Diplomarbeit, 2006
215 Seiten, Note: 1
1 Abgrenzung des Themas
1.1 Themenstellung und Relevanz der Arbeit
1.2 Inhaltlicher Aufbau sowie Methodik der Arbeit
1.3 Forschungsfragen und dazugehörende Hypothesen
2 Theoretischer Teil
2.1 Definitionen
2.1.1 Projekt und Projektmanagement
2.1.2 Programm und Programmmanagement
2.1.3 Projektportfolio und Portfoliomanagement
2.1.4 Risiko und Risikomanagement
2.1.5 Krise und Krisenmanagement
2.1.6 Sportmanagement
2.1.7 Event und Eventmanagement
2.1.8 Sportgroßveranstaltung
2.2 Projektmanagement
2.2.1 Gestaltung des organisatorischen Designs
2.2.2 Teilprozesse des Projektmanagements
2.3 Programmmanagement
2.3.1 Organisatorisches
2.3.2 Teilprozesse des Programmmanagements
2.3.3 Konzeptionsprojekt
2.4 Portfoliomanagement
2.4.1 Organisatorisches
2.4.2 Teilprozesse (bzw. Aufgaben)
2.5 Risikomanagement
2.5.1 Charakteristika von Risiken
2.5.2 Die vier Schritte des Risikomanagements
2.5.3 Claim Management
2.6 Krisenmanagement
2.7 Sportmanagement
2.8 Eventmanagement
2.9 Sporteventmanagement
2.9.1 Ressorts einer Sportgroßveranstaltung
2.9.2 Phasenmodell einer Sportgroßveranstaltung
3 Analytischer Teil
3.1 Analysierte Sportgroßveranstaltungen
3.2 Projekt- und Programmmanagement bei Sportgroßveranstaltungen
3.3 Gestaltung des organisatorischen Designs
3.3.1 Rechtsformen
3.3.2 Franchising
3.3.3 Organisationseinheiten
3.3.4 Externe Partner
3.3.5 Volontäre
3.3.6 Kultur
3.4 Ablauforganisation von Sportgroßveranstaltungen
3.4.1 Projektabläufe und Vorgehensweisen
3.4.2 Teilprozesse des Managements von Sportgroßveranstaltungen
3.5 Risikomanagement bei Sportgroßveranstaltungen
3.5.1 Crowd Control - Sicherheitsdienste
3.5.2 Versicherungen
3.5.3 Claim Management
3.5.4 Praxis
4 Schlussfolgerung
4.1 Wie weit ist professionelles Projektmanagement bei Sportgroßveranstaltungen verbreitet?
4.2 Wie gliedert man eine Sportgroßveranstaltung organisatorisch?
4.3 Welche typischen Phasen und Teilprozesse gibt es?
4.4 Gibt es spezielle Maßnahmen zur Vorsorge von Projektrisiken? Wenn ja, welche?
Die Diplomarbeit hat das Ziel, den Einsatz von Projektmanagement bei Sportgroßveranstaltungen zu untersuchen, einen Überblick über die aktuelle Praxis zu schaffen sowie ein allgemeines Muster für die Organisation und Durchführung solcher Events herauszuarbeiten. Dabei wird analysiert, inwieweit professionelle Methoden Anwendung finden und welche Besonderheiten bei der Planung und Abwicklung auftreten.
3.3.3.1.2 Winteruniversiade 2005
Das ISOC 2005 wurde im Juni 2002 als Organisationskomitee der Winteruniversiade 2005 gegründet. Dieses stand unter der Leitung von Generalsekretär Markus Redl und wurde gezielt aus jungen Universitätsabgängern gebildet.
Ursprünglich hatte das ISOC 2005 die Rechtsform eines Vereins. Aufgrund der „Corporate Governance sowie der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit“ gründete dieser Verein im September desselben Jahres eine GmbH als 100%ige Tochter. Unter dieser wurde in weiterer Folge die Organisation der Winteruniversiade durchgeführt.
Das ISOC 2005 selber hatte mit folgendem, speziellem Problem zu kämpfen: Selber bestand man - wie oben erwähnt - fast ausschließlich aus jungen Akademikern. Die Kooperationspartner (hauptsächlich Vereine) waren aber meistens „gestandene Männer“. Dies führte dazu, dass diese die ISOC-Mitglieder großteils als „Jungspunde“ und Theoretiker abkanzelten und ihnen gegenüber dementsprechend wenig Respekt hatten. Dies war natürlich keine optimale Basis für eine Zusammenarbeit und man musste versuchen, mit Kompetenz doppelt zu punkten.
1 Abgrenzung des Themas: Das Kapitel definiert den Rahmen der Diplomarbeit, beschreibt die Relevanz des Themas und erläutert die methodische Herangehensweise durch Experteninterviews und Analyse von Projektplänen.
2 Theoretischer Teil: Hier werden zentrale Begriffe aus den Bereichen Projekt-, Programm-, Portfolio-, Risiko-, Krisen- und Sportmanagement definiert und theoretische Grundlagen des Projektmanagements im Sportkontext gelegt.
3 Analytischer Teil: Dieser Teil enthält die detaillierte Untersuchung und den Vergleich der Organisation, Abläufe und des Risikomanagements bei sieben spezifischen Sportgroßveranstaltungen.
4 Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel reflektiert die eingangs aufgestellten Hypothesen, wertet die Analyseergebnisse aus und formuliert Empfehlungen für eine professionellere Durchführung von Sportgroßveranstaltungen.
Sportgroßveranstaltung, Projektmanagement, Programmmanagement, Sportmanagement, Eventmanagement, Risikomanagement, Organisationsstruktur, Projektphasen, Stakeholder, Projekthandbuch, Controlling, Know-how-Transfer, Winteruniversiade, EURO 2008, Eishockey WM.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung von Projektmanagement-Methoden bei der Organisation und Durchführung von Sportgroßveranstaltungen in Österreich.
Zentrale Themen sind die organisatorische Gestaltung, das Risikomanagement, die Phasenmodelle bei der Event-Abwicklung und die Rolle des professionellen Projektmanagements.
Das Ziel ist es zu untersuchen, wie professionell Projektmanagement bei diesen Großevents tatsächlich eingesetzt wird und welche Muster sich in der Praxis identifizieren lassen.
Der Autor führt eine qualitative Analyse durch, die auf Experteninterviews mit Vertretern der untersuchten Veranstaltungen sowie der Auswertung realer Projektpläne basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen und einen analytischen Teil, in dem sieben konkrete Sportevents hinsichtlich ihrer Organisation, Teilprozesse und Risikobewältigung analysiert werden.
Die wichtigsten Begriffe sind Sportgroßveranstaltung, Projektmanagement, Risikomanagement, Organisationskomitee und professionelles Eventmanagement.
Der Autor stellt fest, dass oft auf informelle Prozesse und langjährige Routinen vertraut wird, anstatt auf explizite Projektmanagement-Standards zu setzen, da die Branche stark von persönlichen Beziehungen und historisch gewachsenen Strukturen geprägt ist.
Die Projektkultur ist für den Erfolg entscheidend, wird aber selten gezielt gesteuert. Der Autor empfiehlt, zentrale Aspekte der Kultur schriftlich festzuhalten, um die Identifikation und Motivation der Teammitglieder zu fördern.
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