Bachelorarbeit, 2006
67 Seiten, Note: sehr gut (6,0)
Diese Arbeit untersucht die Arbitrage Pricing Theory (APT) im Kontext des deutschen Kapitalmarktes. Ziel ist es, die Anwendbarkeit des Modells zu überprüfen und die relevanten Faktoren für die Renditeschätzung zu identifizieren.
Kapitel 1 (Einleitung): Einführung in die Thematik und die Forschungsfrage. Kapitel 2 (Die Arbitrage Pricing Theorie): Darstellung der APT, ihre Herleitung und Vergleich mit dem CAPM. Kapitel 3 (Bestimmung der Faktoren): Diskussion verschiedener Methoden zur Bestimmung der Faktoren für das APT-Modell. Kapitel 4 (Empirische Tests der APT): Bewertung bestehender empirischer Tests der APT. Kapitel 5 (Ein Arbitrage Pricing Modell für den deutschen Aktienmarkt): Beschreibung des angewandten Modells, Datenaufbereitung und Durchführung der empirischen Analyse bis zur Schätzung der Risikoprämien.
Arbitrage Pricing Theory (APT), Renditeschätzung, Kapitalmarkt, deutscher Aktienmarkt, Faktorenmodell, Risikoprämie, Exposure, Zeitreihenanalyse, Querschnittsregression, makroökonomische Faktoren, Term Spread, Credit Spread, Inflationsrate.
Die APT ist ein Modell zur Renditeschätzung am Kapitalmarkt, das davon ausgeht, dass die Rendite eines Wertpapiers durch verschiedene makroökonomische Faktoren bestimmt wird.
Die Studie identifiziert vier Hauptfaktoren: das Marktportfolio, Term Spreads, Credit Spreads und die erwartete Inflationsrate.
Während das CAPM nur das Marktrisiko (Beta) als Faktor nutzt, berücksichtigt die APT mehrere Faktoren, was theoretisch eine präzisere Renditeschätzung ermöglicht.
Die Ergebnisse zeigen signifikante Risikoprämien für die gewählten Faktoren. Besonders der Term Spread hatte einen starken Einfluss auf die erwarteten Renditen.
Um unsystematische Risiken zu reduzieren, wurden die Einzeltitel in Branchenportfolios gebündelt und mittels Zeitreihen- und Querschnittsregressionen analysiert.
Durch den Einbezug zusätzlicher makroökonomischer Faktoren verliert das allgemeine Marktportfolio oft an relativer Bedeutung, da spezifischere Risiken direkt erfasst werden.
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