Magisterarbeit, 2008
173 Seiten, Note: mit Auszeichung bestanden
Diese Masterarbeit untersucht moderne Symphonieorchester aus systemtheoretischer Perspektive. Ziel ist es, das Symphonieorchester als Organisationseinheit zu klassifizieren und von anderen sozialen Systemen abzugrenzen. Die Arbeit stützt sich auf qualitative Forschung mittels Leitfadeninterviews.
0. Praeludium: Dieses einleitende Kapitel dient der kurzen Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage der Masterarbeit. Es skizziert den systemtheoretischen Ansatz und die Methode der qualitativen Forschung.
1. Symphonieorchester und Systemtheorie: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen der Arbeit dar. Es definiert das Symphonieorchester und beschreibt seinen Aufbau. Im Kern werden systemtheoretische Konzepte wie System, komplexe Systeme, Kopplung, Kommunikation und die Rolle von Akteuren und Aktionen eingeführt und auf die Organisationskultur und Emotionen im Orchester bezogen. Die Kapitel untersuchen verschiedene systemtheoretische Ansätze und münden in die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2. Symphonieorchester und Geschichte: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Symphonieorchesters von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert. Es analysiert die Veränderungen in der Besetzung, im musikalischen Stil und in der Orchesterleitung und deren Auswirkungen auf das Zusammenspiel der Musiker. Die Entwicklung des Dirigentenamtes wird als entscheidender Faktor für die Gestaltung des modernen Orchesters hervorgehoben.
3. Symphonieorchester und Praxis: Dieses Kapitel befasst sich mit der Praxis des modernen Symphonieorchesters. Es analysiert die Rolle des Dirigenten, die Herausforderungen und Belastungen der Musiker, die Aspekte des Managements und die Beziehung zum Publikum. Die Kapitel untersuchen die Aufnahmerituale, die wirtschaftlichen Bedingungen und den Alltag der Orchestermusiker. Die Komplexität des Zusammenspiels aller Beteiligten wird herausgestellt.
4. Die qualitative Erhebung: Dieses Kapitel beschreibt die Methodik der durchgeführten qualitativen Forschung. Es erläutert den gewählten Ansatz und die Durchführung der Leitfadeninterviews mit Dirigenten, Musikern, Managern und dem Publikum. Es werden die Ergebnisse der Interviews detailliert dargestellt und analysiert und die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten verglichen. Das Kapitel beleuchtet wichtige Aspekte wie die Zusammenarbeit der Musiker, die Rollenverteilung und die Konfliktlösung innerhalb des Orchesters.
Symphonieorchester, Systemtheorie, Organisationskultur, Emotionen, Dirigent, Musiker, Management, Publikum, qualitative Forschung, historische Entwicklung, soziale Systeme.
Die Masterarbeit untersucht moderne Symphonieorchester aus systemtheoretischer Perspektive. Das zentrale Ziel ist die Klassifizierung des Symphonieorchesters als Organisationseinheit und dessen Abgrenzung von anderen sozialen Systemen. Die Untersuchung basiert auf qualitativer Forschung mittels Leitfadeninterviews.
Die Arbeit verwendet eine qualitative Forschungsmethode, konkret Leitfadeninterviews. Diese Interviews wurden mit Dirigenten, Musikern, Managern und Publikum geführt, um unterschiedliche Perspektiven zu erfassen und zu analysieren.
Die Arbeit behandelt folgende Schwerpunktthemen: systemtheoretische Analyse des Symphonieorchesters; die Rolle des Dirigenten und der Musiker im System; Organisationskultur und emotionale Aspekte im Orchesterkontext; die historische Entwicklung des Symphonieorchesters; und das Verhältnis zwischen Orchester, Management und Publikum.
Die Arbeit ist in fünf Kapitel gegliedert: Ein Praeludium zur Einführung; ein Kapitel zur systemtheoretischen Betrachtung des Symphonieorchesters; ein Kapitel zur historischen Entwicklung; ein Kapitel zur Praxis des modernen Orchesters; und schließlich ein Kapitel zur detaillierten Darstellung und Analyse der qualitativen Forschungserhebung (Leitfadeninterviews).
Die Arbeit verwendet zentrale systemtheoretische Konzepte wie System, komplexe Systeme, Kopplung, Kommunikation und die Rolle von Akteuren und Aktionen. Diese Konzepte werden auf die Organisationskultur und Emotionen im Orchesterkontext angewendet.
Die Rolle des Dirigenten wird als zentraler Aspekt der Arbeit betrachtet. Seine Machtposition, sein Einfluss auf die Musiker und das Publikum, sowie seine Bedeutung für die Gestaltung des Orchesters werden ausführlich analysiert.
Die Arbeit untersucht die Organisationskultur des Symphonieorchesters, inklusive emotionaler Aspekte und der Herausforderungen der Zusammenarbeit zwischen den Musikern, dem Management und dem Publikum.
Die historische Entwicklung wird von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert verfolgt. Dabei werden Veränderungen in der Besetzung, im musikalischen Stil und in der Orchesterleitung analysiert und deren Auswirkungen auf das Zusammenspiel der Musiker beleuchtet.
Das Kapitel zur qualitativen Erhebung präsentiert detailliert die Ergebnisse der Leitfadeninterviews. Die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten (Dirigenten, Musiker, Management und Publikum) werden verglichen und wichtige Aspekte wie Zusammenarbeit, Rollenverteilung und Konfliktlösung innerhalb des Orchesters analysiert.
Schlüsselwörter der Arbeit sind: Symphonieorchester, Systemtheorie, Organisationskultur, Emotionen, Dirigent, Musiker, Management, Publikum, qualitative Forschung, historische Entwicklung, soziale Systeme.
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