Diplomarbeit, 2004
116 Seiten, Note: 2,6
Diese Diplomarbeit analysiert die Reformfähigkeit und den Reformwillen des deutschen Bildungssystems. Sie untersucht kritisch die Herausforderungen und Problemfelder des Systems im Kontext der Wissensgesellschaft und im Lichte der PISA-Studie.
Die Einführung thematisiert die kontroversen Reaktionen auf die PISA-Studie. Kapitel 1 beleuchtet den Einfluss der Wissensgesellschaft auf das Bildungssystem. Kapitel 2 bietet einen historischen Rückblick auf die Bildungsexpansion. Kapitel 3 beschreibt den aktuellen Zustand der Schule in Deutschland, Kapitel 4 analysiert die PISA-Studie, einschließlich ihrer Ergebnisse und Kritik. Kapitel 5 diskutiert die Probleme der Dreigliedrigkeit und Selektivität im deutschen Schulsystem. Kapitel 6 befasst sich mit der Bedeutung von Bildungszertifikaten. Kapitel 7 bietet einen Exkurs zur Elitenbildung. Kapitel 8 untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg, inklusive der Rolle der Familie und der Theorien von Pierre Bourdieu. Kapitel 9 analysiert den Einfluss der Bildungsausgaben auf den Bildungserfolg. Kapitel 10 beleuchtet den Qualifikationsbedarf und dessen Bezug zum Arbeitsmarkt.
Deutsches Bildungssystem, Wissensgesellschaft, PISA-Studie, Soziale Ungleichheit, Bildungsexpansion, Schulreform, Dreigliedrigkeit, Selektivität, Soziale Herkunft, Bildungserfolg, Chancengleichheit, Reformfähigkeit, Reformwille, Pierre Bourdieu, Habitus, Kulturelles Kapital, Bildungsausgaben, Qualifikationsbedarf, Arbeitsmarkt.
Zentrale Schwachstellen sind die starke soziale Selektivität, die Chancenungleichheit aufgrund der Herkunft und die Probleme der frühen Dreigliedrigkeit.
PISA dient als Auslöser für die Debatte, da die Studie den engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg in Deutschland belegte.
In einer Gesellschaft, in der Wissen die wichtigste Ressource ist, führt mangelnde Bildung zu massiven Nachteilen am Arbeitsmarkt und sozialer Ausgrenzung.
Diskutiert werden unter anderem der Ausbau von Ganztagsschulen, die Einführung von Gesamtschulen und eine stärkere Autonomie der einzelnen Schulen.
Bourdieu nutzt die Konzepte des „kulturellen Kapitals“ und des „Habitus“, um zu zeigen, wie bürgerliche Werte in der Schule belohnt und andere benachteiligt werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

