Bachelorarbeit, 2021
57 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung – Einführung in das Thema
1.1. Problem- und Zielsetzung
1.2. Forschungsfragen
1.3. Aufbau der Arbeit
1.4. Methodisches Vorgehen
2. Borderline-Persönlichkeitsstörung
2.1. Persönlichkeitsstörungen, Geschichte und Entwicklungslinien des Störungsbegriffs
2.2. Kategoriale Diagnostik nach ICD-10 und DSM-5
2.2.1. Diagnostische Kriterien nach ICD-10
2.2.2. Diagnostische Kriterien nach DSM-5
2.3. Entstehung der Borderline-Persönlichkeitsstörung
2.4. Klinische Symptomatik
2.4.1. Emotionsregulation
2.4.2. Identität
2.4.3. Soziale Interaktion
2.5. Komorbidität
2.6. Epidemiologie und Verlauf
3. Dialektisch-Behaviorale Therapie bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung
3.1. Verständnis und grundlegende Prinzipien der Dialektisch-Behavioralen Therapie
3.2.Therapeutische Grundannahmen
3.3. Die therapeutische Beziehungsgestaltung
3.4. Therapiestruktur und Behandlungsphasen
3.4.1. Vorbereitungsphase
3.4.2. Erste Therapiephase
3.4.3. Zweite Therapiephase
3.4.4. Dritte Therapiephase
3.5. Skillstraining
3.5.1. Fertigkeiten zur Steigerung der inneren Achtsamkeit
3.5.2. Fertigkeiten zur Stresstoleranz
3.5.3. Fertigkeiten zum bewussten Umgang mit Gefühlen
3.5.4. Zwischenmenschliche Fertigkeiten
3.5.5. Fertigkeiten zur Steigerung des Selbstwertes
4. Soziale Arbeit in der Sozialpsychiatrie
4.1. Theoretische Fundierung und sozialpsychiatrische Grundlagen der Sozialen Arbeit
4.2. Zentrale Aufgaben und Kompetenzen in der Berufspraxis
4.3. Gestaltung des Hilfeprozesses
4.4. Soziale Arbeit mit Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung
4.4.1. Ziele und Methoden
4.4.2. Die Rolle der Sozialarbeiter
5. Möglichkeiten zur Integration der Techniken der Dialektisch-Behavioralen Therapie in die Praxis der Sozialen Arbeit
5.1. Achtsamkeitsübungen
5.2. Übungen zur Stresstoleranz
5.3. Übungen zum Umgang mit Gefühlen
5.4. Übungen zum Erwerb zwischenmenschlicher Fertigkeiten
5.5. Übungen zur Steigerung des Selbstwerts
6. Schlussfolgerung
Die Bachelorarbeit untersucht, wie Methoden der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) in die Praxis der Sozialen Arbeit integriert werden können, um Klienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung professionell zu unterstützen. Dabei wird das Ziel verfolgt, das Methodenwissen von Sozialarbeitern im Bereich der Sozialpsychiatrie zu erweitern und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit den spezifischen Anforderungen dieses Störungsbildes aufzuzeigen.
3.5.3. Fertigkeiten zum bewussten Umgang mit Gefühlen
Das Modul ‚‚Umgang mit Gefühlen‘‘ bezieht sich auf die Identifizierung und Regulation von Emotionen der Borderline-Patienten. Es werden im Rahmen dieses Moduls praktische Fertigkeiten der Kontrolle schwerwiegender dysfunktionaler Verhaltensmuster und der Emotionsregulation vermittelt. Bohus (2019) vergleicht die Emotionen mit ‚‚automatisierten ‚Programme‘, die unter bestimmten Umständen aktiviert werden, um den betroffenen bestimmte Handlungen ‚vorzuschlagen‘‘‘ und deutet auf die Notwendigkeit der Entwicklung einer objektiven und distanzierten Einstellung zu Emotionen. (S. 76)
Emotionale ‚‚Programme‘‘ gliedern sich nach Bohus & Wolf-Arehult (2013) in drei Komponenten:
• aktive Selektion der Eingangsinformationen
• Verarbeitung dieser Informationen nach bestimmten Entscheidungsregeln
• Produktion von ‚‚Output‘‘ in Form von psychischen, physiologischen oder Handlungsbezogenen Komponenten (S. 155)
Die zentrale Aufgabe des Therapeuten im Rahmen dieses Moduls ist die Unterstützung bei der Bewältigung des Gefühlslebens der Borderline-Patienten und Steuerung bei der Stärkung von Selbstregulierung der Emotionen sowie bei der Entwicklung einer angemessenen Reaktionsfähigkeit auf unterschiedliche Situationen in ihren unterschiedlichen Gefühlslagen.
1. Einleitung – Einführung in das Thema: Die Einleitung begründet die Relevanz der Borderline-Störung für die Soziale Arbeit und legt die Zielsetzung sowie Forschungsfragen der Arbeit dar.
2. Borderline-Persönlichkeitsstörung: Dieses Kapitel erläutert das Krankheitsbild umfassend anhand von Diagnostik, Symptomatik, Ätiologie sowie klinischem Verlauf.
3. Dialektisch-Behaviorale Therapie bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung: Das Kapitel führt in das theoretische und praktische Konzept der DBT ein und stellt die verschiedenen Therapiemodule und Skillstraining-Einheiten vor.
4. Soziale Arbeit in der Sozialpsychiatrie: Hier werden die Aufgaben und das professionelle Rollenverständnis von Sozialarbeitern im psychiatrischen Kontext thematisiert.
5. Möglichkeiten zur Integration der Techniken der Dialektisch-Behavioralen Therapie in die Praxis der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel verknüpft die DBT-Methodik mit den Anforderungen sozialarbeiterischer Praxis durch konkrete Übungsvorschläge.
6. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert das Potenzial zur Erweiterung des sozialarbeiterischen Methodenrepertoires.
Borderline-Persönlichkeitsstörung, Dialektisch-Behaviorale Therapie, Soziale Arbeit, Sozialpsychiatrie, Emotionsregulation, Skillstraining, Achtsamkeit, Stresstoleranz, psychiatrische Hilfe, klinische Sozialarbeit, psychische Gesundheit, therapeutische Beziehung, Verhaltensmuster, Krisenbewältigung, Selbstwert.
Die Arbeit untersucht das Krankheitsbild der Borderline-Persönlichkeitsstörung im Kontext der Sozialen Arbeit und lotet Möglichkeiten aus, spezifische Elemente der Dialektisch-Behavioralen Therapie in die sozialarbeiterische Praxis zu integrieren.
Die zentralen Felder sind die medizinisch-psychologische Einordnung der Borderline-Störung, die Grundlagen der DBT-Methodik sowie die spezifischen Aufgaben und Herausforderungen der Sozialarbeit im sozialpsychiatrischen Bereich.
Die Arbeit fokussiert auf die Abgrenzung der Sozialpsychiatrie von der Psychotherapie sowie die Frage, welche Techniken der Dialektisch-Behavioralen Therapie effektiv von Sozialarbeitern angewendet werden können.
Es wurde eine qualitative Forschungsmethode angewandt, basierend auf einer systematischen Literaturrecherche in Fachdatenbanken und Bibliotheken.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Störung, die detaillierte Darstellung der DBT-Module sowie die Analyse des Handlungsfeldes Soziale Arbeit inklusive konkreter Anwendungsvorschläge für Übungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Borderline-Persönlichkeitsstörung, Dialektisch-Behaviorale Therapie, Soziale Arbeit, Emotionsregulation und Skillstraining geprägt.
Das Skillstraining ist zentral, da es handlungsorientierte Techniken bietet, die Klienten helfen, ihre emotionalen Krisen besser zu bewältigen, was die Lebensqualität nachhaltig steigert.
Der Sozialarbeiter fungiert als Brücke zwischen der psychotherapeutischen Behandlung und dem Alltag der Klienten, wobei er diese motiviert und dabei unterstützt, erlernte Fähigkeiten in realen Lebenssituationen anzuwenden.
Ziel ist es, den Klienten eine distanzierte, objektive Einstellung zu ihren Emotionen zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, dysfunktionale Verhaltensmuster durch kontrollierte Emotionsregulation zu ersetzen.
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