Diplomarbeit, 2004
148 Seiten, Note: Sehr Gut
1. EINLEITUNG
1.1. PROBLEMLANDSCHAFT
1.2. ZIELSETZUNG
1.3. GANG DER ARGUMENTATION
2. BENCHMARKING
2.1. EINFÜHRUNG IN DAS BENCHMARKING
2.2. GESCHICHTE DES BENCHMARKING
2.3. DEFINITION
2.4. BEGRIFFSABGRENZUNG
2.4.1. Marktforschung
2.4.2. Wettbewerbsanalyse
2.5. GRUNDLAGEN DES BENCHMARKINGS
2.5.1. Benchmarking-Zeitpunkt
2.5.2 Benchmarking-Hintergrund
2.5.3. Benchmarking-Objekt
2.5.4. Benchmarking-Partner
2.5.5. Benchmarking-Informationsquellen
2.5.6. Benchmarking-Grundprinzipien
2.6. BENCHMARKING-ARTEN UND DEREN EINSATZGEBIETE
2.6.1. Orientierung am Vergleichspartner
2.6.1.1. Internes Benchmarking
2.6.1.2. Externes Benchmarking
2.6.2. Orientierung an der Zeitkomponente
2.6.2.1. Strategisches Benchmarking
2.6.2.2. Operatives Benchmarking
2.6.3. Orientierung am Objekt
2.6.3.1. Prozessbenchmarking
2.6.3.2. Produktbenchmarking
2.6.4. Orientierung an der Zielkomponente
2.6.4.1. Kostenorientiertes Benchmarking
2.6.4.2. Kundenorientiertes Benchmarking
2.6.4.3. Quantitatives Benchmarking
2.6.4.4. Qualitatives Benchmarking
2.6.5. Vor- und Nachteile der verschiedenen Benchmarking-Arten
2.7. DER BENCHMARKING-PROZESS
2.7.1. Das Fünf-Phasen-Modell des Benchmarking-Prozess
2.7.1.1. Phase 1 – Planung
2.7.1.2. Phase 2 – Analyse
2.7.1.3. Phase 3- Integration
2.7.1.4. Phase 4 – Aktion
2.7.1.5. Phase 5 – Reife
2.8. VORAUSSETZUNGEN UND ERGEBNIS EINES ERFOLGREICHEN BENCHMARKING-PROJEKTES
2.9. EXKURS: BENCHMARKING IM TOURISMUS
2.9.1. Problemlandschaft Tourismus
2.9.2. Benchmarking-Anwendungsbereiche im Tourismus
2.9.3. Benchmarking von Tourismusorganisationen
2.9.4. Grundsätze für Benchmarking in Tourismusorganisationen
3. MYSTERY SHOPPING
3.1. EINFÜHRUNG IN DAS MYSTERY SHOPPING
3.2. DEFINITION
3.3. ANWENDUNGSBEREICHE VON MYSTERY SHOPPING
3.4. SYSTEMATISIERUNG DES VERFAHRENS
3.5. VOR- UND NACHTEILE VON MYSTERY SHOPPING
3.5.1. Nachteil: Ethik
3.5.2. Nachteil: Scheinkunden
3.5.3. Vorteil: Qualitätswahrnehmung des Kunden
3.5.4. Vorteil - Strukturierter Bewertungsbogen
3.5.5. Vorteil: Reales Kunden – Mitarbeiter Verhalten
3.6. QUALITÄT
3.7. DIENSTLEISTUNG
3.8. DIENSTLEISTUNGSQUALITÄT
3.9. KUNDENZUFRIEDENHEIT
3.10. EXKURS: DIENSTLEISTUNGSKETTE
4. IUCN-NATIONALPARK
4.1. BEGRIFFBESTIMMUNG IUCN
4.1.1. IUCN Kategorie II - Definition von Nationalpark
4.1.2. IUCN Kategorie II - Managementziele für Nationalparks:
4.1.3. IUCN Kategorie II – Empfehlung für die Auswahl:
4.1.4. IUCN Kategorie II - Organisatorische Verantwortung
4.1.5. IUCN Kategorie II – Verbindlichkeit der Nationalparkkriterien
4.2. INTERNATIONALE ANERKENNUNG VON NATIONALPARKS
4.3. NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN - ZONIERUNGSMODELLE
4.4. GESCHICHTE DER NATIONALPARKS - URSPRÜNGE IN DEN USA
4.5. GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
4.6. DIE ÖSTERREICHISCHEN NATIONALPARKS
4.6.1. Hohe Tauern
4.6.2. Nationalpark Kalkalpen
4.6.3. Nationalpark Gesäuse
4.6.4. Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel
4.6.5. Nationalpark Donauauen
4.6.6. Nationalpark Thayatal
4.6.7. Nationalparks Austria
5. NATIONALPARKTOURISMUS IN ÖSTERREICH
5.1. DEFINITION NATIONALPARKTOURISMUS
5.2. SPANNUNGSFELD TOURISMUSNUTZUNG UND NATIONALPARK
5.3. NATIONALPARKINFORMATIONSZENTRUM
5.4. TOURISTISCHE ORGANISATION IN DEN NATIONALPARKREGIONEN
5.5. TOURISTISCHE ECKDATEN DER SECHS NATIONALPARKREGIONEN
5.6. ENTWICKLUNGSTENDENZEN IM TOURISMUS
5.6.1. Weltweiter Tourismustrend
5.6.2. Trend in den Nationalparkregionen
5.7. EXKURS: NEUE INFORMATIONSTECHNOLOGIEN UND DEREN CHANCE FÜR DEN TOURISMUS
5.7.1. Kommunikationsmittel – E-Mail
5.7.2. Direkt Marketing
6. ABLAUF DES MYSTERY UNTERSUCHUNG
6.1. FORMULIERUNG DER ZIELSETZUNGEN
6.2. DEFINITION VON SERVICESTANDARDS
6.3. AUSWAHL DER TESTPERSONEN
6.4. FESTLEGUNG DES FORSCHUNGSDESIGNS
6.4.1. Auswahl der Nationalparks
6.4.2. Umfang der Untersuchung
6.4.3. Entwicklung des Bewertungsbogens
6.4.3.1. Post – Anfrage nach hochqualitativem Angebot (Pre-Phase)
6.4.3.2. E-Mail – Standardanfrage (Pre-Phase)
6.4.3.3. E-Mail – „Touristisches Umfeld“ (Pre-Phase)
6.4.3.4 Fax – Familienanfrage (Pre-Phase)
6.4.3.5. Telefon – “Business to Business” (Pre-Phase)
6.4.3.6. Vorortanfrage – Pensionistenanfrage (Ist-Phase)
6.4.3.7. Beschwerdeschreiben (After-Phase)
7. AUSWERTUNG DER ANTWORTEN
7.1. GESAMTBEWERTUNG NACH NATIONALPARKREGION
7.2. GESAMTBEWERTUNG NACH KOMMUNIKATIONSWEG
7.3. BEWERTUNG NACH TOURISTISCHEN PHASEN
7.3.1. Bewertung der Pre-Phase
7.3.1.1. Bewertung Post - Anfrage nach hochqualitativem Angebot
7.3.1.2. Bewertung E-Mail – Standardanfrage in deutscher Sprache
7.3.1.3. Bewertung E-Mail – Standardanfrage in englischer Sprache
7.3.1.4. Bewertung E-Mail – Standardanfrage an „Touristisches Umfeld"
7.3.1.5. Bewertung Fax – Familienanfrage
7.3.1.6. Bewertung Telefon – „Business to Business“
7.3.2. Bewertung der Ist-Phase - Vorortanfrage
7.4. BEWERTUNG DER BEURTEILUNGSDIMENSIONEN
7.4.1. Reaktionszeit
7.4.2. Persönlicher Ton
7.4.3. Individualität der Leistung
7.4.4. Beratungsqualität
8. SCHLUSSBETRACHTUNG
9. AUSBLICK
Die Diplomarbeit hat das primäre Ziel, die Servicequalität des Nationalparks Kalkalpen zu optimieren, indem sie mittels Mystery Shopping das Antwortverhalten auf Gästeanfragen untersucht, Schwachstellen identifiziert und durch den Vergleich mit Benchmarks Verbesserungspotenziale für eine gesteigerte Kundenzufriedenheit aufzeigt.
2.1. Einführung in das Benchmarking
Aufgrund der Globalisierung, verkürzter Produktlebenszyklen, wechselnder und gestiegener Kundenanforderungen sowie der zunehmenden Komplexität haben sich die Marktbedingungen in den letzten Jahren in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft drastisch verschärft und zu einer Intensivierung des Wettbewerbs geführt. Qualitätssteigerung, Kundenorientierung, und Innovationsförderung sind die Herausforderungen, denen sich weltweit die Unternehmen stellen müssen. Um langfristig erfolgreich zu sein, werden die Unternehmen immer stärker gezwungen, ihre Arbeitsabläufe effektiver und effizienter zu gestalten. Benchmarking ist hierfür eine Management-Methode zur kontinuierlichen Suche nach Verbesserungspotentialen. Ein Unternehmen kann durch den Vergleich mit dem „Besten der Besten“ seine Dienstleistungen und Produkte sowie die unternehmensinternen Geschäftsprozesse signifikant verbessern, indem es von den Stärken anderer, erfolgreicher Unternehmen lernt.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Problemlandschaft des Nationalparktourismus und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Servicequalität des Nationalparks Kalkalpen durch Benchmarking zu verbessern.
2. BENCHMARKING: Es werden die theoretischen Grundlagen des Benchmarking, dessen Geschichte, Definitionen, Arten und ein Prozessmodell beschrieben sowie die Anwendung auf den Tourismussektor dargelegt.
3. MYSTERY SHOPPING: Dieses Kapitel definiert das Mystery Shopping als Instrument der empirischen Untersuchung, erörtert dessen Anwendungsbereiche, Vor- und Nachteile sowie die Begriffe Qualität, Dienstleistungsqualität und Kundenzufriedenheit.
4. IUCN-NATIONALPARK: Hier werden die Grundlagen der Nationalparkidee, die IUCN-Kriterien für Nationalparks sowie eine Übersicht der österreichischen Nationalparks und ihrer Organisation vorgestellt.
5. NATIONALPARKTOURISMUS IN ÖSTERREICH: Dieses Kapitel beleuchtet die Definition, das Spannungsfeld zwischen Tourismusnutzung und Naturschutz sowie die touristischen Strukturen, Eckdaten und Entwicklungstendenzen in österreichischen Nationalparkregionen.
6. ABLAUF DES MYSTERY UNTERSUCHUNG: Es erfolgt die methodische Beschreibung der durchgeführten Untersuchung, einschließlich der Zielsetzungen, der Definition von Servicestandards und der detaillierten Beschreibung der einzelnen Anfragemethoden.
7. AUSWERTUNG DER ANTWORTEN: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studie, unterteilt nach Nationalparkregionen, Kommunikationswegen, touristischen Phasen und einzelnen Beurteilungsdimensionen.
8. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse und einer Reflektion der Benchmarking-Methode als Instrument für den Nationalpark Kalkalpen.
Benchmarking, Mystery Shopping, Nationalpark, Dienstleistungsqualität, Kundenzufriedenheit, Tourismus, Servicequalität, Qualitätsmanagement, Marktforschung, Wettbewerbsanalyse, Best Practise, Nationalpark Kalkalpen, touristische Destination, Servicestandards, Dienstleistungskette.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verbesserung der Servicequalität im Nationalpark Kalkalpen durch den Einsatz von Benchmarking und Mystery Shopping.
Zentral sind Benchmarking-Methoden, die theoretischen Grundlagen von Dienstleistungsqualität, nationale und internationale Nationalpark-Standards sowie die Durchführung und Auswertung einer empirischen Mystery-Shopping-Studie bei österreichischen Nationalparks.
Ziel ist es, durch den Vergleich der Servicequalität verschiedener österreichischer Nationalparks (Benchmarking) Schwachstellen im eigenen Bereich zu identifizieren und konkrete Verbesserungsvorschläge für den Nationalpark Kalkalpen abzuleiten.
Es wurde die Methode der verdeckten teilnehmenden Beobachtung (Mystery Shopping) in drei touristischen Phasen angewandt, um die Qualität der Beantwortung von Gästeanfragen zu messen.
Neben der theoretischen Herleitung von Benchmarking und Mystery Shopping im Tourismus werden die Nationalpark-Strukturen in Österreich, das touristische Umfeld der Regionen und der detaillierte Ablauf der empirischen Untersuchung inklusive Auswertung dargelegt.
Benchmarking, Mystery Shopping, Dienstleistungsqualität, Nationalpark Kalkalpen, Servicequalität und Kundenzufriedenheit sind die prägenden Begriffe.
Der Autor wählte diesen Nationalpark, da das Ziel der Arbeit explizit in der Verbesserung seiner internen Prozesse und der Steigerung der Kundenzufriedenheit für diese spezifische Region liegt.
Der Autor empfiehlt Mystery Shopping als anwendbare und sinnvolle Methode zur Messung der Dienstleistungsqualität, da sie objektive Erkenntnisse aus der Kundensicht liefert und den Nationalpark Kalkalpen im Wettbewerb voranbringen kann.
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