Bachelorarbeit, 2021
65 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziele und Forschungsfragen
1.2.1 Ziele
1.2.2 Forschungsfragen
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 COVID-19-Pandemie
2.1.1 Definition COVID-19
2.1.2 Definition Pandemie
2.2 Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche der betrachteten Altersgruppe
2.2.1 Aktuelle Studien und Erkenntnisse
2.2.2 Erklärungsversuche und Zusammenhänge
2.3 Resilienz und Resilienzförderung
2.3.1 Definition Resilienz
2.3.2 Abgrenzung zum Coping
2.3.3 Abgrenzung zur Ressourcenorientierung
2.3.4 Kritische Anmerkungen zum Resilienzkonzept
2.3.5 Resilienzförderung als mögliche Gegenmaßnahme der Auswirkungen
2.4 Offene Ganztagsschule
2.4.1 Definition
2.4.2 Offene Ganztagsschule als geeigneter Ort zur Resilienzförderung
2.4.3 Theorien und Methoden
3 Methodik
3.1 Bestandsaufnahme
3.1.1 Ist-Situation der Resilienzförderung von Kindern und Jugendlichen
3.1.2 Ist-Situation der Resilienzförderung an Offenen Ganztagsschulen der Klassenstufe 5 bis 7
3.1.3 Ist-Situation der Resilienzförderung vor dem Hintergrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie
3.2 Suche und Aufzeigen von Verbesserungspotentialen
3.3 Soll-Situation der Resilienzförderung der betrachteten Altersgruppe an Offenen Ganztagsschulen vor dem Hintergrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie
3.4 Soll-Ist-Abgleich
4 Erreichung der Soll-Situation
4.1 Konzeptentwurf und Handlungsempfehlungen
4.2 Zusammenfassung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Beantwortung der Forschungsfragen
5.3 Resümee und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Offene Ganztagsschulen (OGS) gezielt zur Förderung der Resilienz von Schülern der Klassenstufen 5 bis 7 eingesetzt werden können, um die psychosozialen Belastungen, die durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind, abzufedern.
2.3.1 Definition Resilienz
Nach Göppel und Zander (2017: 9) entstammt der Begriff der Resilienz der Materialforschung im Zusammenhang mit der Eigenschaft von elastischem Material, das nach einer „Deformierung durch äußere Kräfte wieder in seine ursprüngliche Form“ zurückkehrt.
In der Psychologie steht Resilienz (von lat. resilire = zurückspringen, abprallen) seit den 1970er Jahren für die psychische Widerstandskraft und wurde schon im Stoizismus gelebt (vgl. Böhme 2019: 8f.), oder auch für „die Erhaltung oder zügige Wiederherstellung der psychischen Gesundheit nach einem traumatischen Erlebnis oder während adverser Lebensumstände“ (ebd.: 8). Böhme (2019: 8f.) weist darüber hinaus darauf hin, dass es auch in anderen Bereichen Resilienz gibt, etwa in Ökosystemen, beim Klima oder auch in sozialen Systemen.
Auch nach Fingerle et al. (2020: 7) geht es bei Resilienz „im Kern […] um die erfolgreiche Bearbeitung von Belastungen, Herausforderungen und Entwicklungsrisiken“. Diese Kurzdefinition bietet sich nach Meinung der Verfasserin für den Arbeitsalltag als die handhabbarste an.
Luthar et al. (2000: 543, zit. n. Göppel 2017: 133) haben eine etwas ausführlichere Art Standarddefinition für den Resilienzbegriff geschaffen:
„Resilience refers to a dynamic process encompassing positive adaptation within the context of significant adversity. Implicit within this notion are two critical conditions: (1) exposure to significant threat or severe adversity; and (2) the achievement of positive adaptation despite major assaults on the developmental process.“
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die Themenwahl vor dem Hintergrund der Pandemie, definiert die Ziele und Forschungsfragen und umreißt das methodische Vorgehen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie COVID-19 und Pandemie geklärt, Auswirkungen auf die Zielgruppe dargestellt und das Resilienzkonzept sowie die Rolle der Offenen Ganztagsschule theoretisch fundiert.
3 Methodik: Dieses Kapitel nimmt eine Bestandsaufnahme aktueller Programme vor, analysiert Verbesserungspotenziale und vergleicht die Soll-Situation mit der aktuellen Praxis.
4 Erreichung der Soll-Situation: Hier werden konkrete Konzeptentwürfe und Handlungsempfehlungen formuliert, um resilienzfördernde Übungen in den Alltag der Offenen Ganztagsschule zu integrieren.
5 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und gibt ein Resümee sowie einen Ausblick auf künftige Notwendigkeiten in der Praxis und Politik.
Resilienz, Resilienzförderung, COVID-19-Pandemie, Offene Ganztagsschule, OGS, Kinder und Jugendliche, Selbstwirksamkeit, psychosoziale Gesundheit, Lebenskompetenz, Prävention, Schulalltag, Pädagogische Fachkräfte, Empowerment, Gruppenarbeit, Bildungsraum.
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Förderung der psychischen Widerstandskraft (Resilienz) von Schülern in Offenen Ganztagsschulen angesichts der Belastungen durch die Corona-Pandemie.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder, die Definition und Kritik des Resilienzbegriffs, die pädagogische Arbeit in Offenen Ganztagsschulen sowie praktische Ansätze zur Stärkung von Lebenskompetenzen.
Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie pädagogische Fachkräfte an Offenen Ganztagsschulen durch gezielte Konzepte die Resilienz der Kinder stärken können.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Evaluationsarbeit, da empirische Resilienzmessungen in diesem Rahmen als schwierig einzustufen sind.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Resilienz und Schule erarbeitet, eine Bestandsaufnahme bestehender Programme durchgeführt und ein Konzeptentwurf für die Anwendung in der Praxis erstellt.
Resilienz, COVID-19-Pandemie, Offene Ganztagsschule, Selbstwirksamkeit, psychosoziale Gesundheit und Prävention.
Die OGS bietet durch ihren niedrigschwelligen Zugang, die tägliche Routine und das soziale Umfeld einen geschützten Raum, in dem Schüler außerhalb des strikten Unterrichts gezielt gestärkt werden können.
Die Selbstwirksamkeit gilt als Schlüsselaspekt für Resilienz, da sie den Schülern hilft, Herausforderungen aktiv anzugehen und das Gefühl zu entwickeln, das eigene Leben beeinflussen zu können.
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