Doktorarbeit / Dissertation, 2007
167 Seiten, Note: magna cum laude
Diese Dissertation untersucht den Einfluss des Konsums von Arzt- und Krankenhausserien im Fernsehen auf stationäre Patienten. Ziel ist es, die Auswirkungen auf die Realitätswahrnehmung des Krankenhausalltags, die Angst vor medizinischen Eingriffen und die allgemeine Patientenzufriedenheit zu analysieren.
Die Einleitung beschreibt die Problemstellung und führt in das Thema ein. Der theoretische Teil bietet einen Überblick über die Entwicklung des Fernsehens, die Wirkung auf Zuschauer und die Darstellung von Ärzten und Krankenhäusern in Medien. Die Methodik beschreibt das Studiendesign, den Fragebogen und das Patientenkollektiv. Die Ergebnisse präsentieren Daten zu den Fernsehgewohnheiten der Patienten, deren Realitätswahrnehmung, Angstniveau und Zufriedenheit. Die Diskussion analysiert die Ergebnisse im Kontext der vorgestellten Literatur.
Fernsehkonsum, Arzt- und Krankenhausserien, Realitätswahrnehmung, Patientenzufriedenheit, Angst, Krankenhausalltag, Medienwirkung, Studie, Patientenbefragung.
Die Studie zeigt, dass ein hoher Konsum von Arztserien zu einer Verwischung zwischen medialer Fiktion und Realität führt. Patienten übertragen oft die im Fernsehen gezeigten Rollenbilder auf das reale Krankenhauspersonal.
Der Kultivierungsansatz besagt, dass Vielseher die Welt so wahrnehmen, wie sie im Fernsehen dargestellt wird. Bei Patienten führt dies dazu, dass sie medizinisches Fachwissen aus Serien für realistischer halten.
Ja, signifikant ist, dass die Unzufriedenheit mit der ärztlichen Visite bei hohem Konsum von Arztserien steigt. Interessanterweise korreliert hoher Fernsehkonsum gleichzeitig mit einer höheren Zufriedenheit mit dem Klinikessen.
Die Arbeit untersucht im Ergebnisteil den Zusammenhang zwischen Angst vor dem Eingriff und den Fernsehgewohnheiten der Patienten, um festzustellen, ob Medienkonsum Ängste schürt oder mindert.
Es wurden 162 stationäre Patienten mittels eines standardisierten Fragebogens vor der Aufnahme und kurz vor der Entlassung interviewt, um soziale Faktoren und Fernsehgewohnheiten zu erfassen.
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