Magisterarbeit, 2022
115 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Einordnung und Begriffserklärung
2.1.1 Stationärer Einzelhandel
2.1.2 E-Commerce/Onlinehandel
2.1.3 Digitalisierung
2.1.4 Omni-Channel
2.1.5 Customer-Centricity
2.2 Entwicklung und Herausforderung des Handels
2.2.1 Aktuelle Situation im stationären Handel
2.2.2 E-Commerce vs. stationärer Handel
2.2.3 Verhalten und Erwartungen der Kunden
2.2.3.1 Traditionelle Customer-Journey der Kunden
2.2.3.2 Neue Customer-Journey der Kunden
2.3 Theoretischer Ansätze zur digitalen Transformation zur Erreichung von Customer‐Centricity
2.3.1 Customer-Journey nach Kotler
2.3.2 Touchpoints und Kanäle in der Customer-Journey
2.3.3 Varianten der Channel-Strategien
2.3.3 Customer-Experience-Management
2.4. Zwischenfazit
2.5 Identifikation der Forschungslücke
2.6 Ableitung der Forschungsfragen
3 Darstellung der Methodik
3.1 Leitfadengestützte Experteninterview als Methode der qualitativen Forschung
3.2 Auswahl der Interviewexperten
3.3 Konzeption des Interviewleitfadens
3.4. Auswertung der leitfadengestützten Experteninterviews anhand der qualitativen Inhaltsanalyse
4 Darstellung und Diskussion der Untersuchungsergebnisse
4.1 Allgemeines Verständnis und Definition zu Customer‐Centricity und Digitalisierung
4.1.1 Allgemeines Verständnis und Definition von Customer-Centricity
4.1.2 Allgemeines Verständnis zur Digitalisierung im Zusammenhang mit Customer Centricity im stationären Handel
4.1.3 Beantwortung der jeweiligen Forschungsfrage
4.2 Relevanz von Customer‐Centricity und Digitalisierung
4.2.1 Relevanz und Aktualität der digitalen Transformation und Customer-Centricity
4.2.2 Einschätzung und Bewertung des Status quo der digitalen Transformation
4.2.3 Beantwortung der jeweiligen Forschungsfrage
4.3 Anforderungen, Erwartungen und Maßnahmen für den deutschen stationären Handel
4.3.1 Kundenanforderungen und Erwartungen an den stationären Handel
4.3.2 Pain-Points entlang der Customer-Journey
4.3.3 Maßnahmen und erste Handlungsfelder
4.3.4 Kaufentscheidende und zufriedenheitsstiftende Kriterien sowie Unterschied zum Onlinehandel
4.3.5 Beantwortung der jeweiligen Forschungsfrage
4.4 Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen einer Customer‐Centricity‐Strategie im Rahmen einer digitalen Transformation
4.4.1 Kundenzentrierte Maßnahmen und Framework
4.4.2 Kennzahlen zur Planung, Steuerung und Ausführung der Maßnahmen
4.4.3 Quick Wins und langfristige Maßnahmen für den stationären Handel
4.4.5 Beantwortung der jeweiligen Forschungsfrage
5 Handlungsempfehlung
6 Fazit
7 Kritischer Ausblick und Würdigung
Das Ziel der Arbeit ist es, strategische Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Customer-Centricity-Strategie im Rahmen der digitalen Transformation für den stationären Handel in Deutschland zu identifizieren, um die bestehende Forschungslücke zu schließen.
2.2.3.2 Neue Customer-Journey der Kunden
Infolge der Möglichkeiten der Digitalisierung sowie der Zunahme an potenziellen Mitwettbewerbern im Onlinebereich hat sich die traditionelle Customer-Journey im stationären Handel neu definiert sowie weiterentwickelt. Durch neue Varianten der Informationsbeschaffung wie Testberichte, Rezensionen, Social Media oder Vergleichsplattformen hat der Kunde eine enorme Bandbreite an Onlinekanälen, die diesen in Echtzeit über Produkte und Servicedienstleistungen informieren. Hinzu kommt, dass der Kunde für einen ersten Eindruck und eine Einschätzung des Produktes meist nicht mehr auf die Beratung im stationären Handel angewiesen ist. In der neuen Customer-Journey sucht der Kunde gezielt nach einem Produkt, welches er im Internet nach Recherche findet und vergleicht dieses mit unterschiedlichen Methoden wie bspw. mit Hilfe von Preissuchmaschinen, online Shops oder Marktplätzen. Erst nachdem der Kunde nach Preis-Leistung das beste Angebot gefunden hat, recherchiert dieser einen Händler und kauft das Produkt dort ein. Somit könnten in der neuen Customer-Journey der Point of Sale und der Point of Decision zwei unterschiedliche Orte oder Anbieter sein. Der stationäre Handel verliert dadurch den starken Wettbewerbsvorteil, nämlich die Beratung vor Ort, welche eine hohe Relevanz bei der Kaufentscheidung der Kunden hat.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des deutschen stationären Handels durch Digitalisierung und verändertes Kundenverhalten und definiert die Forschungsfrage.
2 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Customer-Centricity, Digitalisierung und Omni-Channel und analysiert die Entwicklung der Customer-Journey.
3 Darstellung der Methodik: Es wird das Forschungsdesign beschrieben, welches auf leitfadengestützten Experteninterviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.
4 Darstellung und Diskussion der Untersuchungsergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden ausgewertet, um ein tieferes Verständnis für Customer-Centricity-Strategien und konkrete Handlungsfelder zu erlangen.
5 Handlungsempfehlung: Auf Basis der Ergebnisse wird ein Customer-Centricity-Framework vorgestellt, das in Phasen unterteilt ist, um stationäre Händler bei der digitalen Transformation zu unterstützen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer aktiven und kundenzentrierten Transformation.
7 Kritischer Ausblick und Würdigung: Die Arbeit reflektiert die Limitationen der Untersuchung und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze.
Customer-Centricity, Digitale Transformation, Stationärer Handel, Customer-Journey, Omni-Channel, Kundenzufriedenheit, Experteninterview, Qualitative Inhaltsanalyse, Kundenorientierung, Handelsstrategie, Digitalisierung, KMU, Kaufentscheidung, Kundenbindung, Touchpoints.
Die Arbeit untersucht strategische Lösungsansätze für den deutschen stationären Handel, um durch eine digitale Transformation eine erfolgreiche Customer-Centricity-Strategie umzusetzen.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Bedeutung von Customer-Centricity, die digitale Transformation des stationären Handels sowie die Analyse der Customer-Journey.
Das primäre Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Entscheider im stationären Handel zu entwickeln, die auf qualitativen Forschungsergebnissen basieren.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf leitfadengestützten Experteninterviews und einer anschließenden Inhaltsanalyse nach Mayring beruht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung sowie die Darstellung und Diskussion der Experteninterviews, die in ein strategisches Framework münden.
Wichtige Schlagworte sind Customer-Centricity, digitale Transformation, stationärer Handel, Customer-Journey und Omni-Channel.
In der neuen Customer-Journey entscheidet sich der Kunde zuerst für ein Produkt via Internet-Recherche und vergleicht Anbieter, während in der traditionellen Journey die Anbieterauswahl am Point of Sale im Vordergrund stand.
Die Experten identifizierten insbesondere den geringen digitalen Reifegrad, das Fehlen kundenorientierter digitaler Konzepte sowie die Schwierigkeit, kompetente Fachkräfte zu finden.
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