Bachelorarbeit, 2008
53 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Probleme und Auswirkung der sinkenden Wasserqualität in asiatischen Metropolen
2.1 Der Grenzwertkatalog der WHO zur Bewertung einer qualitativ annehmbaren Wasserversorgung
2.2 Problembereiche und Auswirkungen der sinkenden Wasserqualität
3 Ursachen des Problembereichs der sinkenden Wasserqualität
3.1 Die unzureichende Abwasserentsorgung in asiatischen Metropolen
3.2 Bevölkerungswachstum und Urbanisierung
3.3 Schlechtes Wassermanagement
3.4 Industrialisierung
3.5 Weitere Ursachen für die sinkende Wasserqualität
4 Lösungsansätze gegen die mangelnde Wasserqualität
4.1 Integriertes Wasserressourcen Management (IWRM)
4.1.1 Aufbau eines Tarifsystems (Water Pricing)
4.1.2 Privatisierung des Wassersektors
4.1.3 River Basin Management
4.2 Überblick über einsetzbare technologische und (bio-)chemische Maßnahmen.
5 Fallbeispiel: Kalkutta (Kolkata), Indien
5.1 Hydrogeologische und demographische Struktur von Kalkutta
5.2 Probleme, Auswirkungen und Ursachen mangelnder Wasserqualität in Kalkutta
5.3 Maßnahmen gegen die derzeitige Wassersituation in Kalkutta
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die Problematik der sinkenden Wasserqualität in asiatischen Metropolen mit dem Ziel, Ursachen für die prekäre Wasserversorgungssituation aufzuzeigen und Lösungsstrategien, insbesondere unter dem Ansatz des Integrierten Wasserressourcen Managements (IWRM), zu analysieren, wobei die indische Stadt Kalkutta als spezifisches Fallbeispiel dient.
3.1 Die unzureichende Abwasserentsorgung in asiatischen Metropolen
Nach der Weltgesundheitsorganisation WHO stellt der urbane Raum eine der lebensbedrohlichsten Umgebungen auf der Erde dar, wenn deren Abwassersystem Lücken und Schwachstellen aufweist und keine Reinigung und Wiederaufbereitung der Abwässer stattfindet (vgl. UNESCO (Hrsg.) 2002b: 168). Daran ist zu erkennen, dass die sanitären Versorgungseinrichtungen einer Stadt großen Einfluss auf die Gesundheit der Einwohner haben, da maßgeblich die Qualität des Trinkwassers beeinflusst werden kann.
In den asiatischen Metropolen ist die Infrastruktur zur Abwasserentsorgung recht wenig ausgebaut, lückenhaft und häufig stark sanierungsbedürftig. So haben nach den Vereinten Nationen nur etwa 45-60 Prozent der gesamtasiatischen Bevölkerung einen Zugang zu adäquaten Sanitäreinrichtungen, nach der WHO sogar nur 22 Prozent (vgl. auch Abbildung 3) (vgl. Varis, Olli 2006: 214).
Abbildung 4 zeigt, wie sich dieses Verhältnis für ausgewählte asiatische Metropolen zusammensetzt. Es ist zu erkennen, dass, ausgenommen Kuala Lumpur, weniger als die Hälfte der Haushalte in den jeweiligen Städten an die Kanalisation angeschlossen sind. Dies bedeutet, dass in vielen Teilen der Metropolen sehr schlechte Hygienebedingungen vorherrschen, da nur Toiletten ohne Spülung (‚Plumpsklos’, Sickergruben) oder öffentliche Toiletten für ganze Wohnblocks vorhanden sind. Bei beiden Varianten wird die primäre Gesundheitsfunktion der Toiletten nicht gewährleistet (vgl. UNESCO (Hrsg.) 2002b: 172f.).
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die globale Wasserknappheit und -qualität und definiert den Fokus der Arbeit auf asiatische Metropolen sowie das Fallbeispiel Kalkutta.
2 Probleme und Auswirkung der sinkenden Wasserqualität in asiatischen Metropolen: Dieses Kapitel erläutert die gesundheitlichen Risiken durch kontaminiertes Wasser und stellt den WHO-Grenzwertkatalog zur Bewertung der Wasserqualität vor.
3 Ursachen des Problembereichs der sinkenden Wasserqualität: Es werden die wesentlichen Faktoren wie mangelhafte Abwasserentsorgung, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, ineffizientes Wassermanagement und Industrialisierung analysiert.
4 Lösungsansätze gegen die mangelnde Wasserqualität: Hier werden strategische Ansätze wie das IWRM, Tarifsysteme, Privatisierungsmodelle und technologische Reinigungsverfahren zur Verbesserung der Wasserressourcen vorgestellt.
5 Fallbeispiel: Kalkutta (Kolkata), Indien: Das Kapitel bietet eine vertiefende Analyse der spezifischen hydrologischen, demographischen und infrastrukturellen Probleme Kalkuttas und diskutiert dortige Lösungsansätze.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Problematik zusammen, betont die Notwendigkeit maßgeschneiderter Pläne statt Patentrezepte und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen.
Wasserqualität, Asiatische Metropolen, Kalkutta, Integriertes Wasserressourcen Management, Abwasserentsorgung, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, Trinkwasserversorgung, Gesundheit, Industrialisierung, Wasserressourcen, Infrastruktur, Tarifsystem, Umweltschutz, Wasserknappheit
Die Arbeit behandelt die kritische Situation der Wasserqualität in schnell wachsenden asiatischen Metropolen und die damit verbundenen gesundheitlichen und ökologischen Herausforderungen.
Die zentralen Themen umfassen die Ursachen der Wasserverschmutzung, die Auswirkungen auf die Bevölkerung sowie verschiedene Lösungsansätze wie technologische Maßnahmen und Managementstrategien.
Ziel ist es, die Problembereiche der sinkenden Wasserqualität zu identifizieren und aufzuzeigen, welche Ursachen und Lösungsstrategien für asiatische Metropolen relevant sind, mit einem vertiefenden Fokus auf Kalkutta.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, unter anderem unter Verwendung von Berichten der WHO, der UNESCO und der Asian Development Bank.
Im Hauptteil werden neben den globalen Ursachen für die Wasserverschmutzung in Asien konkrete Managementansätze (IWRM) diskutiert und die Wasserversorgungssituation in Kalkutta als Fallbeispiel analysiert.
Wichtige Begriffe sind Wasserqualität, asiatische Metropolen, Integriertes Wasserressourcen Management, Infrastrukturprobleme, gesundheitliche Auswirkungen und Bevölkerungswachstum.
Der Ganges und sein Unterarm, der Hooghly River, sind zentrale Trinkwasserquellen für Kalkutta, aber durch industrielle Abwässer und fehlende Kläranlagen stark kontaminiert, was durch religiöse Praktiken zusätzlich erschwert wird.
Die Privatisierung wird als mögliche Finanzierungsquelle für eine notwendige Infrastrukturmodernisierung debattiert, wobei jedoch soziale Aspekte wie Bezahlbarkeit und bisherige Misserfolge in anderen Städten (z.B. Manila) kritisch betrachtet werden.
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