Wissenschaftliche Studie, 2008
17 Seiten
Zusammenfassung
Hintergrund
Fragestellung
Material und Methode
Ergebnisse
Einleitung
Material und Methode
Ergebnisse
Häufigkeiten von Schmerzen und Behandlungen
Geschlechter-getrennte Darstellung der Häufigkeiten von Schmerzen und Behandlungen
Zusammenfassung und Konklusion
Diskussion
Die Arbeit untersucht in einer Pilotstudie das Auftreten berufsbedingter körperlicher Schmerzen bei klassischen Orchestermusikern sowie das Verhältnis dieser Beschwerden zu ärztlichen Behandlungen, um die Dunkelziffer inoffizieller Schmerzleiden zu beleuchten.
EINLEITUNG
Erfolgen körperliche Fehlbelastungen mit einseitigen Muskel- und Gelenkbeanspruchungen über einen längeren Zeitraum ohne adäquate Physioprävention, können sie zu schmerzhaften entzündlichen sowie degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates führen [1]. Deren Ursachen können in allen Bereichen des täglichen Lebens auftreten. Bestehen sie jedoch als chronifizierende und chronische Veränderungen im Zusammenhang mit beruflichen Tätigkeiten am Arbeitsplatz, werden sie in Deutschland als Berufskrankheiten klassifiziert, wenn es sich gemäß §6 SGB 7 (gesetzliche Unfallversicherung) um Krankheiten handelt, die in einer Berufsgruppe häufiger auftreten als in der Normalbevölkerung [2]. In Abgrenzung zu Arbeitsunfällen können sie sich auch erst nach abgeschlossener Tätigkeit einstellen; berufsspezifisch sind sie allerdings auch aufgrund plötzlicher Ereignisse möglich.
Berufsspezifische Erkrankungen von Musikern sind bereits aus dem 15. Jahrhundert überliefert [3], 1832 erschien ein „Ärztlicher Ratgeber für Musiktreibende“, aber erst 1923 erteilte das preußische Ministerium für Kunst, Wissenschaft und Bildungswesen einen Lehrauftrag an der Berliner Musikhochschule zu Vorlesungen über „Berufskrankheiten der Musiker“ [4] [5].
Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über den Hintergrund, die Fragestellung, das Material und die Ergebnisse der Studie.
Einleitung: Erläutert die medizinischen Grundlagen, die Definition von Berufskrankheiten und die historische Entwicklung der Musikermedizin.
Material und Methode: Beschreibt das Studiendesign, die anonyme Befragung von 62 Musikern und die Erhebung von Daten zu Schmerzen und Behandlungen.
Ergebnisse: Präsentiert die statistische Auswertung der Schmerzprävalenz, gegliedert nach Instrumenten, Alter und Geschlecht.
Zusammenfassung und Konklusion: Fasst die Kernergebnisse der Studie zusammen, insbesondere die hohe Dunkelziffer schmerzbetroffener Musiker ohne ärztliche Behandlung.
Diskussion: Reflektiert die Ergebnisse im Kontext beruflicher Belastungsfaktoren und identifiziert den Bedarf für zukünftige, umfassendere musikermedizinische Studien.
Musikermedizin, Klassische Orchestermusiker, Musikerkrankheiten, Berufskrankheiten, berufliche Exposition Musiker, mechanische Dysfunktionen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Schmerzen, Prävention, Prophylaxe, Therapie, Rehabilitation, Geschlecht, Altersstruktur
Die Arbeit untersucht das Auftreten berufsbedingter körperlicher Schmerzen bei Orchestermusikern und analysiert, wie viele dieser Musiker sich aufgrund ihrer Beschwerden in medizinischer Behandlung befinden.
Im Zentrum stehen die körperlichen Belastungen von Musikern, das Verhältnis von bekannten zu inoffiziellen Schmerzleiden sowie die Rolle von Prävention und musikermedizinischer Betreuung.
Ziel der Pilotstudie ist es, die Dunkelziffer bei Schmerzleiden in Orchestern zu erfassen und die Häufigkeit von Schmerzen in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Instrument zu analysieren.
Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, bei der 62 Orchestermusiker mittels eines anonymen Fragebogens zu ihren körperlichen Schmerzen und ihrem Behandlungsstatus befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Studienergebnisse zur Schmerzverteilung nach Instrumentengruppen, die Analyse soziodemografischer Faktoren und eine kritische Diskussion der Befunde im Vergleich zur aktuellen Literatur.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Musikermedizin, Berufskrankheiten, Prävention, mechanische Dysfunktionen, Schmerzprävalenz und Belastungsfaktoren im Orchesterbetrieb.
Die Studie zeigt, dass sich die Mehrheit der Musiker, die unter Schmerzen leiden, nicht in ärztlicher Behandlung befindet, was auf eine hohe Dunkelziffer inoffizieller Schmerzleiden hindeutet.
Nein, die Untersuchung ergab keine signifikanten Unterschiede in der Häufigkeit von Schmerzen zwischen Männern und Frauen innerhalb der untersuchten Stichprobe.
Obwohl es leichte Variationen in den Anteilen gibt, zeigen sich in der vorliegenden Stichprobe keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Schmerzhäufigkeit zwischen den verschiedenen Instrumentengruppen.
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