische Betrachtung und Entwicklungsmöglichkeiten der BSC: Dieser Abschnitt unterzieht das Konzept einer kritischen Analyse, beleuchtet Schwächen und zeigt zukünftige Entwicklungstendenzen auf.
5 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zur Rolle und Anwendung der Balanced Scorecard zusammen.
Balanced Scorecard, Unternehmenssteuerung, Kennzahlensysteme, Strategieumsetzung, Performance Measurement, Managementkonzept, Strategisches Lernen, Ursache-Wirkungsketten, Frühindikatoren, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Lernperspektive, Implementierung, Kennzahlen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Balanced Scorecard als Managementinstrument, um Unternehmensstrategien messbar zu machen und erfolgreich in die Praxis umzusetzen.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Unternehmenssteuerung, den Aufbau der BSC, deren Implementierungsprozess sowie eine kritische Bewertung des Modells.
Ziel ist es, die BSC nicht nur als Kennzahlensammlung zu verstehen, sondern als umfassendes System, das Strategieentwicklung, Kommunikation und operative Steuerung miteinander verbindet.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die theoretische Konzepte (insbesondere von Kaplan/Norton) und praktische Erfahrungswerte aus der Literatur zusammenführt und kritisch bewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der BSC als Management- und Kennzahlensystem, die detaillierte Beschreibung der vier Perspektiven sowie die Vorgehensweise bei der Einführung im Unternehmen.
Wesentliche Begriffe sind Balanced Scorecard, Unternehmenssteuerung, Kennzahlen, Strategieumsetzung, Ursache-Wirkungsketten und Performance Measurement.
Im Gegensatz zu rein monetären und vergangenheitsorientierten Systemen integriert die BSC nicht-finanzielle Größen und zukunftsorientierte Leistungstreiber, um die Strategie des Unternehmens ganzheitlich abzubilden.
Sie verknüpfen die nicht-finanziellen operativen Ziele mit dem finanziellen Endziel und machen so sichtbar, wie das Handeln in den einzelnen Unternehmensbereichen den langfristigen Erfolg beeinflusst.
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