Masterarbeit, 2020
82 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Englisch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik
1 Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit und Relevanz
2 Theoretische Rahmung – Grammatik
2.1 Der Begriff Grammatik
2.2 Debatte um den Grammatikunterricht im Bildungswesen/ Signifikanz des Grammatikwissens von Sprachlehrern- und Sprachlehrerinnen
2.2.1 Grammatiklehre – Konzeptionen
2.2.2 Signifikanz des Grammatikwissens – Eine Studie auf Basis des funktionalen Grammatikunterrichts
2.2.3 Grammatiklehre an der Universität
2.2.4 Grammatikalisches Bewusstsein als Fundament für die Sprachlehre
2.2.5 Gewichtung von Grammatik innerhalb des Lehrplans des Landes Nordrhein-Westfalen für das Unterrichtsfach Englisch
2.2.6 Gewichtung von Grammatik innerhalb des Studiums an der Universität zu Köln
3 Methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Konzeption des Fragebogens
3.2.1 Auswahl der Items und Konzeption des Testteils
3.3. Gütekriterien
3.3.1. Allgemeingültige Gütekriterien
3.3.2 Wissenschaftliche Qualität und die Campbell-Tradition
3.4 Datensammlung und Datenauswertungsverfahren
3.4.1 Datensammlung
3.4.2 Datenauswertungsverfahren
4 Ergebnispräsentation
4.1 Demografische Daten
4.2 Grammatikalische Testung
4.2.1 Testergebnisse nach universitärem Notenschlüssel
4.2.2 Testergebnisse Betrachtung hinsichtlich der Studiengänge und Fachsemester
4.2.3 Testergebnisse – Aufschlüsselung nach grammatikalischen Niveaustufen des Fragebogens
4.2.4 Testergebnisse – Aufschlüsselung nach grammatikalischen Niveaustufen des Fragebogens hinsichtlich demografischer Daten
4.3 Ergebnisse der Aussagenevaluierung
5 Ergebnisdiskussion
5.1 Hypothese I
5.2 Hypothese II
5.3 Hypothese III
5.4 Skalenevaluierung
5.5 Herausstechende Begrifflichkeiten der Datenmenge
5.6 Methodenkritik
6 Fazit
6.1 Ausblick
Die Arbeit untersucht das explizite Grammatikwissen angehender Englischlehrkräfte unterschiedlicher Lehramtsstudiengänge. Ziel ist es, durch eine quantitative Studie zu ermitteln, ob Studierende grammatikalische Fachbegriffe aus dem schulischen Kontext korrekt identifizieren können, um Rückschlüsse auf die Qualität der universitären Grammatiklehre zu ziehen.
2.1 Der Begriff Grammatik
Allgemein betrachtet umfasst der Term Grammatik regelhafte Vorgaben, die sich unter anderem auf das Laut-, Wort sowie Satzsystem einer Sprache beziehen. Hierzu zählt sowohl die Studie hinsichtlich der Art und Weise der Kombination von Lauten, Wörtern und Sätzen als auch deren Interpretation. Zusätzlich wird unter Grammatik die Betrachtung abstrakter Merkmale der oben genannten Systeme sowie Bücher oder ähnliches, welche entsprechende Vorgaben darstellen, verstanden.
Im engeren Sinne umschreibt der Begriff lediglich die Erforschung der Satz- und Wortstruktur einer Sprache. Lexikalische Aspekte sowie die Aussprache von Wörtern werden bei dieser Definition ausgeschlossen (The Editors of Encyclopaedia Britannica, 2020b). In der Linguistik bezieht sich der Term auf Regeln, welche die Struktur von Sätzen, Phrasen und Wörter in natürlichen Sprachen bestimmen (Brockhaus Enzyklopädie Online, o. J.a) Eine natürliche Sprache definiert hierbei eine Sprache, die sich auf Grund von kommunikativen Zwecken zwischen Menschen im Laufe der Zeit diachron entwickelt hat (Cambridge University Press, 2014). Dies schließt somit von Menschen kreierte Sprachsysteme wie etwa die Computersprache aus (Brockhaus Enzyklopädie Online, o. J.b). Eine weitere allgemein verbreitete Definition von Grammatik beschreibt diese als die Struktur einer Sprache, die Sprecher und Sprecherinnen einer Sprache intuitiv kennen. Die systematische Beschreibung von Sprachmerkmalen kann ebenso als Grammatik verstanden werden. Diese Charakteristika werden durch die wissenschaftlichen Bereiche Syntax, Morphologie, Phonologie sowie Semantik, sprich auf die Untersuchung der Satz-, Wort- und Lautstruktur sowie Bedeutungsebene, bezogen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Grammatikwissens für den Fremdsprachenunterricht und führt in die wissenschaftliche Debatte sowie das konkrete Forschungsvorhaben ein.
2 Theoretische Rahmung – Grammatik: Hier werden der Grammatikbegriff definiert, didaktische Konzeptionen beleuchtet und der Status quo der Grammatiklehre in Schule und Universität kritisch analysiert.
3 Methodik: Der Abschnitt beschreibt das Untersuchungsdesign, die Entwicklung des Fragebogens, die Kriterien für die Item-Auswahl sowie die Vorgehensweise bei der Datenerhebung und -auswertung.
4 Ergebnispräsentation: Dieses Kapitel stellt die erhobenen demografischen Daten sowie die detaillierten Testergebnisse der Probanden differenziert nach Studiengängen und Fachsemestern dar.
5 Ergebnisdiskussion: Hier werden die Ergebnisse kritisch im Kontext der eingangs formulierten Hypothesen reflektiert, die Skalenevaluierung bewertet und die methodische Vorgehensweise reflektiert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über den Wissensstand der Studierenden zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige Verbesserungen in der universitären Ausbildung.
Grammatikunterricht, Grammatikwissen, Sprachlehre, Lehramtsstudium, Englisch, explizites Wissen, Sprachdidaktik, quantitative Forschung, Schulgrammatik, grammatikalische Begriffe, universitäre Ausbildung, Kompetenz, Sprachbewusstheit, Fehlererkennung
Die Arbeit untersucht das explizite Wissen angehender Englischlehrkräfte über grammatikalische Fachbegriffe und dessen Bedeutung für die spätere Unterrichtspraxis.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Grammatik, verschiedene didaktische Ansätze im Englischunterricht sowie die Gewichtung von Grammatik in Schul- und Universitätslehrplänen.
Die Studie zielt darauf ab zu überprüfen, inwieweit angehende Lehrkräfte mit dem Fach Englisch in der Lage sind, grammatikalische Begriffe korrekt zu identifizieren und einzuordnen.
Die Verfasserin nutzt einen quantitativen Forschungsansatz, basierend auf einem standardisierten Fragebogen mit 30 grammatikalischen Testitems, der statistisch ausgewertet wurde.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Rahmung, die detaillierte Methodik der Datenerhebung sowie die ausführliche Präsentation und Diskussion der Testergebnisse.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Grammatikunterricht, Lehramtsstudium, explizites Grammatikwissen und Sprachdidaktik beschreiben.
Die Studie zeigt auf, dass das obligatorische Angebot an Grammatikkursen im Studium oft als unzureichend wahrgenommen wird, was direkt mit dem nachgewiesenen Wissensdefizit der Probanden korreliert.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich das Wissen über grammatikalische Begriffe im Laufe des Studiums offenbar erweitert, wobei Masterstudierende tendenziell bessere Leistungen erzielten.
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