Bachelorarbeit, 2000
50 Seiten, Note: 1,0
I. EINLEITUNG
1. Einführung in Thema, Ziele und Aufbau dieser Arbeit. . . . 2
2. Soziokultureller Hintergrund von Woody Allen. . . . 4
3. Einführung in das Gesamtwerk von Woody Allen. . . . 5
a) Komik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
b) Themen: Liebe, Existenz, Tod und andere Stadtneurosen. . . 6
c) Die Frage nach Lebenssinn und Gottesexistenz. . . 7
d) Das Spiel mit den verschiedenen Fiktionsebenen. . . . . . . . . . 7
4. Das filmische (Vorbild-) Werk von Ingmar Bergman. . . . . . . . 8
II. DRAMENANALYSE VON ‚GOTT‘
1. Der Titel des Stückes: Gott. Komödie in einem Akt. . . . . . 10
2. Der fiktive Schausplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
3. Der Diskurs: Philosophie und Dramenpoetik. . . . . . . . . . . . . . . . 13
a) Das philosophische Grundproblem der Transzendenz. . . 13
b) Das determinierte Tier ‚Mensch‘. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
c) Die Einführung der Gottesthematik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
d) Der Ursprung der Philosophie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
e) Die Verurteilung zur Freiheit im Existentialismus. . . . . . . . . . . 18
f) Doris Levine - eine Beauvoir-Parodie?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
g) Der Originalautor als ‚Gott‘ des Stückes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
h) Phidipides als Figur des in seiner Unfreiheit zufriedenen Menschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
i) Die Show mittels Deus-ex-machina. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
j) Der Tod Gottes - Ein Betriebsunfall der Geschichte?. . . . . . 24
4. Das Spiel im Spiel: Die Ästhetik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
5. Das Spiel im Spiel: Die Techniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
a) Die verschiedenen Fiktionsebenen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
b) Der Wechsel zwischen den Fiktionsebenen. . . . . . . . . . . . . . . 31
c) Verschwimmen der Grenzen zwischen den Fiktionsebenen 31
d) Anachronismen im Spiel-im-Spiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
e) Die Techniken der Komik in ‚Gott‘. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
III. RESÜMEE UND AUSBLICK. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
IV. ANHANG
Die vorliegende Arbeit untersucht Woody Allens Einakter „Gott“ hinsichtlich seiner komplexen dramaturgischen Struktur sowie der philosophischen Auseinandersetzung mit der Transzendenz. Ziel ist es, die Verbindung zwischen der formalen Ebene des „Spiels im Spiel“ und den existenziellen Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Existenz Gottes innerhalb Allens Gesamtwerk aufzuzeigen.
1. Der Titel des Stückes: Gott. Komödie in einem Akt.
Der Titel „Gott“ informiert erst einmal nur darüber, dass das folgende Stück in irgendeiner Weise etwas mit Gott zu tun hat. Doch schon die Gattungsbezeichnung macht mißtrauisch darüber, denn man fragt sich wie eine Komödie das Thema „Gott“ behandeln kann, ohne sich den Vorwurf der Unangemessenheit gefallen lassen zu müssen. Zumindest irritiert der Titel zunächst, doch genau das macht den - zunächst potentiellen - Zuschauer darauf neugierig. Insofern erfüllt er die „werbende Funktion“, welche dem Titel als erste Information über dem Zuschauer/Leser noch unbekannte Stück zukommt.
Wenn aber eine so zentrale Idee, wie die des Gottesgedankens scheinbar im Mittelpunkt der hier zu untersuchenden Studie ist, so ist es sinnvoll, hier kurz innezuhalten und den Begriff selbst einer kurzen Betrachtung, und - wenn möglich - einer näheren Präzisierung teilhaftig werden zu lassen, denn berücksichtigt man die vielen Gottesvorstellungen, die sich innerhalb der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen auf der Welt seit mehreren tausend Jahren herausgebildet haben, so wird nur zu schnell deutlich, wie schwierig eine Festlegung tatsächlich ist.
Das Philosophie-Lexikon gibt selbst unter dem Stichwort „Gott“ fünf verschiedene Ansätze und verweist gleichzeitig auf vier analoge Begriffe: „höchstes Seiendes“, „letzter Grund“, „das Absolute“, „reiner Akt“ und man ist enorm dankbar, wenn man sich in den entsprechenden Artikeln dann ebenfalls jeweils mit mehreren Ansätzen konfrontiert sieht; allerdings hätte man sich dann doch lieber etwas mehr Eindeutigkeit gewünscht. Schnell wird also klar, dass die Diskussion der verschiedenen Ansätze zum Gottesbegriff eine gewünschte Eingrenzung selbst Thema einer eigenen Arbeit wären und hier leider nicht geleistet werden kann.
I. EINLEITUNG: Einführung in das Thema, die Relevanz der Untersuchung von Woody Allens Werken und die Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.
II. DRAMENANALYSE VON ‚GOTT‘: Detaillierte Untersuchung des Einakters, unterteilt in die Analyse des Titels, der fiktiven Szenerie, der philosophischen Diskurse sowie der ästhetischen Mittel des Spiels im Spiel.
III. RESÜMEE UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Analyseergebnisse und Einordnung der Bedeutung des Stückes im Kontext von Woody Allens Schaffen und der Philosophie des Absurden.
IV. ANHANG: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie ein Verzeichnis der Inszenierungen des Stückes auf deutschen Bühnen.
Woody Allen, Gott, Einakter, Transzendenz, Spiel im Spiel, Existentialismus, Fiktionsebenen, Dramenanalyse, philosophischer Diskurs, Absurdität, Deus ex machina, Theaterwissenschaft, Komik, Sinnsuche, Existenz.
Die Arbeit analysiert den Einakter „Gott“ von Woody Allen und untersucht, wie der Autor philosophische Fragen zur Existenz Gottes und zum Sinn des Lebens mit spezifischen dramaturgischen Techniken verbindet.
Die Schwerpunkte liegen auf der philosophischen Transzendenzproblematik, der dramatischen Form des Spiels im Spiel sowie der Einbettung des Werks in Allens soziokulturellen und künstlerischen Hintergrund.
Ziel ist es, die komplexe Struktur des Stückes zu analysieren und aufzuzeigen, wie Allen durch die Aufhebung von Fiktionsebenen eine neue Form der Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen schafft.
Es handelt sich um eine Dramenanalyse, die den Text des Einakters systematisch auf philosophische Gehalte und dramaturgische Verfahren hin untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der philosophischen Diskurse – wie etwa die Rolle von Freiheit und Determinismus – und die Untersuchung der Ästhetik des „Spiels im Spiel“ sowie der damit verbundenen Anachronismen.
Wichtige Begriffe sind Existenzphilosophie, Metatheater, Fiktionsebenen, Absurdität und die spezifische Allensche Verbindung von Komik und Ernst.
Der Vergleich dient dazu, Allens spezifische Nutzung von Zitaten und Anlehnungen an Bergman zu verdeutlichen, um das eigene Profil von Allens Dramatik besser bestimmen zu können.
Das Ende wird als Ausdruck eines philosophischen Chaos gedeutet, das die Unmöglichkeit einer endgültigen Antwort auf die Sinnfrage unterstreicht und den Zuschauer mit der Absurdität der menschlichen Suche konfrontiert.
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