Diplomarbeit, 2008
139 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Der Sportverein
2.1 Konstitutive Merkmale des Sportvereins
2.2 Die Ressourcenstruktur eines Sportvereins
2.3 Struktur und Bedeutung des Mitgliedschaftsbeitrages
2.4 Die öffentliche Subventionierung des Sports
2.5 Das Sportsystem im Wandel
2.6 Der Deutsche Skiverband e.V.
2.6.1 Historische Entwicklung des Deutschen Skiverbandes
2.6.2 Gefährdungsfaktoren des organisierten Schneesports
3. Die sportbezogene Nachfrage
3.1 Sportinduzierte Ausgaben
3.1.1 Einordnung in den gesamtwirtschaftlichen Kontext
3.1.2 Einordnung in den mikroökonomischen Kontext
3.2 Determinanten und Einflussfaktoren der sportbezogenen Nachfrage
3.2.1 Sportausgaben und soziale Variablen
3.2.2 Sportausgaben und sportspezifische Variablen
3.3 Die Preiselastizität der Nachfrage
3.3.1 Marketingorientierte Preiskalkulation in Sportvereinen
3.3.2 Grundlagen zur Preiselastizität der Nachfrage
3.3.3 Messmethoden zur Erfassung von Zahlungsbereitschaften
3.3.4 Forschungsstand zur Preiselastizität der Nachfrage
4. Konzeption themenspezifischer Modelle
5. Methodische Vorgehensweise der Studie
5.1 Auswahl und Darstellung des Erhebungsinstrumentes
5.2 Organisation und Durchführung der Studie
5.3 Aufbereitung der Daten
6. Statistische Darstellung und Auswertung der Ergebnisse
6.1 Illustration der Stichprobe
6.1.1 Soziodemografische Faktoren
6.1.2 Sportspezifische Faktoren
6.1.3 Vereinsspezifische Faktoren
6.1.4 Mikroökonomische Faktoren
6.2 Sportausgaben der befragten DSV-Mitglieder
6.3 Zahlungsbereitschaften der befragten DSV-Mitglieder
6.4 Preiselastizitäten der befragten DSV-Mitglieder
7. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
8. Fazit und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, ein soziodemografisches und ökonomisches Profil der Mitglieder des Deutschen Skiverbandes (DSV) zu erstellen, um deren Zahlungsbereitschaft und die Preiselastizität der Nachfrage bei Mitgliedsbeiträgen zu analysieren. Die Arbeit untersucht, inwieweit Sportvereine steigende Kosten und sinkende öffentliche Subventionen durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge kompensieren können, ohne Mitglieder zu verlieren.
3.3.2 Grundlagen zur Preiselastizität der Nachfrage
Das Gesetz der Nachfrage besagt, dass bei sonst unveränderten Randbedingungen, die nachgefragte Gütermenge fällt, wenn der Preis eines Gutes ansteigt (Hardes, Schmitz & Uhly, 2002). Über den Preis hinaus zeigen weitere Faktoren Auswirkungen auf die nachgefragte Menge eines Gutes. Potentielle Konsumenten fragen umso größere Mengen eines Gutes nach, je höher die Einkommen, je niedriger die Preise komplementärer Güter und je höher die Preise von Substitutionsgütern sind (Mankiw, 2004). Um jedoch die Reaktion der Nachfragemenge auf Veränderungen der angesprochenen Einflussfaktoren zu messen, kann sich des Instruments der Nachfragelastizitäten bedient werden.
Die Preiselastizität der Nachfrage misst die Reaktion der Nachfragemenge auf eine Preisänderung. „Ökonomen berechnen die Preiselastizität der Nachfrage als die prozentuale Mengenänderung dividiert durch die prozentuale Preisänderung“ (Mankiw, 2004; S.99).
Bewirken die Preisänderungen relativ große Mengenänderungen, wird die Nachfrage als elastisch bestimmt. Kaum merkliche Reaktionen der Nachfrage werden hingegen als unelastisch eingestuft. Die möglichen Ausprägungen der Preiselastizität (ε) können anhand von fünf charakteristischen Fällen dargestellt werden (Mankiw, 2000; S.100 ff):
1. Einleitung: Stellt die Relevanz der Arbeit vor dem Hintergrund des strukturellen Wandels von Sportvereinen und der schwindenden öffentlichen Subventionierung dar und leitet die Forschungsfragen ab.
2. Der Sportverein: Analysiert die strukturellen Merkmale, Finanzierungsformen und die aktuelle Krisensituation des Sportsystems unter besonderer Berücksichtigung des Deutschen Skiverbandes.
3. Die sportbezogene Nachfrage: Bereitet den internationalen Forschungsstand zu sportinduzierten Ausgaben und Preiselastizitäten theoretisch auf und erläutert die ökonomischen Messmethoden.
4. Konzeption themenspezifischer Modelle: Entwickelt theoretische Modelle zur Erklärung der Einflussfaktoren auf Sportausgaben und Zahlungsbereitschaften basierend auf der Literatur.
5. Methodische Vorgehensweise der Studie: Beschreibt das Design der empirischen Web-Survey-Befragung bei DSV-Mitgliedern sowie die statistischen Analyseverfahren.
6. Statistische Darstellung und Auswertung der Ergebnisse: Präsentiert die empirischen Daten zur Stichprobe, den Ausgaben, Zahlungsbereitschaften und Preiselastizitäten sowie die Regressionsanalysen.
7. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse: Diskutiert die empirischen Befunde kritisch und vergleicht diese mit bestehenden Studien.
8. Fazit und Ausblick: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für das Vereinsmanagement ab.
Sportverein, Mitgliedsbeitrag, Sportausgaben, Preiselastizität, Zahlungsbereitschaft, Deutscher Skiverband, Finanzmanagement, Nachfrageanalyse, Sportökonomie, empirische Studie, Mitgliederbindung, Vereinsmarketing, Preiskalkulation, Regressionsanalyse, Wintersport.
Die Arbeit untersucht das Finanzverhalten von Mitgliedern im organisierten Vereinssport, insbesondere im Hinblick auf ihre Zahlungsbereitschaft für Mitgliedsbeiträge und wie Vereine auf sinkende staatliche Förderungen reagieren können.
Zentrale Themen sind die Ressourcenstruktur von Sportvereinen, die Struktur sportinduzierter Ausgaben, Methoden zur Messung von Zahlungsbereitschaften sowie die Anwendung von Preiselastizitätsmodellen auf den Vereinssport.
Das Ziel ist es, ein Profil der DSV-Mitglieder zu erstellen und empirisch zu prüfen, ob und in welchem Maße eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge möglich ist, um Finanzlücken in Sportvereinen zu schließen.
Der Autor führt eine empirische Online-Befragung (Web-Survey) unter Mitgliedern des Deutschen Skiverbandes durch, deren Ergebnisse anschließend mittels deskriptiver Statistik und multipler linearer Regressionsanalysen ausgewertet werden.
Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Aufbereitung des aktuellen Forschungsstandes zur Sportnachfrage, gefolgt von der Konzeption theoretischer Modelle und der Auswertung der empirischen Daten hinsichtlich der sportbezogenen Ausgaben und Zahlungsbereitschaften.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Sportvereinsfinanzierung, Preiselastizität, Sportausgaben und Zahlungsbereitschaft in Verbindung mit dem Deutschen Skiverband definieren.
Die Studie zeigt, dass eine überwiegend unelastische Nachfrage besteht; das bedeutet, die Mitglieder sind tendenziell bereit, in einem moderaten Rahmen höhere Beiträge zu entrichten, bevor sie ihren Austritt in Betracht ziehen würden.
Die empirischen Ergebnisse identifizieren das Leistungsniveau des Sportlers als den signifikantesten Einflussfaktor für die Höhe der gesamten Sportausgaben.
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