Diplomarbeit, 1985
87 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Zur Ätiologie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
2.1 Bakterielle oder virale Infektion
2.2 Immunologische Faktoren
2.3 Energiestoffwechselstörung der Mukosazelle
2.4 Vaskuläre Faktoren bei der Entstehung der Colitis ulcerosa
2.5 Genetische Faktoren
2.6 Psychosomatische Faktoren
2.7 Ernährungsfaktoren
3. Patienten und Methode
3.1 Patienten
3.2 Methode
3.2.1 Vorbereitungen
3.2.2 Durchführung
3.2.2.1 Form der Befragung
3.2.2.2 Ort der Befragung
3.2.2.3 Zeit und Dauer
3.2.3 Probleme bei der Durchführung
3.2.4 Patienten-Compliance
3.2.5 Gültigkeit
3.3 Auswertung und Statistik
4. Ergebnisse
4.1 Soziodemographische Daten
4.1.1 Familienstand
4.1.2 Geschlecht
4.1.3 Alter
4.1.4 Schulbildung
4.1.5 Beruf
4.1.6 Wohnort
4.2 Art der Erkrankung
4.3 Alter bei Erkrankung
4.4 Benutzung von Abführmitteln
4.5 Fragen zum Ernährungsverhalten
4.5.1 Eßgewohnheiten
4.5.2 Häufigkeiten des Außer-Haus-Verzehrs
4.5.3 Ort des Außer-Haus-Verzehrs
4.6 Fragen zum Verzehr bestimmter Lebensmittel
4.6.1 Pflanzliche Lebensmittel
4.6.1.1 Cornflakes-Verzehr zum Frühstück
4.6.1.2 Verzehr von Backwaren
4.6.1.3 Verzehr von Nudeln
4.6.1.4 Verzehr von Gemüse
4.6.1.5 Verzehr von Obst
4.6.2 Verzehr von tierischen Lebensmitteln
4.6.2.1 Milch und Milchprodukte
4.6.2.2 Verzehr von Fleisch und Fisch
4.6.2.3 Verzehr von Eiern
4.6.3 Sonstige Lebensmittel
4.6.3.1 Fettverzehr
4.6.3.2 Verwendung von Zutaten
4.6.3.3 Verwendung von Süßwaren und Süßspeisen
4.6.3.4 Lieblingssüßspeise
4.6.3.5 Änderung des Süßigkeitenverzehrs
4.6.3.6 Getränkeverzehr
4.6.3.7 Fertigprodukt-Verzehr
4.7 Ergebnisse des Tagesprotokolls
4.7.1 Tägliche Kalorienzufuhr
4.7.2 Mono- und Disaccharide
4.7.3 Fett, Protein, Ballaststoffe
4.8 Fragen zur Person
4.8.1 Streß vor der Erkrankung
4.8.2 Familiäre Beteiligung
5. Diskussion
6. Schlußfolgerung
7. Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht den potenziellen Zusammenhang zwischen spezifischen Ernährungsgewohnheiten und der Entstehung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Ziel ist es, durch die Analyse von Patientendaten Hinweise auf ernährungsphysiologische Faktoren zu gewinnen, die die Genese dieser Krankheitsbilder beeinflussen könnten.
1. Einleitung
Im Jahr 1932 wurde das Krankheitsbild der regionalen Ileitis erstmalig von CROHN, GINZENBERG und OPPENHEIMER beschrieben, dessen häufigste Lokalisation im Endabschnitt des Dünndarms vorzufinden ist. Nachdem sich jedoch zeigte, daß der Befall nicht auf das Ileum begrenzt ist, sondern der gesamte Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betroffen sein kann, traten Synonyme wie Enteritis regionalis, Enterocolitis Crohn und granulomatöse Enteritis in der Literatur auf. Um alle Teilaspekte der Erkrankung unter einem Namen zu erfassen, einigte man sich auf die Bezeichnung Morbus Crohn.
Die früher recht seltene Erkrankung hat sich heute zu einer häufigsten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen entwickelt. Epidemiologische Untersuchungen im Verwaltungsbezirk Marburg/Lahn ermittelten zwischen 1964 - 1975 für Morbus Crohn eine mittlere Inzidenz von 3/10^5 Einwohner. Diagnostisch anfangs schwer zu unterscheiden sind die Symptome bei der Colitis ulcerosa, deren wichtigster klinischer Unterscheidungspunkt zum Morbus Crohn der ausschließliche Befall des Dickdarms ist (MILLER u. PEERENBAUM 1979, KORELITZ 1982).
Als Gemeinsamkeiten findet man die noch unbekannte Ätiologie, die Manifestation in gleichen Lebensabschnitten, einen schubweisen Verlauf sowie gemeinsame systemische Komplikationen. Beide Krankheiten werden auch ähnlich therapiert.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Krankheitsbild des Morbus Crohn und der Colitis ulcerosa ein und stellt die Relevanz der Untersuchung des Ernährungsverhaltens dar.
2. Zur Ätiologie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen: Hier werden verschiedene Hypothesen zur Entstehung der Krankheiten, darunter Infektionen, immunologische und genetische Faktoren sowie psychische Aspekte, diskutiert.
3. Patienten und Methode: Dieser Abschnitt beschreibt das Patientenkollektiv, die Erhebungsmethodik mittels Fragebögen und Tagesprotokollen sowie die statistische Auswertung.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten zu den Soziodemographika, den spezifischen Verzehrgewohnheiten und der Krankheitsvorgeschichte detailliert präsentiert.
5. Diskussion: Die gewonnenen Erkenntnisse werden hier in den wissenschaftlichen Kontext gesetzt und mit anderen epidemiologischen Studien verglichen.
6. Schlußfolgerung: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch und bewertet die verschiedenen Hypothesen zum Einfluss der Ernährung auf die Krankheitsentstehung.
7. Zusammenfassung: Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenfassend dargestellt.
Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Ernährung, Ätiologie, Darmerkrankung, Verzehrgewohnheiten, Lebensmittel, Kohlenhydrate, Fette, Ballaststoffe, Nährstoffaufnahme, Epidemiologie, Fragebogen, Krankheitsentstehung, psychosomatische Faktoren
Die Arbeit befasst sich mit der möglichen Rolle von Ernährungsgewohnheiten als ätiologischer Faktor bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Zentrale Felder sind der Verzehr verschiedener Lebensmittelgruppen, der Einfluss von industriell verarbeiteten Lebensmitteln sowie die Bedeutung von Nährstoffzusammensetzungen vor Beginn der Erkrankung.
Das Ziel ist die Identifizierung von Ernährungsmustern bei Betroffenen und der Vergleich dieser Muster mit den Daten der Allgemeinbevölkerung, um mögliche ursächliche Zusammenhänge zur Genese der Erkrankung abzuleiten.
Es wurde eine retrospektive Erhebung bei 26 Patienten mittels standardisierter Fragebögen sowie 24-Stunden-Ernährungsprotokollen durchgeführt und statistisch ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Ätiologie-Diskussion, die methodische Beschreibung des Patientenkollektivs und eine umfangreiche Ergebnispräsentation zu sozioökonomischen Daten und Ernährungsgewohnheiten.
Typische Begriffe sind Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Ätiologie, Ernährungsfaktoren, Nährstoffaufnahme und epidemiologische Studien.
Die Studie untersuchte den Konsum niedermolekularer Kohlenhydrate, wobei einzelne Patienten hohe Werte aufwiesen, die deutlich über dem Durchschnitt der Vergleichsdaten lagen.
Die Diskussion beleuchtet insbesondere den Zusammenhang zwischen industriell verarbeiteten Fetten (Margarine) und dem Auftreten von Morbus Crohn, wobei keine eindeutige mengenmäßige Belastung abschließend bewiesen werden konnte.
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