Diplomarbeit, 2007
157 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Literaturrecherche
2.1 Geschichtlicher Hintergrund des Kreisverkehrs
2.2 Bemessung der Leistungsfähigkeit von Kreisverkehren
2.2.1 Empirische Regressionsermittlung
2.2.2 Verwendung der Zeitlücken
2.2.3 Vergleich zwei Methoden
2.3 Bundesrepublik Deutschland
2.3.1 Straßenverkehrsrecht
2.3.2 Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS 2001)
2.3.3 Kompakte zweistreifig befahrbare Kreisverkehre
2.3.4 Neue Untersuchungen zu zweistreifig befahrbaren Kreisverkehren
2.3.4.1 Verkehrssicherheit
2.3.4.2 Fahrverhalten
2.3.4.3 Meinungsumfragen und Testfahrten
2.3.4.4 Kapazität
2.3.4.5 Zusammenfassung
2.3.5 Turbokreisel
2.3.6 Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren 2006
2.3.6.1 Neuerungen
2.3.6.2 Geometrie
2.3.6.3 Kapazität
2.4 Österreich
2.4.1 Geometrie
2.4.2 Kapazität
2.5 Schweiz
2.5.1 Geometrie
2.5.2 Kapazität
2.6 Frankreich
2.6.1 Geometrie
2.6.1.1 Kreisfahrbahn
2.6.1.2 Zufahrt
2.6.1.3 Ausfahrt
2.6.2 Kapazität
2.6.3 Sicherheit
2.7 Großbritannien
2.7.1 Geometrie
2.7.2 Kapazität
2.7.3 Verkehrsverhalten
2.8 USA
2.8.1 Geometrie
2.8.2 Kapazität
2.9 Niederlande
2.9.1 Geometrie
2.9.2 Kapazität
2.9.3 Verkehrssicherheit
2.10 Zusammenfassung und Bewertung
2.10.1 Geometrie
2.10.2 Kapazität
2.10.3 Sicherheit
3 Nachweis der Verkehrsqualität
3.1 Kapazitätsreserve und Wartezeit
3.2 Staulänge
3.3 Unterstützung durch die EDV
3.3.1 Allgemein
3.3.2 KREISEL
3.3.3 EKnoB'05
3.3.4 Excel-Bemessungsprogramm
4 Verkehrstechnische Untersuchungen
4.1 Untersuchungsmethodik
4.1.1 Verkehrssicherheit
4.1.2 Verkehrsqualität
4.1.3 Fahrverhalten
4.2 Auswahl der Kreisverkehrsplätze
4.2.1 Kreisverkehrsplatz Weinstadt-Endersbach
4.2.2 Kreisverkehrsplatz Stockach
4.2.3 Kreisverkehrsplatz Singen - Industriestraße / Fittingstraße
4.2.4 Kreisverkehrsplatz Singen - Steißlinger Kreisel
4.3 Messungen, Beobachtungen und Bewertungen
4.3.1 Kreisverkehrsplatz Weinstadt-Endersbach
4.3.1.1 Verkehrssicherheit
4.3.1.2 Verkehrsqualität
4.3.1.3 Fahrverhalten
4.3.1.4 Bewertung
4.3.2 Kreisverkehrsplatz Stockach
4.3.2.1 Verkehrssicherheit
4.3.2.2 Verkehrsqualität
4.3.2.3 Fahrverhalten
4.3.2.4 Bewertung
4.3.3 Kreisverkehrsplatz Singen - Industriestraße / Fittingstraße
4.3.3.1 Verkehrssicherheit
4.3.3.2 Verkehrsqualität
4.3.3.3 Fahrverhalten
4.3.3.4 Bewertung
4.3.4 Kreisverkehrsplatz Singen - Steißlinger Straße
4.3.4.1 Verkehrssicherheit
4.3.4.2 Verkehrsqualität
4.4 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
4.4.1 Verkehrssicherheit
4.4.2 Verkehrsqualität
4.4.3 Fahrverhalten
5 Computersimulationen
5.1 Einleitung
5.2 Simulationsdurchführung und -ergebnisse
5.2.1 Zweistreifig markierter Kreisverkehr
5.2.2 Kreisverkehr mit Turbinemarkierung
5.3 Zusammenfassung
6 Zusammenfassung und Empfehlungen
Diese Arbeit untersucht neue Entwicklungen bei zweistreifigen Kreisverkehrsplätzen und analysiert deren Leistungsfähigkeit sowie Verkehrssicherheit. Ziel ist es, basierend auf empirischen Beobachtungen an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg sowie Computersimulationen, Erkenntnisse für eine optimale Verkehrsführung und Bemessung zu gewinnen.
2.2.1 Empirische Regressionsermittlung
KIMBER und SEMMENS (1977) verfolgten die Bestimmung der Leistungsfähigkeit über die empirische Regressionsermittlung und führten praktische Versuche für die TRRL durch. Dabei fanden sie verkehrstechnisch und geometrisch relevante Faktoren wie die Breite der Zufahrt und der Kreisfahrbahn sowie den Außendurchmesser heraus.
Bei der empirischen Regressionsermittlung werden die Fahrzeuge in den Zufahrten und die Fahrzeuge, die sich in der Kreisfahrbahn befinden, gezählt, da sie im Zusammenhang zueinander stehen. Die Verkehrszählung erfolgt meist in 30-Sekunden-, 1- oder 5-Minuten-Intervallen, in denen vollständiger Rückstau in der Zufahrt herrscht. Die Belastungen während der Kurzzeitintervalle werden anschließend auf eine Stunde hochgerechnet, um die Leistungsfähigkeit der Zufahrt in höchst belasteten Stunde, der so genannten Spitzenstunde, feststellen zu können (vgl. STUWE (1992)).
Diese Herangehensweise wurde auch in Deutschland untersucht und angewendet. Im Handbuch des Programms Kreisel (vgl. BPS (2001)) werden die Berechnungsverfahren näher beschrieben. Für die lineare Gleichung (Gl. 1) beziehungsweise exponentielle Gleichung (Gl. 2) wurden über Auswertungen von Verkehrszählungen die Parameter A und B bestimmt und in Tabellen veröffentlicht.
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung und Notwendigkeit zweistreifiger Kreisverkehre als moderne Knotenpunktvariante.
2 Literaturrecherche: Umfassende Analyse internationaler Konzepte und wissenschaftlicher Methoden zur Bemessung der Leistungsfähigkeit von Kreisverkehren.
3 Nachweis der Verkehrsqualität: Erläuterung der Kriterien zur Bestimmung der Verkehrsqualität wie Kapazitätsreserve, Wartezeit und Staulänge sowie der Rolle spezialisierter EDV-Software.
4 Verkehrstechnische Untersuchungen: Detaillierte Fallstudien zu vier spezifischen Kreisverkehrsplätzen in Baden-Württemberg inklusive Unfalldaten, Fahrverhalten und Kapazitätsanalysen.
5 Computersimulationen: Einsatz von VISSIM zur Analyse des Verkehrsverhaltens und Bewertung der Auswirkungen von baulichen oder markierungstechnischen Änderungen.
6 Zusammenfassung und Empfehlungen: Fazit der Untersuchungsergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für Planung und Betrieb zweistreifiger Kreisverkehre.
Zweistreifige Kreisverkehrsplätze, Verkehrssicherheit, Leistungsfähigkeit, Kapazitätsbemessung, Regressionsermittlung, Zeitlückentheorie, HBS 2001, Verkehrsverhalten, Unfallanalyse, Computersimulation, VISSIM, Turbokreisel, Knotenpunkt, Verkehrsfluss, Bemessungsverfahren.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung von zweistreifigen Kreisverkehrsplätzen, einer modernen Form der Knotenpunktgestaltung, die vermehrt zur Steigerung der Leistungsfähigkeit eingesetzt wird.
Die zentralen Themen umfassen die geometrische Gestaltung, die theoretischen und empirischen Verfahren zur Kapazitätsbemessung, die Verkehrssicherheit sowie das tatsächliche Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer.
Ziel ist es, den aktuellen Stand der Technik bei zweistreifigen Kreisverkehren zu untersuchen, bestehende Bemessungsverfahren zu evaluieren und durch eigene Untersuchungen an realen Objekten sowie Simulationen Optimierungspotenziale für Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit aufzuzeigen.
Der Autor kombiniert eine tiefgehende Literaturrecherche internationaler Standards mit empirischen Analysen an vier ausgewählten Kreisverkehrsplätzen in Baden-Württemberg sowie ergänzenden Computersimulationen mittels der Software VISSIM.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Literaturrecherche, den Nachweis der Verkehrsqualität, die detaillierte verkehrstechnische Untersuchung spezifischer Standorte sowie die Ergebnisse aus den durchgeführten Computersimulationen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere zweistreifige Kreisverkehre, Leistungsfähigkeit, Kapazitätsbemessung, Regressionsanalyse, Zeitlückentheorie und Verkehrssicherheit.
Die Arbeit zeigt, dass Markierungen zwar die Orientierung erleichtern können, aber auch zu riskantem Schneiden der Kurven führen, wenn diese nicht konsequent und in Kombination mit baulichen Maßnahmen (z.B. Turbokreisel) angewandt werden.
EDV-Programme sind essenziell, um die komplexen mathematischen Modelle der Leistungsfähigkeit effizient abzubilden, wobei der Autor auch die Grenzen der Software-Eingaben und die notwendige Interpretation der Ergebnisse betont.
Die Arbeit identifiziert die Führung von Fußgängern und Radfahrern über zweistreifige Zufahrten als problematisch und kritisch; sie empfiehlt dringend eine räumliche Trennung oder zusätzliche Sicherung durch Lichtsignalanlagen.
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