Magisterarbeit, 2006
109 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Methodik
2 Kultur
2.1 Definition Kultur
2.2 Kulturunterschiede im Geschäftsleben
2.3 Auswirkungen von Kulturunterschieden
2.3.1 Kulturschock
2.3.2 Synergiepotential durch Kulturunterschiede
2.4 Kulturvergleichende Studien
2.4.1 Die Anthropologie von Edward T. Hall
2.4.2 Die Dimensionen nach Geert Hofstede
2.4.3 Die Dimensionen von Fons Trompenaars
3 Interkulturelle Kompetenz
3.1 Definition Interkulturelle Kompetenz
3.2 Internationale Handlungskompetenz
3.3 Teilkompetenzen interkultureller Kompetenz
3.4 Abstufungen interkultureller Kompetenz
3.5 Entwicklung interkultureller Kompetenz
3.6 Grenzen interkultureller Kompetenz
4 Theoretische Grundlagen interkultureller Trainings
4.1 Definition Interkulturelles Training
4.2 Ziele interkultureller Trainings
4.3 Zielgruppen
4.4 Umsetzung interkultureller Trainings
4.4.1 Typen und Inhalte interkultureller Trainings
4.4.1.1 Kulturübergreifende informatorische Trainings
4.4.1.2 Kulturübergreifende interaktionsorientierte Trainings
4.4.1.3 Kulturspezifische informatorische Trainings
4.4.1.4 Kulturspezifische interaktionsorientierte Trainings
4.4.1.5 Problematik
4.4.2 Methoden interkultureller Trainings
4.4.2.1 Fallstudien
4.4.2.2 Simulationen
4.4.2.3 Erkundungen
4.4.2.4 Übungen
4.4.2.5 Lernprojekte
4.5 Weitere Faktoren
4.5.1 Auswahl der Trainingssprache
4.5.2 Auswahl des Trainers
4.5.3 Kosten und Dauer eines Trainings
4.6 Auswirkungen interkultureller Trainings
4.7 Evaluierung interkultureller Trainings
4.8 Kritik an interkulturellen Trainings
5 Angebot interkultureller Trainings in Österreich
5.1 Erläuterung zur Analyse und Datenerhebung
5.2 Analyse des Angebots interkultureller Trainings
5.2.1 Analyse I
5.2.2 Analyse II
5.2.2.1 LBCnet
5.2.3 Analyse III
5.2.3.1 Markteintritt
5.2.3.2 Entwicklung des Angebots
5.2.3.3 Bewertung des aktuellen Angebots seitens der Anbieter
5.2.3.4 Aktuelle Mitbewerber
5.2.3.5 Trainingsziel
5.2.3.6 Trainingstyp und -inhalt
5.2.3.7 Trainingsmethode
5.2.3.8 Trainingssprache
5.2.3.9 Dauer des Trainings
5.2.3.10 Zielkultur
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Conclusio
Diese Arbeit analysiert das aktuelle Angebot interkultureller Trainings in Österreich und vergleicht dieses mit den theoretischen Anforderungen, um zu prüfen, ob das Angebot die theoretischen Grundlagen ausschöpft und ob Marktlücken bestehen. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie Unternehmen und Anbieter auf kulturelle Vielfalt reagieren und welche Methoden zur Vermittlung interkultureller Kompetenz eingesetzt werden.
1 EINLEITUNG
“Let us not be blind to our differences - but let us also direct attention to our common interests and the means by which those differences can be resolved.”
In Zeiten der Globalisierung, in denen es Menschen ermöglicht und angeboten wird ihren Blick weit über die Grenzen hinaus schweifen zu lassen bleibt es nicht aus, bei einem Urlaub, einem Kurztrip oder einem längeren Auslandsaufenthalt, die Gegebenheiten des fremden Landes genauer zu betrachten. Vor allem internationale Unternehmen mussten in den letzten Jahren, oft auch durch das Begehen schwerer Fehler, lernen, dass auf die Kultur eines Landes, beim Verkaufen und Vermarkten, Rücksicht genommen werden muss um erfolgreich zu sein. McDonald`s verkauft beispielsweise in allen Ländern der Erde das gleiche Kernprogramm, doch die Speisekarte variiert je nach Vorlieben des jeweiligen Landes. Auch für Unilever bedeutet Globalisierung Vielfalt. So schmeckt das Eis von Langnese in Italien süßer als in Österreich.
Internationale Konzerne begehen trotz Globalisierung und internationaler Ausrichtung der Unternehmensziele und –philosophie immer noch Fehler im interkulturellen Kontext. Interkulturelle Kompetenz ist vor allem dann gefragt, wenn große Mutterkonzerne Werbung für ihre ausländischen Tochtergesellschaften vorgeben. Es ist erstaunlich und verwunderlich, wie viele große internationale Firmen auch heutzutage noch falsche Entscheidungen treffen, vor allem wenn bedacht wird, dass mit der entsprechenden Vorbereitung auf einen Auslandseinsatz oder Marketingkampagne Verluste in großen Summen verhindert werden können.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz interkultureller Kompetenz in der globalisierten Geschäftswelt und erläutert die Problemstellung sowie das Forschungsziel der Arbeit.
2 Kultur: Dieses Kapitel definiert den Kulturbegriff anhand etablierter Modelle wie dem von Geert Hofstede und Fons Trompenaars und diskutiert die Auswirkungen kultureller Unterschiede im Geschäftsleben.
3 Interkulturelle Kompetenz: Hier wird interkulturelle Kompetenz definiert, von internationaler Handlungskompetenz abgegrenzt und die verschiedenen Dimensionen sowie Teilkompetenzen analysiert.
4 Theoretische Grundlagen interkultureller Trainings: Dieses Kapitel erörtert die Ziele, Zielgruppen, Typen und Methoden interkultureller Trainings sowie die Kritik an bestehenden Konzepten.
5 Angebot interkultureller Trainings in Österreich: Die empirische Bestandsaufnahme und Analyse der in Österreich tätigen Anbieter interkultureller Trainings bilden den Kern dieses Kapitels.
6 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und evaluiert die zu Beginn aufgestellte Hypothese durch eine Conclusio.
Interkulturelle Kompetenz, Globalisierung, Kulturmodell, interkulturelles Training, Kulturschock, interkulturelles Management, Sensibilisierung, Fachwissen, Trainingsmethoden, Österreich, Geschäftskultur, Simulationen, Fallbeispiele, interaktionsorientiert, Wissensvermittlung.
Die Arbeit analysiert das derzeitige Angebot an interkulturellen Trainings in Österreich und bewertet, inwieweit diese Angebote den theoretischen Anforderungen der Wissenschaft entsprechen.
Die Arbeit umfasst die theoretische Definition von Kultur, die Klärung des Begriffs der interkulturellen Kompetenz, die methodischen Ansätze von Trainingstypen und eine detaillierte Marktanalyse der Trainingsanbieter in Österreich.
Ziel ist es, den Status quo der interkulturellen Trainings in Österreich zu erfassen und festzustellen, ob das aktuelle Angebot die theoretischen Potenziale effektiv nutzt.
Der theoretische Teil basiert auf Fachliteratur, während der empirische Teil durch eine strukturierte Befragung (Fragebögen) von 20 identifizierten Trainingsanbietern in Österreich durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Kapitel 2-4) und die anschließende Analyse des Marktes für Trainingsanbieter (Kapitel 5), in der Daten zu Zielgruppen, Methoden und Preisen erhoben werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie interkulturelle Kompetenz, Kulturschock, Trainingsmethoden (wie Simulationen und Fallstudien) sowie das interkulturelle Management geprägt.
LBCnet wird als ein herausragendes Beispiel für einen besonders breiten und vielfältigen Anbieter im Bereich der interkulturellen Trainings in Österreich gesondert betrachtet.
Die Selbstbewertung zeigt eine kritische Haltung: 31 % der befragten Anbieter beurteilen das derzeitige österreichische Angebot nur als „Nicht Genügend“.
Besonders häufig werden Fallbeispiele und Übungen eingesetzt, da diese methodisch einfach auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten werden können.
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