Magisterarbeit, 2008
92 Seiten
Diese Arbeit analysiert die filmische Darstellung von Gewalt und Krieg in drei ausgewählten Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Ziel ist es, die jeweiligen filmischen Mittel und Strategien zu untersuchen, mit denen Gewalt inszeniert und ihre Auswirkungen vermittelt werden. Der Fokus liegt auf der ästhetischen Organisation der Gewalt im Film und ihrer spezifischen Wirkung.
Die Einleitung erläutert den Ansatz der Arbeit und die Auswahl der Filme. Die Kapitel zu den einzelnen Filmen (Underground, No Man's Land, Esmas Geheimnis) analysieren jeweils die filmtechnischen Besonderheiten, ausgewählte Gewaltszenen, und die Rolle von Musik und anderen Elementen wie Humor und Ironie. Die Analysen konzentrieren sich auf die spezifischen Strategien, mit denen die Filme die Problematik von Gewalt und Krieg darstellen. Die Kapitel bieten detaillierte Sequenzanalysen ohne jedoch die zentralen Schlussfolgerungen vorwegzunehmen.
Jugoslawischer Bürgerkrieg, Filmische Gewalt, Sequenzanalyse, Emir Kusturica, Danis Tanović, Mimetische Gewalt, Filmsprache, Ästhetik der Gewalt, Kriegstrauma, Humor und Ironie.
Die Arbeit analysiert drei bedeutende Filme aus dem ehemaligen Jugoslawien: „Underground“ von Emir Kusturica, „No Man's Land“ von Danis Tanović und „Esmas Geheimnis“ (Grbavica) von Jasmila Žbanić.
Ziel ist eine detaillierte Untersuchung der ästhetischen Organisation filmischer Gewalt und ihrer Wirkung auf den Zuschauer, fernab von rein filmhistorischen Kontexten.
Musik dient in den untersuchten Werken als emotionaler Spannungsverstärker und ist ein wesentlicher Teil der Dramaturgie, um die Wirkung der Kriegsszenen zu intensivieren.
In Filmen wie „Underground“ und „No Man's Land“ wird Humor und Ironie eingesetzt, um die Schrecken des Krieges zu relativieren und eine spezifische filmische Wirkung zu erzielen.
Das Konzept der mimetischen Gewalt bezieht sich auf das mimetische Begehren des Menschen und wie dieses in Zeiten des Krieges zu Gewaltverhältnissen führt.
Dieser Film konzentriert sich auf die Folgen des Krieges im Alltag, insbesondere auf die Doppelrolle der Frau als Mutter und Opfer sowie die Auswirkungen auf Kinder.
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