Diplomarbeit, 2007
127 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Hintergrund und Problemstellung
1.2 Erkenntnissinteresse und Aufbau der Arbeit
1.3 Stand der Forschung und methodisches Vorgehen
2 Virtuelle Communities
2.1 Begriff und Forschungsperspektiven
2.1.1 Sozialwissenschaftliche Perspektive
2.1.2 Ökonomische Perspektive
2.2 Definition
2.3 Typisierung
2.3.1 Typisierung anhand ausgewählter Merkmale
2.3.1.1 Thematische Ausrichtung
2.3.1.2 Formen der Interaktion
2.3.1.3 Bindungsgrad der Mitglieder
2.3.2 Typisierung nach Markus
2.3.3 Typisierung nach der Art des Zugangs
2.3.3.1 Virtuelle Communities mit stationärem Zugang
2.3.3.2 Virtuelle Communities mit mobilem Zugang
2.3.3.3 Virtuelle Communities mit hybridem Zugang
2.4 Bedürfnisse der Mitglieder für die Partizipation
2.5 Selbstverstärkende Effekte und Eigendynamik
3 Hybride virtuelle Communities
3.1 Definition
3.2 Markttreiber
3.2.1 Soziale Treiber
3.2.2 Technologische Treiber
3.3 Marktbarrieren
3.4 Potenzielle Nutzergruppen
3.4.1 Stationäre Nutzergruppen
3.4.2 Mobile Nutzergruppen
4 Geschäftspotenziale hybrider virtueller Communities
4.1 Wertschöpfungsarchitektur
4.1.1 Klassische mobile Wertschöpfungskette
4.1.2 Transformation der klassischen Wertschöpfungskette
4.2 Zusatznutzen durch die Erweiterung mit mobilen Diensten
4.2.1 Ubiquitärer Zugang
4.2.2 Instant Execution
4.2.3 Kontextsensitivität
4.2.4 Sicherheit
4.3 Erlöspotenziale hybrider virtueller Communities
4.3.1 Erlöspotenziale des Bereiches Content
4.3.1.1 Erlöspotenziale aus Gebühren für die Nutzung der Community-Inhalte durch die Mitglieder
4.3.1.2 Erlöspotenziale aus dem Verkauf von Customer Insights an Dritte
4.3.2 Erlöspotenziale des Bereiches Commerce
4.3.2.1 Erlöspotenziale aus dem Verkauf von Produkten und der Vermittlung von Geschäftstransaktionen
4.3.2.2 Erlöspotenziale aus Werbung und Sponsoring
4.3.3 Erlöspotenziale des Bereiches Connection
4.3.4 Erlöspotenziale des Bereiches Context
4.3.5 Zwischenfazit: Erlöspotenziale
5 Kritische Erfolgsfaktoren hybrider virtueller Communities aus Betreibersicht
5.1 Einführung in die Erfolgsfaktorenforschung
5.2 Erfolg und Erfolgsmessung
5.3 Kritische Erfolgsfaktoren mit Bezug auf den stationären Zugang
5.3.1 Mitglieder
5.3.2 Inhalte
5.3.3 Organisation
5.3.4 Technische Funktionalitäten
5.3.5 Technologische Plattform
5.3.6 Geschäftsmodell
5.3.7 Wettbewerb
5.3.8 Marketing
5.4 Kritische Erfolgsfaktoren mit Bezug auf den mobilen Zugang
5.4.1 Mitglieder
5.4.2 Inhalte
5.4.3 Organisation
5.4.4 Technische Funktionalitäten
5.4.5 Technologische Plattform
5.4.6 Geschäftsmodell
5.5 Zwischenfazit: Kritische Erfolgsfaktoren
6 Handlungsoptionen für Mobilfunkbetreiber
6.1 Eigener kundenbasierter hybrider virtueller Community-Dienst
6.2 Eigener offener hybrider virtueller Community-Dienst
6.3 Kooperation mit etablierten stationären virtuellen Communities
6.4 Passive Strategie als ‚Bit-Pipe’
6.5 Zwischenfazit: Handlungsoptionen
7 Fazit und Ausblick
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die ökonomischen Geschäftspotenziale und erfolgskritischen Faktoren hybrider virtueller Communities (mit kombiniertem stationärem und mobilem Zugang) aus der spezifischen Perspektive von Mobilfunkbetreibern. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für die strategische Ausrichtung im Kontext der Fixed Mobile Convergence abzuleiten.
4.2.1 Ubiquitärer Zugang
Der Großteil von Community-Angeboten wird derzeitig ausschließlich auf Basis von Kommunikationsdiensten im Internet als auch stationärer PCs zu Verfügung gestellt. Einerseits bieten diese Dienste eine hohe Bandbreite bei der Übertragung von Inhalten, komfortable Displays sowie gute Eingabemöglichkeiten. Andererseits sind diese Eigenschaften jedoch örtlich an einen PC gebunden. Die Ausdehnung virtueller Communities mittels mobiler Informations- als Kommunikationsdienste hebt diese Restriktion jedoch auf.
Mittels Mobiltelefonen können sich Community-Mitglieder überall bzw. ‚anyplace’ (z.B. in der Schule, auf der Party) und jederzeit bzw. ‚anytime’ mit ihrer Community verbinden. Dies erlaubt es Nutzern ihre Aktivitäten an Orte und Zeiten zu verlagern, die bisher dafür nicht genutzt werden konnten (z.B. Beantwortung von Comments auf dem Arbeitsweg in der U-Bahn).
1 Einführung: Diese Einleitung erläutert die ökonomische Relevanz virtueller Community-Plattformen und definiert das Forschungsfeld hybrider Communities, um daraus zentrale Problemstellungen für Mobilfunkbetreiber abzuleiten.
2 Virtuelle Communities: Das Kapitel liefert eine theoretische Fundierung durch verschiedene Forschungsperspektiven und entwickelt eine Arbeitsdefinition sowie eine Typisierung, die als Basis für die weitere Analyse dient.
3 Hybride virtuelle Communities: Hier wird der Begriff der hybriden Community definiert und die wesentlichen Markttreiber (sozial und technologisch) sowie bestehende Barrieren für die mobile Nutzung untersucht.
4 Geschäftspotenziale hybrider virtueller Communities: Das Kapitel analysiert die Veränderung der Wertschöpfungsarchitektur und leitet potenzielle Erlösmodelle (Content, Commerce, Connection, Context) für hybride Dienste ab.
5 Kritische Erfolgsfaktoren hybrider virtueller Communities aus Betreibersicht: Es wird ein umfassender Kriterienkatalog entwickelt, der sowohl stationäre als auch mobile Erfolgsfaktoren wie Mitgliederakzeptanz, Usability und Datenschutz differenziert betrachtet.
6 Handlungsoptionen für Mobilfunkbetreiber: Das Kapitel bewertet verschiedene strategische Vorgehensweisen wie Eigenentwicklungen oder Kooperationen hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken für Netzbetreiber.
7 Fazit und Ausblick: Diese abschließende Sektion fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und identifiziert weiteren Forschungsbedarf im Bereich hybrider Community-Geschäftsmodelle.
Hybride virtuelle Communities, Mobilfunkbetreiber, Wertschöpfungsarchitektur, Geschäftspotenziale, Erfolgsfaktoren, User Generated Content, Ubiquitärer Zugang, Instant Execution, Kontextsensitivität, Mobile Commerce, Kundenbindung, Fixed Mobile Convergence, Erlösmodelle, Community-Management, Standortbasierte Dienste.
Die Arbeit analysiert die strategische Rolle und die wirtschaftlichen Potenziale von hybriden virtuellen Communities aus der Sicht von Mobilfunkbetreibern im Kontext der Konvergenz von Internet und Mobilfunk.
Zentrale Themen sind die theoretische Systematisierung virtueller Communities, die Analyse von Erlösmodellen (4C-Net-Modell), die Identifikation erfolgskritischer Faktoren und die Ableitung von Handlungsstrategien für Netzbetreiber.
Das Ziel ist ein wissenschaftlich fundierter Beitrag, um Mobilfunkbetreibern aufzuzeigen, welche Geschäftspotenziale sich durch hybride Community-Dienste eröffnen und wie diese erfolgreich konzipiert werden können.
Der Forschungsansatz ist theoretisch-präskriptiv und basiert auf einer umfassenden Sekundärforschung, die Theorien der Betriebswirtschaftslehre mit internationalen Marktstudien und aktuellen Fallbeispielen verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Treiber und Barrieren, die Herleitung von Wertschöpfungsstrukturen, die Diskussion konkreter Erlöspotenziale und die Entwicklung von Erfolgsfaktorenkatalogen für hybride Communities.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Hybride Communities, Wertschöpfungsarchitektur, User Generated Content, Erlösmodelle, Mobilfunkmarkt und Erfolgsfaktorenanalyse.
Kontextsensitivität ist ein wesentlicher mobiler Zusatznutzen, da sie es erlaubt, standort- und situationsrelevante Informationen mit Community-Profilen zu verknüpfen, was völlig neue Möglichkeiten der Interaktion schafft.
Mobilfunkbetreiber sollten eine klare strategische Positionierung wählen – entweder durch Kooperationen mit etablierten Marktführern für schnellen Marktzugang oder durch gezielte eigene Hybrid-Dienste, sofern die internen Ressourcen und Kernkompetenzen dies zulassen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

