Diplomarbeit, 2008
105 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung in das Thema
2 Das Prozessmanagement
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Entwicklung und Bedeutung der Prozessorientierung
2.3 Ziele des Prozess-/Geschäftsprozessmanagements
3 Aktivitäten des Prozessmanagements
3.1 Planen und modellieren der Geschäftsprozesse
3.1.1 Identifizierung der Prozesse
3.1.2 Gestaltung der Geschäftsprozesse
3.1.3 Beschreibung und Dokumentation der Geschäftsprozesse
3.1.4 Aufgabenträger/Akteure im Geschäftsprozessmanagement
3.2 Umsetzen bzw. Durchführen der Prozesse
3.2.1 Unternehmenskultur
3.2.2 Informations- und Kommunikationspolitik
3.2.3 Art der Umsetzung (Roll-out-Strategie)
3.3 Überwachen und kontinuierliche Verbesserung der Prozesse
3.3.1 Prozesskennzahlen zur Leistungsmessung
3.3.2 Prozessinformationssystem
3.4 Folgen der Prozessorientierung
4 Aufbau der Zielkostenrechnung
4.1 Grundidee, Vorgehensweise, Ziel und Merkmale
4.2 Phasen der Zielkostenrechnung
4.2.1 Zielkostenfindung
4.2.2 Zielkostenspaltung
4.2.3 Zielkostenerreichung
4.3 Vorteile und Grenzen
5 Aufbau der Prozesskostenrechnung
5.1 Grundidee, Vorgehensweise, Ziel und Merkmale
5.2 Phasen der Prozesskostenrechnung
5.2.1 Definition der einzubeziehenden Bereiche
5.2.2 Bildung von Hypothesen über Hauptprozesse und Kostentreiber
5.2.3 Tätigkeitsanalyse
5.2.4 Ableitung der Teilprozesse
5.2.5 Kapazitäts- und Kostenzuordnung
5.2.6 Hauptprozessverdichtung und Kostensatzermittlung
5.3 Vorteile und Grenzen
6 Praxisbeispiel
6.1 Entscheidungsdiskussion für die Prozesskostenrechnung
6.1.1 Zusammenhang Prozessmanagement und Zielkostenrechnung
6.1.2 Zusammenhang Prozessmanagement und Prozesskostenrechnung
6.1.3 Prüfung der Anwendbarkeit der Ziel-/Prozesskostenrechnung für das Praxisbeispiel Artikelrücksendung
6.2 Durchführung der Prozesskostenrechnung
6.2.1 Hauptprozess- und Kostentreiberhypothese
6.2.2 Tätigkeitsanalyse
6.2.3 Teilprozessgenerierung
6.2.4 Teilprozesskosten
6.2.5 Hauptprozessgenerierung „Artikelrücksendung“
6.2.6 Hauptprozesskosten und -satz
6.3 Erkenntnisverwendung für das Prozessmanagement
6.3.1 Optimierung der bestehenden Struktur
6.3.2 Leben der Prozessstandards
7 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das Prozessmanagement mit seinen Instrumenten Prozess- und Zielkostenrechnung umfassend darzustellen und anhand eines konkreten Praxisbeispiels – der Artikelrücksendung in einem Handelsunternehmen – deren Anwendbarkeit und Nutzen für die Optimierung betrieblicher Abläufe zu evaluieren.
3.1.2 Gestaltung der Geschäftsprozesse
Die im vorangegangenen Kapitel 3.1.1 beschriebene Prozessidentifikation ist der erste wichtige Schritt im Prozessmanagement. Der nächste wichtige Schritt ist die Gestaltung der Geschäftsprozesse. Hier sollen die organisatorischen Parameter spezifiziert und die Voraussetzungen für die Erzielung einer hohen Prozesseffizienz geschaffen werden (vgl. SCHMELZER, SESSELMANN 2006: 107).
Für die organisatorische Gestaltung der Geschäftsprozesse sind folgende Regeln zu beachten (vgl. SCHMELZER, SESSELMANN 2006: 108):
Regel 1: Der Beginn und das Ende des Geschäftsprozesses ist beim Kunden, der die Leistungsanforderung stellt und das Prozessergebnis erhält.
Regel 2: Jeder Geschäftsprozess wird unterteilt in Teilprozess, Prozess- und Arbeitsschritte.
Regel 3: Jeder Geschäftsprozess hat einen Verantwortlichen.
Regel 4: Pro Geschäftsprozess bearbeitet man ein Prozessobjekt komplett.
Regel 5: Teilprozesse, Prozess- und Arbeitsschritte, die nicht wertschöpfend sind, müssen eliminiert werden.
Regel 6: Die Ablaufstruktur für jeden Geschäftsprozess ist zeit- und ressourcengünstig festzulegen.
Regel 7: Wenn erforderlich sind für den Prozess Varianten zu bilden.
1 Einführung in das Thema: Darstellung der Herausforderungen für Unternehmen in dynamischen Märkten und Einordnung des Prozessmanagements als Instrument zur Effizienzsteigerung.
2 Das Prozessmanagement: Definition der Grundlagen von Prozessen und Management, sowie die historische Entwicklung und strategische Bedeutung der Prozessorientierung.
3 Aktivitäten des Prozessmanagements: Detaillierte Beschreibung der Phasen Planung, Umsetzung und Überwachung von Geschäftsprozessen inklusive der Rollenverteilung.
4 Aufbau der Zielkostenrechnung: Erläuterung des Target Costings als markt- und kundenorientiertes Konzept zur Kostenplanung und -steuerung.
5 Aufbau der Prozesskostenrechnung: Einführung in die Methodik der verursachungsgerechten Zurechnung von Gemeinkosten mittels Prozessanalyse.
6 Praxisbeispiel: Anwendung der theoretischen Instrumente auf den Prozess der Artikelrücksendung eines Handelsunternehmens zur Identifikation von Einsparpotenzialen.
7 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Kombination von Prozessmanagement und Kostenrechnung zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Prozessmanagement, Zielkostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Geschäftsprozesse, Target Costing, Prozessoptimierung, Kostenmanagement, Wertschöpfung, Prozesscontrolling, Kostentreiber, Artikelrücksendung, Effizienzsteigerung, Prozessmodellierung, Gemeinkosten, Prozessstandardisierung.
Die Arbeit untersucht, wie Prozessmanagement in Kombination mit Zielkosten- und Prozesskostenrechnung eingesetzt werden kann, um ineffiziente betriebliche Abläufe zu identifizieren und zu optimieren.
Die zentralen Felder sind das Geschäftsprozessmanagement, die methodische Anwendung des Target Costings sowie die praktische Umsetzung einer Prozesskostenrechnung zur verursachungsgerechten Kostenzurechnung.
Das Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis der Instrumente zu vermitteln und anhand eines Praxisbeispiels aus dem Baumarkthandel aufzuzeigen, wie durch Prozessanalysen konkrete Einsparungen erzielt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer anwendungsorientierten Fallstudienmethodik, bei der die Prozesskostenrechnung zur Analyse von Artikelrücksendungen detailliert durchgespielt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Prozessgestaltung, der Zielkostenrechnung und der Prozesskostenrechnung, gefolgt von einer detaillierten Anwendung dieser Methoden auf ein konkretes Szenario (Retourenabwicklung).
Wichtige Begriffe sind Prozessmanagement, Target Costing, Prozesskostenrechnung, Wertschöpfung, Kostentreiber und Prozessoptimierung.
Diese Unterscheidung zwischen leistungsmengeninduzierten (lmi) und leistungsmengenneutralen (lmn) Tätigkeiten ist entscheidend, um Kosten verursachungsgerecht auf Prozessmengen umzulegen und so den Prozesskostensatz präzise zu ermitteln.
Durch die Analyse der Retoureabwicklung konnten manuelle Tätigkeiten (z.B. Ausdrucken von Papieren) identifiziert und teilweise durch Prozessverknüpfungen ersetzt werden, was zu einer Reduktion des Prozesskostensatzes pro Retoure führte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

