Diplomarbeit, 2008
37 Seiten, Note: 1,3
1. Grundlagen
1.1. Begriffsklärungen
1.1.1. Werbung
1.1.2. Werbekonzeption
1.1.3. Werbeplanung
1.1.4. Industrielle Unternehmen
1.2. Werbung als Bestandteil des Marketing-Mix
2. Marketingforschung – Informationsgewinnung
2.1. Marktforschung
2.2. Konkurrenzforschung
3. Werbestrategie
4. Werbeplanung
4.1. Werbeobjekt
4.2. Werbesubjekt
4.3. Werbeziele
4.4. Träger der Werbefunktion
4.5. Werbeträger
4.5.1. Zeitungen
4.5.2. Zeitschriften
4.5.3. Fachzeitschriften
4.5.4. Hörfunk
4.5.5. Fernsehen
4.5.6. Internet
4.6. Werbebotschaft und Briefing
4.7. Werbemittel
4.7.1. Mengenstrategie
4.7.2. Platzierung / Reihenfolge
4.7.3. Gestaltung
4.8. Werbebudget – Werbeetat
4.8.1. Restwertmethode
4.8.2. Fortschreibungsmethode
4.8.3. Prozentverfahren
4.8.4. Wettbewerbsmethoden
4.8.5. Ziel-Mittel-Methode
4.9. Werbezeitpunkt
5. Werbeerfolgskontrolle
5.1. Maßstäbe
5.2. Erhebungsmethoden
5.3. Aussagekraft der Werbeerfolgskontrolle
6. Schlusswort
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die komplexen und vielfältigen Facetten der Werbung zu systematisieren und die einzelnen Bestandteile des Werbeprozesses in einen strukturierten, theoretischen Rahmen einzuordnen, um eine fundierte Basis für Planung und Umsetzung zu schaffen.
4.1. Werbeobjekt
Das Werbeobjekt gibt an, wofür geworben werden soll. Dies können Markenartikel, Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen, Einrichtungen oder auch Ideen und Arbeitsplätze sein. In der Automobilindustrie beispielsweise könnte dies ein Konzern wie Volkswagen, ein Produkt wie der VW Passat oder auch ein Arbeitsplatz im Unternehmen sein. Normalerweise bedarf es bezüglich des Werbeobjektes keinerlei Überlegungen, da es bereits auf höchster Hierarchieebene also durch die Geschäftleitung im Marketingplan verankert ist. Es wird in der Werbekonzeption lediglich sehr ausführlich beschrieben. In Sonderfällen ist jedoch denkbar das konzeptionelle Überlegungen angestellt werden, nämlich immer dann wenn mehr als ein Werbeobjekt in Erscheinung treten soll. Die Kooperationswerbung, die in der Praxis häufiger auftritt, ist dann gegeben, wenn Marktpartner unterschiedlicher Stufen gemeinsam werblich tätig werden. Hierbei entsteht jedoch das Problem der Kostenaufteilung der Beteiligten. Solche Werbemaßnahmen treten aber in der Praxis als zeitlich begrenzte, flankierende Aktionen neben der Basiswerbung auf.
1. Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe der Werbung und Werbeplanung und ordnet diese in den übergeordneten Kontext des Marketing-Mix ein.
2. Marketingforschung – Informationsgewinnung: Erläutert die Notwendigkeit von Markt- und Konkurrenzanalysen als unerlässliche Datenbasis für jede systematische Werbeplanung.
3. Werbestrategie: Behandelt die Entwicklung von Maßnahmenkatalogen zur Erreichung gesteckter Ziele unter Berücksichtigung von Zielgruppen und Kampagnenabschnitten.
4. Werbeplanung: Detaillierte Darstellung des operativen Werbeprozesses, von der Objektbestimmung über die Zielgruppenanalyse bis hin zur Budgetierung und Mediaplanung.
5. Werbeerfolgskontrolle: Beschreibt die Methoden zur Messung des ökonomischen und kommunikativen Werbeerfolgs, um Fehlinvestitionen zu vermeiden und zukünftige Prozesse zu optimieren.
6. Schlusswort: Führt abschließend aus, dass erst die ganzheitliche Betrachtung und Verknüpfung von Planung, Durchführung und Kontrolle den Erfolg einer Werbekampagne sicherstellt.
Werbung, Werbeplanung, Marketing-Mix, Werbebudget, Zielgruppe, Werbeträger, Werbemittel, Werbebotschaft, Marketingforschung, Werbeerfolgskontrolle, Markenstrategie, Werbekonzeption, Kommunikationspolitik, Absatzförderung, Budgetierung
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Strukturierung der komplexen Welt der Werbung und bietet einen Leitfaden durch die wesentlichen Phasen eines Werbeprozesses.
Zu den Schwerpunkten gehören die Grundlagen der Werbung, die Informationsgewinnung durch Marktforschung, die strategische Werbeplanung, Budgetierungsmethoden sowie die abschließende Werbeerfolgskontrolle.
Das Ziel ist es, die vielfältigen und oft ungeordneten Elemente der Werbung zu systematisieren, um dem Leser eine klare Struktur für die professionelle Durchführung von Werbemaßnahmen an die Hand zu geben.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Modelle und fachwissenschaftliche Definitionen zu Marketing und Werbung zusammenführt und praxistauglich aufbereitet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Grundlagen, Informationsbeschaffung, Werbestrategie, detaillierte Werbeplanung (inklusive Budgetierung und Trägerauswahl) sowie die Kontrolle der Werbeergebnisse.
Die zentralen Begriffe sind Werbeplanung, Werbebudget, Zielgruppenorientierung, Werbeträgerauswahl, Marketing-Mix und Werbeerfolgskontrolle.
Die Restwertmethode bestimmt das Budget nur nach den verbleibenden Mitteln, wodurch jeglicher strategischer Zusammenhang zwischen Werbeziel und finanziellem Aufwand fehlt.
Sie fungieren als externe Dienstleister, die beratend tätig sind und die Werbeabteilung bei der Strategieentwicklung, Gestaltung und operativen Umsetzung der Werbemaßnahmen unterstützen.
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