Doktorarbeit / Dissertation, 1989
182 Seiten, Note: magna cum laude
1. Einleitung
2. Material und Methoden
2.1. Material
2.1.1. Chemikalien
2.1.2. Reagenziensätze
2.1.3. Enzyme
2.1.4. Nucleotide
2.1.5. Zellen
2.2. Methoden
2.2.1. Untersuchung einer menschlichen Genbibliothek
2.2.1.1. Aufbau und Herkunft
2.2.1.2. Reagenzien
2.2.1.3. Aussaat von Bakteriophagen
2.2.1.4. Übertragung der Phagen-DNA auf Nitrocellulose
2.2.1.5. DNA-Sonden zur Hybridisierung
2.2.1.6. Hybridisierung der membrangebundenen DNA
2.2.1.7. Waschen der Filter
2.2.1.8. Autoradiographie
2.2.1.9. Anlegen von Bakteriophagenstammsuspensionen
2.2.2. Präparation von Bakteriophagen- DNA
2.2.2.1. Reagenzien
2.2.2.2. Plattenlysatmethode
2.2.2.3. Präparation aus Flüssigkulturen
2.2.2.4. Präparation in kleinem Maßstab
2.2.2.5. Aufreinigung von Phagenlysat mit Lambdasorb Antikörpern
2.2.2.6. Aufreinigung von Phagenlysat mit DEAE-Cellulose
2.2.3. Verdauung von DNA mit Restriktionsenzymen
2.2.3.1. Reagenzien
2.2.3.2. Durchführung
2.2.4. Agarose-Gelelektrophorese von DNA
2.2.4.1. Reagenzien
2.2.4.2. Durchführung
2.2.5. Dot-Blot-Analyse von DNA
2.2.5.1. Reagenzien
2.2.5.2. Durchführung
2.2.6. Übertragung von DNA auf Membranfilter
2.2.6.1. Kapillarblot nach Southern
2.2.6.2. Diffusionsblot nach Reed und Mann
2.2.7. Markierung von DNA
2.2.7.1. Radioaktive Markierungstechniken
2.2.7.2. Nichtradioaktive Markierungen
2.2.8. Isolierung von DNA-Fragmenten aus Gelen
2.2.8.1. Extraktion aus Low-Melting-Point (LMP)-Agarosegel
2.2.8.2. Isolierung aus TypII-Agarosegel
2.2.9. Subklonierung von DNA-Fragmenten
2.2.9.1. Verwendete Vektoren
2.2.9.2. Dephosphorylierung von Vektoren
2.2.9.3. Vorbereitung der DNA-Fragmente
2.2.9.4. Ligation
2.2.10. Transformation
2.2.10.1. Herstellung kompetenter Zellen
2.2.10.2. Einschleusen von Plasmiden in Bakterienzellen
2.2.11. Ausstreichen von transformierten Bakterien
2.2.12. Isolierung von Plasmid-DNA
2.2.12.1. Plasmidpräparation zur Analyse ("Mini Screen")
2.2.12.2. Präparation im mittleren Maßstab
2.2.12.3. Präparation im großen Maßstab
2.2.13. Aufreinigung von DNA
2.2.13.1. Saccharosegradienten
2.2.13.2. CsCl2-Gradienten
2.2.13.3. Reinigung mit "Gene-Clean"
2.2.13.4. Aufreinigung markierter DNA über Sephadex G-50
2.2.14. Strangtrennung von DNA-Fragmenten
2.2.15. Sequenzanalyse von DNA
2.2.15.1. Chemische Spaltung nach Maxam und Gilbert
2.2.15.2. Enzymatische Methode nach Sanger
2.2.15.3. Hochspannungsgelelektrophorese in Polyacrylamidgelen
2.2.15.4. Autoradiographie
2.2.16. Isolierung von Gesamt-DNA aus Blut
2.2.17. Southern-Blot-Analyse genomischer DNA
2.2.18. Zellkultur
2.2.19. Präparation von RNA aus Zellen
2.2.20. Übertragung von RNA auf Membranfilter (Northern-Blot)
2.2.20.1. Glyoxylierung von RNA
2.2.20.2. RNA-Gelelektrophorese und Northern Blot des Gels
2.2.21. S1- Kartierung
3. Ergebnisse
4. Diskussion und Zusammenfassung
5. Anhang
6. Verzeichnis der Abkürzungen
7. Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Inaugural-Dissertation ist die Untersuchung der Organisation menschlicher Histongene im Genom sowie die Bestimmung der Sequenzen einzelner Gene und ihrer flankierenden Abschnitte, um die Gruppierung und Regulation dieser Gene besser zu verstehen.
Einleitung
Desoxyribonukleinsäure wurde bereits 1869 aus menschlichen Eiterzellen und 1871 aus Spermien vom Rheinlachs isoliert (Miescher), ihre Rolle als Träger der Erbinformation jedoch wurde erst mehr als 70 Jahre später entdeckt (Avery et al, 1944). Erst die Aufklärung ihrer Struktur einer DNA-Doppelhelix durch Watson und Crick (1953) ermöglichte einen Einblick in ihre Funktionsweise bei der Vererbung.
Mit der Erkenntnis, daß der Sitz der Erbinformation der Zellkern ist, und nach der Beschreibung der Kernsubstanz als Chromatin (Flemming, 1882) stellte sich die Frage, welche Rolle den DNA-gebundenen, basischen Proteinen zukommt. Kossel hatte ihnen bereits 1884, ohne Kenntnis ihrer Funktion, den Namen Histone gegeben.
Dahinter verbargen sich 5 verschiedene basische Kernproteintypen, deren Wechselwirkung mit der DNA durch Röntgenbeugungsexperimente belegt wurde (Wilkins, 1956). Bei einer Bindung aufgereinigter Histone an DNA entstanden sich wiederholende Strukturelemente von etwa 100 Angström Abstand. Da die Doppelhelix allein keine solchen Strukturmerkmale aufwies, schloß man, daß die basischen DNA-bindenden Proteine Einfluß auf die Organisation dieser Substanz im Zellkern haben sollten.
1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Erforschung der DNA und der Histone und definiert das Ziel der vorliegenden Arbeit.
2. Material und Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die verwendeten Chemikalien, Enzyme, Bakterienstämme und molekularbiologischen Verfahren wie Klonierung, Sequenzanalyse und Hybridisierung.
3. Ergebnisse: Hier werden die Resultate der Isolierung und Charakterisierung der verschiedenen Histon-Klone sowie deren Sequenzanalysen präsentiert.
4. Diskussion und Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden interpretiert, mit Daten anderer Organismen verglichen und die Erkenntnisse zur Organisation der menschlichen Histongene zusammengefasst.
5. Anhang: Enthält die detaillierten Sequenzdaten der analysierten Klone.
6. Verzeichnis der Abkürzungen: Eine Aufstellung der in der Arbeit verwendeten Fachbegriffe und Abkürzungen.
7. Literaturverzeichnis: Ein umfassendes Verzeichnis der zitierten wissenschaftlichen Quellen.
Histongene, DNA-Organisation, Genbibliothek, Bakteriophagen, Southern-Blot, Northern-Blot, Sequenzanalyse, Maxam-Gilbert-Methode, Sanger-Methode, Gencluster, regulatorische Sequenzen, S1-Kartierung, Histon-Varianten, Chromatin, Molekularbiologie.
Die Arbeit befasst sich mit der molekularbiologischen Untersuchung der Organisation und Sequenz menschlicher Histongene.
Die zentralen Themen sind die Isolierung von Genclustern aus menschlichen Genbibliotheken, die Bestimmung der Nukleotidsequenzen und die Untersuchung regulatorischer Sequenzelemente.
Das primäre Ziel ist es, die organisationelle Gruppierung der Core-Histone und die Sequenzstruktur der Histongene im menschlichen Genom aufzuklären.
Es kommen Standardmethoden der Gentechnik zum Einsatz, darunter Hybridisierung, Southern-Blot-Analysen, verschiedene Sequenzierverfahren (Maxam/Gilbert und Sanger) sowie die S1-Kartierung.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Charakterisierung der isolierten Bakteriophagen-Klone, die Kartierung der Histongene innerhalb dieser Klone und deren detaillierte Sequenzanalyse.
Wichtige Begriffe sind Histongene, Gencluster, Sequenzanalyse, DNA-Organisation und Regulatorische Sequenzelemente.
Kapitel 3.7 liefert die präzisen Nukleotidsequenzen der untersuchten Histongene, welche für das Verständnis der Genorganisation und der Protein-Kodierung entscheidend sind.
Der Autor stellt fest, dass Histongene beim Menschen in komplexen Clustern organisiert sind, die Ähnlichkeiten, aber auch signifikante Unterschiede zu Histon-Organisationen in anderen Spezies aufweisen.
Die S1-Kartierung wurde eingesetzt, um den Beginn der mRNA-Transkription der Histongene präzise zu bestimmen und somit die funktionellen Genanfänge zu identifizieren.
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