Forschungsarbeit, 2008
24 Seiten
Einführung
Fragebogen zur Untersuchung von Produkten auf ihre Gebrauchstauglichkeit
Ziele
Kategorienbildung
Methode
Skalenkonstruktion
Skalenabstufungen
Itemformulierung
Ergebnisse
Diskussion
Literatur
Anhang
Fragebogen zur Produktprüfung
Fragebogen zur Produktprüfung – Evaluation
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines standardisierten Messinstruments zur Erfassung der Gebrauchstauglichkeit von Produkten. Durch die Operationalisierung subjektiver Wahrnehmungen soll ein Beitrag geleistet werden, Produkte hinsichtlich ihrer ergonomischen Qualität systematisch und objektiv untersuchbar zu machen.
Itemformulierung
Für die Formulierung der Items wurde die Aussageform gewählt. Außerdem wurde versucht, zu einem Konstrukt mehrere Fragen zu generieren; beispielsweise wurden zur Fragestellung „Sind genug Anzeigen/Beschriftungen vorhanden?“ die Items „Es sind zu wenig Anzeigen/Beschriftungen vorhanden.“ und „Es sind zu viele Anzeigen/Beschriftungen vorhanden.“ gebildet.
Dies hat zunächst die einfache Funktion, bei der Auswertung mögliches stereotypes Antwortverhalten besser kontrollieren zu können. Zudem sollte zu bestimmten Aspekten eines Produktes das Urteil des Benutzers genauer erfasst werden können. So entstanden zum Beispiel zur Fragestellung „Was ist Ihnen wichtiger: Funktionalität oder Design?“ die Items „Funktionalität ist mir wichtig.“, „Design ist mir wichtig.“ und „Funktionalität ist mir wichtiger als Design.“
Die aktuelle Version ist als Papierversion erhältlich und umfasst insgesamt 44 Items, die nach den Kategorien Gebrauchsanweisung (5 Items), Anzeigen und Beschriftungen (5 Items), Akustische Signale/Töne (3 Items), Bedien- und Stellteile (12 Items), Griffe und Greifflächen (7 Items), Körperhaltungen und Bewegungsabläufe (ein Item) sowie Sonstiges (11 Items) geordnet sind. Ein Exemplar des Fragebogens ist im Anhang zu finden.
Einführung: Vorstellung des Forschungsprojektes F 2116 und die Zielsetzung, einen allgemein gültigen Anforderungskatalog zur Prüfung der ergonomischen Qualität zu erstellen.
Fragebogen zur Untersuchung von Produkten auf ihre Gebrauchstauglichkeit: Beschreibung der Zielsetzung, ein standardisiertes Messinstrument zu entwickeln, sowie Herleitung der untersuchungsrelevanten Kategorien.
Methode: Erläuterung der psychometrischen Grundlagen bei der Skalenkonstruktion sowie die Festlegung der verbalen Skalenabstufungen und der Itemformulierung.
Ergebnisse: Darstellung der Daten aus der Vorerhebung mit N=12 Probanden sowie Identifikation kritischer Items anhand der durchgeführten Checkliste.
Diskussion: Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Ableitung notwendiger Optimierungsschritte für den Fragebogen, einschließlich der Notwendigkeit einer größeren Stichprobe.
Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Grundlagen.
Anhang: Bereitstellung des entwickelten Fragebogens zur Produktprüfung inklusive der Evaluationsbögen für die Itemanalyse.
Gebrauchstauglichkeit, Ergonomie, Fragebogenkonstruktion, Produktprüfung, Messinstrument, Benutzerzufriedenheit, Bedienbarkeit, Validierung, Itemformulierung, Skalenkonstruktion, Nutzererfahrung, Anforderungskatalog, Arbeitsmittel, Mensch-Maschine-Interaktion
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und ersten Erprobung eines Fragebogens, der dazu dient, die ergonomische Qualität und Gebrauchstauglichkeit von technischen Produkten objektiv messbar zu machen.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Ergonomie, Kategorienbildung für Produktmerkmale, psychometrische Skalierung von Aussagen sowie die methodische Validierung von Befragungsinstrumenten.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines validen, standardisierten Instruments, das als Teil eines umfassenderen Kompendiums die systematische Evaluation der Benutzerfreundlichkeit von Arbeitsmitteln und privaten Geräten ermöglicht.
Es wird eine rationale Itemanalyse mittels einer ergänzenden Checkliste eingesetzt, bei der Probanden die Verständlichkeit, Eindeutigkeit und sprachliche Qualität jedes einzelnen Items bewerten.
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Operationalisierung der Gebrauchstauglichkeit in verschiedene Kategorien wie Bedien- und Stellteile, Griffe, Anzeigen und Bedienungsanleitungen sowie der methodischen Vorgehensweise bei der Skalenerstellung.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Gebrauchstauglichkeit, Ergonomie, Messinstrument, Fragebogenkonstruktion und Validierung.
Dieses spezifische Bürotelefon wurde gewählt, da es ein Arbeitsmittel ist, das den Mitarbeitern der BAuA als tägliches Werkzeug zur Verfügung stand und somit eine praxisnahe Evaluation ermöglichte.
Der Autor argumentiert, dass akustische Signale und Töne maßgeblich das Benutzerverhalten beeinflussen und daher eine eigenständige Kategorie innerhalb der ergonomischen Bewertung darstellen, um die Empfindung der akustischen Komponenten zu erfassen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der aktuelle Fragebogen in einigen Punkten überarbeitet werden muss, da er die statistischen Kriterien für eine vollumfängliche Akzeptanz noch nicht in Gänze erfüllen konnte und weitere Erprobungen an einer größeren Stichprobe notwendig sind.
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