Diplomarbeit, 2008
108 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Rechnungswesen
2.1.1 Internes Rechnungswesen – Controlling
2.1.1.1 Kosten- und Leistungsrechnung
2.1.1.2 Finanzrechnung
2.1.2 Externes Rechnungswesen
2.1.3 Gegenüberstellung des internen und externen Rechnungswesens
2.2 Konvergenz
2.2.1 Konvergenztendenzen
2.2.2 Bedeutung für die Konvergenz
3. Klein- und mittelständische Unternehmen
3.1 Definition
3.2 Probleme in KMU
3.2.1 KMU und Kosten
3.2.2 KMU und Finanzierung
3.2.3 KMU und Planung
3.3 KMU und Controlling
3.3.1 Ausgestaltung des Controlling in KMU
3.3.1.1 Aktueller Stand
3.3.1.2 Gründe gegen Controlling
3.3.2 Anforderungen an das Controlling-System in KMU
4. Auswirkungen auf das Controlling
4.1 Konvergenzbereich
4.2 Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
4.3 Konvergenzlücken
4.3.1 Liquiditätssteuerung
4.3.2 Umsatzkosten- versus Gesamtkostenverfahren
4.3.3 Vollkosten- versus Teilkostenansatz
4.3.4 Handels- versus Steuerbilanz
4.3.5 Kalkulatorische Kosten
4.3.5.1 Kalkulatorische Abschreibungen
4.3.5.2 Kalkulatorische Zinsen
4.3.5.3 Kalkulatorische Wagnisse, Unternehmerlohn und Miete
4.4 Zusammenfassende Kritik
5. Gestaltung des Controllings
5.1 Erfolgscontrolling
5.1.1 Gewinnsteuerung
5.1.1.1 Gewinnermittlung und -kontrolle
5.1.1.2 Gewinnplanung
5.1.1.3 Beurteilung des Gewinnsteuerungssystems
5.1.1.4 Erweiterung um Kennzahlen
5.1.2 Kostenanalyse
5.1.2.1 Analyse der Kostenstruktur und -entwicklung
5.1.2.2 Wirtschaftlichkeitskontrolle
5.1.2.3 Identifizierung von Kostensenkungspotenzialen
5.1.2.4 Beurteilung der Kostenanalysesystems
5.1.3 Informationsbereitstellung
5.1.3.1 Kalkulation
5.1.3.2 Entscheidungsvorbereitung
5.1.3.3 Beurteilung der Informationsbereitstellung
5.2 Finanzcontrolling
5.2.1 Sicherung der Kreditwürdigkeit
5.2.2 Liquiditätssicherung
5.2.3 Beurteilung des Finanzcontrollings
5.3 Kritische Würdigung
6. Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit eine Konvergenz zwischen internem und externem Rechnungswesen, insbesondere im Kontext aktueller gesetzlicher Änderungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), als Grundlage für einen Controllingausbau in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) dienen kann und ob bestehende Vorbehalte gegenüber Controlling abgebaut werden können.
2.1.1 Internes Rechnungswesen – Controlling
Das interne Rechnungswesen ist ein auf freiwilliger Basis errichtetes Informationssystem. Es setzt sich aus Investitions-, Finanz- und Kostenrechnung zusammen und wendet sich an Führungskräfte aller Ebenen. Es fungiert als Datengrundlage des „Controllings“.
In der Wissenschaft fehlt eine einheitliche Definition von „Controlling“. Die betriebswirtschaftliche Fachliteratur hebt verschiedene Aspekte hervor (nicht abschließende Aufzählung):
Grundlegend dient Controlling dazu, die Unternehmensführung mittels Informationsversorgung und Instrumentebereitstellung zur Zielerreichung zu befähigen. Damit ist Controlling ein Teilbereich der Führung. Es unterstützt den Management-Regelkreis.
Die Gründe für eine formalisierte Unterstützung der Unternehmensführung durch Controlling liegen in der steigenden internen und externen Komplexität. „Immer kürzere Produktlebenszyklen, Qualitätssteigerungen, die Erhöhung der Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung, dynamisch schwankende Kapazitätsauslastungen bei immer höheren Fixkostenanteilen, die globale Vernetzung sowie die Dynamik des Wettbewerbsumfelds erfordern immer speziellere Tools und Konzepte, die primär im Controllerbereich angesiedelt sind.“ In Folge dieser Entwicklungen steigen die Risiken, Entscheidungen müssen schneller und in größerer Unsicherheit getroffen werden. Der Wettbewerb verschärft sich. Um eine erfolgreiche und rationale Unternehmenssteuerung zu gewährleisten, benötigt die Führung Controlling.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Konvergenz im Rechnungswesen und definiert die Problematik für KMU im Hinblick auf ein professionelles Controlling.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert die Begriffe Rechnungswesen, Controlling und Konvergenz, sowie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der internen und externen Rechnungslegung.
3. Klein- und mittelständische Unternehmen: Definiert KMU anhand quantitativer und qualitativer Merkmale und analysiert spezifische Problemfelder wie Kosten, Finanzierung und Planung.
4. Auswirkungen auf das Controlling: Analysiert den Einfluss des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die Controllingeignung der Bilanzdaten und identifiziert verbleibende Konvergenzlücken.
5. Gestaltung des Controllings: Entwirft ein operatives Controllingmodell für KMU, das die externe Rechnungslegung als Datengrundlage einbindet und Anforderungen an ein steuerungsorientiertes System erfüllt.
6. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die künftige Entwicklung internationaler Rechnungslegungsstandards für KMU.
Controlling, Konvergenz, Rechnungswesen, KMU, BilMoG, Kosten- und Leistungsrechnung, Unternehmensführung, Liquiditätssteuerung, Finanzplanung, Unternehmenserfolg, Bilanzierung, Rentabilität, Kostenanalyse, Rationalität, Informationssystem.
Die Arbeit untersucht, wie eine Vereinheitlichung (Konvergenz) von internem und externem Rechnungswesen genutzt werden kann, um in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ein effektives Controlling aufzubauen.
Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des Rechnungswesens, den spezifischen Herausforderungen für KMU, der Harmonisierung durch das BilMoG und der operativen Gestaltung eines Controlling-Systems.
Ziel ist es aufzuzeigen, ob und wie KMU durch die Nutzung der Daten aus einer konvergenten externen Rechnungslegung Hürden für ein systematisches Controlling abbauen und ihre Unternehmenssteuerung verbessern können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung empirischer Studien zur Controllingpraxis in KMU sowie der Analyse gesetzlicher Rahmenbedingungen (BilMoG).
Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an ein KMU-Controlling, die Auswirkungen gesetzlicher Änderungen auf die Datenbasis sowie die konkrete Gestaltung von Instrumenten wie Erfolgs- und Finanzcontrolling.
Die wichtigsten Begriffe sind Controlling, Konvergenz, KMU, BilMoG, Unternehmenssteuerung und Finanzbuchhaltung.
Das BilMoG führt zu einer stärkeren wirtschaftlichen Betrachtungsweise und verbessert den Informationsgehalt des Jahresabschlusses, was die Daten als Grundlage für Controllingzwecke aufwertet.
Ja, indem es die vorhandene Finanzbuchhaltung als Datengrundlage nutzt und diese sukzessiv um notwendige Instrumente wie einfache Kostenrechnungsansätze oder Liquiditätsplanungen erweitert.
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