Bachelorarbeit, 2015
43 Seiten, Note: 3
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, welche Auswirkungen die Finanzielle Repression auf Gläubiger und Schuldner im Hinblick auf die aktuellen Trends zu negativen Zinsen hat. Dabei werden die Effekte der finanziellen Repression auf die Wirtschaft untersucht. Die Arbeit analysiert kritisch, ob die Finanzielle Repression ein geeignetes Instrument zur Bewältigung von Staatsschulden ist oder aufgrund ihrer Grenzen und der gesamtwirtschaftlichen Kritik an ihrem Modell reformbedürftig ist. Außerdem werden alternative Ansätze zur Bewältigung von Staatsschulden betrachtet.
Das erste Kapitel dieser Arbeit legt den Grundstein für die Analyse der finanziellen Repression. Es definiert den Begriff, erläutert das zugrundeliegende Konzept und beleuchtet die historische Entwicklung der Repression. Das zweite Kapitel fokussiert sich auf die methodischen Aspekte der finanziellen Repression als Ausweg aus der Überschuldung. Es analysiert die konkreten Maßnahmen, die mit der finanziellen Repression einhergehen, und diskutiert die Rolle von Inflation und Deflation in diesem Kontext. Weiterhin werden alternative Lösungsansätze zur Bewältigung von Staatsschulden vorgestellt. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Auswirkungen der finanziellen Repression auf verschiedene Sektoren. Es beleuchtet die negativen Folgen für Gläubiger, die Effekte auf den Staat als Schuldner und die gesamtwirtschaftlichen Kritikpunkte an der Begrenztheit des Modells.
Finanzielle Repression, Staatsverschuldung, Entschuldung, Zinsniveau, Inflation, Deflation, Gläubiger, Schuldner, Wirtschaft, Marktwirtschaft, Demokratie, alternative Ansätze, Kritik, Begrenztheit, gesamtwirtschaftliche Auswirkungen.
Finanzielle Repression bezeichnet Maßnahmen von Staaten und Notenbanken, die Zinsen künstlich niedrig (oft unter der Inflationsrate) zu halten. Dies hilft dem Staat, seine Schulden günstig zu bedienen, belastet aber die Sparer.
Durch negative Realzinsen (Inflation ist höher als der Zins) sinkt der reale Wert der Staatsschulden über die Zeit. Der Staat entschuldet sich somit schleichend auf Kosten der Gläubiger.
Sparer erleiden einen realen Kaufkraftverlust. Klassische Geldanlagen wie Sparbücher oder Lebensversicherungen werfen kaum noch Rendite ab, was die private Altersvorsorge erschwert.
Alternativen sind klassische Sparprogramme (Austerität), Steuererhöhungen, Wirtschaftswachstum oder im Extremfall ein Schuldenschnitt (Staatsbankrott).
Weil sie direkt in die Marktmechanismen der Zinsbildung eingreift und oft durch indirekte Regulierungen (z.B. Verpflichtung von Banken zum Kauf von Staatsanleihen) umgesetzt wird, statt durch transparente politische Prozesse.
Kritiker warnen vor Fehlallokationen von Kapital, Blasenbildung an Sachwertmärkten (z.B. Immobilien) und einer Schwächung des Vertrauens in das Finanzsystem und demokratische Institutionen.
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