Bachelorarbeit, 2007
84 Seiten, Note: 1,8
1. Zu dieser Arbeit
2. Einführung in das Fachgebiet Snowboard
2.1 Definition
2.1 Geschichte des Snowboards und des Snowboardings
2.2 Der internationale Durchbruch der Snowboarding-Bewegung
2.3 Snowboarding heute
3. Organigramm des Begriffssystems
4. Darstellung der Arbeitsmethodik
4.1 Themenfindung und -abgrenzung
4.2 Recherche und Probleme
5. Terminologische Einträge
6. Indizes
6.1 Index deutsch
6.2 Index Englisch
7. Literaturangaben
7.1 Internetquellen
7.2 Literarische Quellen - Monografien
Diese Bachelor-Arbeit führt eine systematische terminologische Untersuchung des Fachbereichs Snowboard in den Sprachen Deutsch und Englisch durch. Ziel ist es, das Themenfeld und die spezifische Terminologie des Sportgeräts, einschließlich der Bindung und Schuhe, exakt zu erfassen und zu strukturieren.
4.2 Recherche und Probleme
Snowboarding ist verglichen mit anderen olympischen Disziplinen eine eher junge Sportart, die in den vergangenen 40 Jahren eine rasante Entwicklung erlebt hat. Dies zeichnet sich vor allem bei Design und Konstruktion des Sportgeräts, das Snowboard, ab. Da es sich beim Snowboarding um eine in seinen Anfängen revolutionäre Randsportart handelt – vergleichbar mit dem Skateboarding und Progressive-Inlineskating - verfügt diese weder über ein manifestiertes Vokabular noch über eine normierte Terminologie.
Die beim Snowboarding gebräuchliche Sprache leitet sich aus dem sozialen Milieu ihrer Pioniere ab und wurde seit den Anfängen in den 1970er-Jahren stetig erweitert. Einflüsse, unter anderem aus dem Skateboarding und Surfen, generieren die für den Snowboard-Jargon typische Ausdrucksweise, die besonders in den Bezeichnungen für Sprünge (Airs) und Drehungen (Rotations) wieder zu finden ist. Da ist die Rede von Nose- und Tail-Grabs (Sprünge, bei denen jeweils an Schaufel und Heck des Boardes gegriffen wird), Boardslides (Gleiten mit dem Board auf einem Rohr oder Ähnlichem) und dem Wheelie (Fahren auf dem Heck des Boards). Schon bei diesen Beispielen ist festzustellen, dass das Englische die Grundsprache des Snowboardens ist. Auch in den deutschen Medien wird bei der Berichterstattung darauf verzichtet, die Namen und Begrifflichkeiten des Snowboardens zu eindeutschen. Die Szene hat sich von Anfang an unausgesprochen auf die englische Sprache als universelles linguistisches Mittel geeinigt. Es ist daher oft nur möglich, die jeweiligen Termini zu umschreiben oder zu erklären, statt sie ins Deutsche zu übersetzen.
1. Zu dieser Arbeit: Einführung in die Zielsetzung, den Untersuchungsgegenstand und die methodische Erstellung der terminologischen Einträge mittels Trados Multiterm.
2. Einführung in das Fachgebiet Snowboard: Beleuchtung der historischen Entwicklung des Snowboards vom "Snurfer" bis zur etablierten Sportart sowie Darstellung aktueller Kategorien wie Freestyle, Freeride und Race.
3. Organigramm des Begriffssystems: Grafische Aufbereitung der semantischen Beziehungen zwischen den verschiedenen Komponenten des Snowboards.
4. Darstellung der Arbeitsmethodik: Erläuterung der Vorgehensweise bei der Themenabgrenzung, der Quellenrecherche und der Lösung terminologischer Probleme durch Internet- und Literaturanalysen.
5. Terminologische Einträge: Der Hauptteil der Arbeit, der 40 Fachbegriffe mit Definitionen, Kontexten, Quellenangaben und zweisprachigen Entsprechungen listet.
6. Indizes: Alphabetische Verzeichnisse der erfassten Fachbegriffe für den schnellen Zugriff im Deutschen und Englischen.
7. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Online-Ressourcen sowie der fachlichen Monografien als Grundlage für die Begriffsbestimmungen.
Snowboard, Terminologie, Fachsprache, Snowboarding, Bindungssysteme, Wintersport, Softboots, Hardboots, Freeride, Freestyle, Race-Board, Materialkunde, Sprachvergleich, Konstruktionsmerkmale, Sportgerät.
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen terminologischen Untersuchung des Snowboard-Sports unter besonderer Berücksichtigung der Fachsprache in den Sprachen Deutsch und Englisch.
Zentrale Felder sind das Sportgerät (Board) an sich, die Bindungssysteme und das spezifische Schuhwerk für Snowboarder.
Ziel ist die Erstellung eines genauen Umrisses der Snowboard-Terminologie, um das bisher nicht normierte Begriffssystem strukturiert darzustellen.
Der Autor nutzte eine terminologische Analyse, kombiniert mit Recherchen in Fachmagazinen, Internetportalen und gedruckter Fachliteratur, wobei die Daten mittels Trados Multiterm verwaltet wurden.
Der Hauptteil besteht aus 40 terminologischen Einträgen, die Begriffe von Aufbau und Anatomie des Boards bis hin zu den Bindungskomponenten detailliert definieren.
Wichtige Schlüsselwörter sind Snowboard-Terminologie, Materialkunde, Konstruktionsmerkmale wie Vorspannung und Taillierung sowie die Unterscheidung zwischen Freestyle-, Freeride- und Race-Material.
Da der Sport seinen Ursprung in den USA hat und sich aus einer Pionierszene entwickelte, hat sich das Englische als universelles linguistisches Mittel etabliert, auf das auch deutsche Medien zurückgreifen.
Ein Freestyle-Board ist weicher und kürzer für Sprünge und Drehungen, während ein Race-Board steif und schmal für hohe Geschwindigkeiten und präzises Carving auf Pisten konzipiert ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

