Bachelorarbeit, 2006
46 Seiten, Note: 2,7
Diese Arbeit untersucht kritisch die gängige Darstellung des Scheiterns der Camp David Verhandlungen im Sommer 2000. Sie hinterfragt die alleinige Verantwortlichmachung Yasser Arafats und analysiert die politische Vorgeschichte des Friedensprozesses von 1993 bis 2000. Dabei wird der Fokus auf das Verhalten Israels und die Rolle der USA gelegt.
Kapitel I: Dieses Kapitel beschreibt die Oslo-Übereinkommen, ihre Unterzeichnung und die anfängliche Reaktion der beteiligten Parteien. Es beleuchtet die Gründe für diese historisch bedeutsame Entwicklung, einschließlich des Endes des Ost-West-Konflikts und der verstärkten US-amerikanischen Beteiligung.
Kapitel II: Hier wird der Einfluss der israelischen Wahlen von 1996 und 1999 auf die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern analysiert.
Kapitel III & IV: Diese Kapitel befassen sich mit den israelisch-syrischen Friedensgesprächen nach dem Wahlsieg Ehud Baraks und dem Treffen in Shepherdstown.
Kapitel V & VI: Der einseitige israelische Rückzug aus dem Südlibanon und die Friedenspolitik Ehud Baraks werden behandelt.
Kapitel VII: Die Friedenspolitik Yasser Arafats wird beleuchtet.
Kapitel VIII: Dieses Kapitel analysiert die Hintergründe des Scheiterns der Camp David Verhandlungen, jedoch ohne detaillierte Darstellung des Verhandlungsverlaufs selbst.
Camp David Verhandlungen, Oslo-Übereinkommen, Israelisch-Palästinensischer Konflikt, Yasser Arafat, Ehud Barak, Bill Clinton, Friedenspolitik, Nahostkonflikt, PLO, Israelische Wahlen, Verhandlungsführung.
Die Arbeit untersucht, ob das Scheitern allein Jassir Arafat zuzuschreiben ist oder ob auch das Verhalten der USA und Israels (unter Ehud Barak) entscheidend dazu beitrug.
Die Oslo-Übereinkommen bildeten die Basis für den Friedensprozess der 1990er Jahre; die Arbeit analysiert deren praktische Umsetzung und die Hindernisse bis zum Jahr 2000.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der israelischen Wahlen von 1996 und 1999 auf die Verhandlungsbereitschaft und die politische Strategie gegenüber den Palästinensern.
Kurz nach den Verhandlungen brach die 2. Intifada aus, was langfristig zum Wahlsieg der HAMAS in Gaza im Jahr 2006 und zu neuen Konfliktpotentialen führte.
Ja, die Kapitel III und IV befassen sich mit den israelisch-syrischen Friedensgesprächen und dem Treffen in Shepherdstown Anfang 2000.
Die zentralen Verhandlungspartner waren der israelische Premierminister Ehud Barak, der PLO-Führer Jassir Arafat und US-Präsident Bill Clinton als Vermittler.
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