Diplomarbeit, 2009
76 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Bisherige Regelungen zur Besteuerung von Kapitalanlagen
21. Regelungen des Einkommensteuergesetzes
22. Regelungen des Investmentsteuergesetzes
3. Das Konzept der Abgeltungsteuer
31. Überblick
32. Der Umfang der privaten Einkünfte aus Kapitalvermögen
321. Übersicht der neuen Anordnung
322. Laufende Kapitaleinkünfte
323. Veräußerungstatbestände
324. Ausnahmen
33. Bemessungsgrundlage
34. Werbungskosten
35. Verlustverrechnung
36. Erhebungsverfahren
37. Der gesonderte Steuertarif
38. Veranlagungsvarianten
381. Veranlagung zum Abgeltungsteuersatz
3811. Pflichtveranlagung
3812. Freiwillige Veranlagung
382. Veranlagung zum progressiven Steuersatz
3821. Pflichtveranlagung
3822. Freiwillige Veranlagung
4. Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf bestimmte Kapitalanlageentscheidungen
41. Vorbemerkungen
42. Anlage in zinstragende Finanzprodukte
421. Laufende und einmalige Zinserträge
4211. Regelungen zur Besteuerung im Detail
4212. Besteuerungsvergleich 2008/2009
422. Veräußerungsgewinne
4221. Regelungen zur Besteuerung im Detail
4222. Besteuerungsvergleich 2008/2009
423. Gestaltungshinweise für 2008
4231. Zinsen
4232. Festverzinsliche Anleihen
43. Anlage in Aktien
431. Dividendeneinnahmen
4311. Regelungen zur Besteuerung im Detail
4312. Besteuerungsvergleich 2008/2009
432. Veräußerungsgewinne
4321. Regelungen zur Besteuerung im Detail
4322. Besteuerungsvergleich 2008/2009
433. Gestaltungshinweise für 2008
44. Anlage in Investmentfonds
441. Einmalige Anlage
4411. Laufende Erträge
44111. Besonderheiten der Besteuerung
44112. Besteuerungsvergleich 2008/2009
4412. Veräußerungs- bzw. Rückgabegewinne
44121. Besonderheiten bei der Besteuerung
44122. Besteuerungsvergleich 2008/2009
4413. Gestaltungshinweise für 2008
442. Besteuerung von Fondssparplänen
4421. Vorbemerkungen
4422. Besteuerungsvergleich 2008/2009
4423. Gestaltungshinweis
46. Empfehlungen zu Anlageentscheidungen ab 2009
5. Fazit
Die Diplomarbeit analysiert die Auswirkungen der ab 2009 eingeführten Abgeltungsteuer auf die privaten Kapitalanlageentscheidungen natürlicher Personen. Ziel ist es, die steuerliche Belastung unter der neuen Rechtslage mit der bisherigen zu vergleichen und daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Anleger abzuleiten.
31. Überblick
Den Bestimmungen zur Abgeltungsteuer unterliegen nur natürliche Personen, die Kapitaleinkünfte im Privatvermögen erwirtschaften.
Die Abgeltungsteuer ist keine neu eingeführte Steuerart. Vielmehr handelt es sich hierbei u.a. um eine neu eingeführte Erhebungsmethode für Steuern auf Einkünfte aus Kapitalvermögen i.S.v. § 20 Abs. 1 und Abs. 2 EStG n.F. Die privaten Kapitaleinkünfte müssen grundsätzlich nicht mehr in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.
1. Einleitung: Beschreibt den Hauptzweck der Unternehmenssteuerreform 2008 und die Einführung der Abgeltungsteuer zur Sicherung des deutschen Steueraufkommens.
2. Bisherige Regelungen zur Besteuerung von Kapitalanlagen: Erläutert die bis 2008 gültigen Regelungen des Einkommensteuergesetzes und des Investmentsteuergesetzes.
3. Das Konzept der Abgeltungsteuer: Führt in die neue Erhebungsmethode ein, definiert den Umfang der Einkünfte und behandelt Bemessungsgrundlagen sowie Veranlagungsvarianten.
4. Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf bestimmte Kapitalanlageentscheidungen: Analysiert detailliert die Auswirkungen der neuen Steuer auf zinstragende Produkte, Aktien und Investmentfonds unter Berücksichtigung von Belastungsrechnungen.
5. Fazit: Fasst zusammen, dass die Abgeltungsteuer eine hohe Bedeutung für Anlageentscheidungen hat und durch den Systemwechsel neue Gestaltungsspielräume entstanden sind.
Abgeltungsteuer, Kapitalanlage, Einkommensteuer, Unternehmensteuerreform 2008, Kapitalertragsteuer, Investmentfonds, Veräußerungsgewinn, Werbungskosten, Verlustverrechnung, Steueroptimierung, Sparer-Pauschbetrag, Anleihen, Aktien, Finanzprodukte, Steuerbelastung
Die Arbeit untersucht die steuerlichen Konsequenzen der Einführung der Abgeltungsteuer ab dem Jahr 2009 für private Anleger und deren Auswirkungen auf die Wahl und Gestaltung von Kapitalanlagen.
Die Arbeit fokussiert sich auf den Übergang von der alten Besteuerungspraxis zur Abgeltungsteuer, inklusive der Neudefinition von Kapitaleinkünften, Verlustverrechnungsregeln und dem Wegfall des Halbeinkünfteverfahrens.
Das Ziel ist die Darstellung der Bedeutung der Abgeltungsteuer für private Kapitalanlageentscheidungen, um Anlegern fundierte Entscheidungshilfen für den Systemwechsel zu bieten.
Der Autor führt steuerliche Belastungsrechnungen für verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Fonds) durch, um die Auswirkungen der Rechtslage 2008 mit der Rechtslage ab 2009 ceteris paribus zu vergleichen.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Finanzprodukte, vergleicht ihre steuerliche Belastung vor und nach dem Systemwechsel und liefert konkrete Gestaltungshinweise für das Jahr 2008.
Abgeltungsteuer, Kapitalanlageentscheidungen, Investmentfonds, Steuerbelastung, Veräußerungsgewinne und Unternehmensteuerreform 2008.
Dachfonds bieten Steuerstundungseffekte, da Gewinne auf Fondsebene nicht sofort ausgeschüttet und somit erst bei Rückgabe oder Veräußerung durch den Anteilseigner steuerpflichtig werden.
Das Fondsprivileg ermöglichte bisher die Steuerfreiheit der vom Fonds erzielten und ausgeschütteten Veräußerungsgewinne von Wertpapieren, wobei diese Regelung durch die neuen Bestimmungen teilweise modifiziert wurde.
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