Diplomarbeit, 2008
73 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
1.1 Allgemeine Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung
2. Definitionen und Grundlegende Begriffe
3. Ausprägungsformen der Social Software
3.1 Weblogs
3.2 Wikis
3.3 Sonstige Formen
4. Potentiale und Grenzen von Social Software für das Wissensmanagement
4.1 Prozessorientierter Ansatz
4.1.1 Wissensziele
4.1.1.1 Potentiale
4.1.1.2 Grenzen
4.1.2 Wissensidentifikation
4.1.2.1 Potentiale
4.1.2.2 Grenzen
4.1.3 Externer Wissenserwerb
4.1.3.1 Potentiale
4.1.3.2 Grenzen
4.1.4 Wissensentwicklung
4.1.4.1 Potentiale
4.1.4.2 Grenzen
4.1.5 Wissensverteilung
4.1.5.1 Potentiale
4.1.5.2 Grenzen
4.1.6 Wissensnutzung
4.1.6.1 Potentiale
4.1.6.2 Grenzen
4.1.7 Wissensbewahrung
4.1.7.1 Potentiale
4.1.7.2 Grenzen
4.1.8 Wissensbewertung
4.1.8.1 Potentiale
4.1.8.2 Grenzen
4.2 Zusammenfassender Überblick und Zwischenfazit
4.3 Netzwerkorientierter Ansatz
4.3.1 Monitoring
4.3.1.1 Potentiale
4.3.1.2 Grenzen
4.3.2 Evaluation
4.3.2.1 Potentiale
4.3.2.2 Grenzen
4.3.3 Erwerb
4.3.3.1 Potentiale
4.3.3.2 Grenzen
4.3.4 Speicherung
4.3.4.1 Potentiale
4.3.4.2 Grenzen
4.4 Zusammenfassender Überblick und Zwischenfazit
5. Schlussbetrachtung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit moderne Kommunikationstechnologien, insbesondere Social-Software-Anwendungen, Wettbewerbsvorteile im Wissensmanagement von Unternehmen ermöglichen können. Das primäre Ziel ist es, den Wertbeitrag dieser Anwendungen durch die Analyse ihrer Potentiale und Grenzen in verschiedenen Wissensmanagementprozessen aufzuzeigen.
4.1.1 Wissensziele
Die Wettbewerbsrelevanz der Ressource Wissen ist nicht mehr in Frage stellen (siehe allgemeine Problemstellung). So ergibt sich die Herausforderung, das verfügbare Wissen zu erwerben, zu entwickeln, zu verteilen, zu nutzen und zu bewahren. Der Baustein Wissensziele findet bei dem Prozessorientierten Ansatz von Probst außerhalb der eigentlichen Kernprozesse statt und gehört zum Managementkreislauf. Zuerst müssen die Ziele des Wissensmanagements definiert werden, um den kollektiven Lernanstrengungen eine Richtung zu geben, festzulegen, auf welchen Ebenen welche Fähigkeiten ausgebildet werden sollen und seine Wissensbasis für die Zukunft planen zu können. Diese Wissensziele müssen konform mit den Unternehmenszielen sein bzw. mit diesen abgestimmt sein. Dadurch ist es dem Unternehmen möglich, seine Ressourcen zielbezogen einzusetzen und später eine Erfolgskontrolle über den Zielerreichungsgrad durchführen zu können.
Wie bei der unternehmerischen Zielsetzungen generell unterscheidet man auch in wissensmanagementbezogenener Hinsicht zwischen normativer, strategischer und operativer Zielebene.
Bei der normativen Zielformulierung soll versucht werden, die Vision und Mission des Unternehmens - also ein Leitbild zur Schaffung einer „wissensbewussten Unternehmenskultur“ - zu kreieren und kulturelle Leitlinien zu formulieren, die die Einstellung und Bereitschaft jedes Einzelnen des Kollektivs fördern, sich im Wissensmanagementprozess zu engagieren. Sie manifestieren sich in der Unternehmensverfassung (rechtliche Strukturen, Auswirkung auf WM), der Unternehmenspolitik (Wissensleitbild, Identifikation von kritischen Wissensfeldern) und der Unternehmenskultur (Wissensteilung, Innovationsgeist, Kommunikationsintensität).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die aktuelle Wettbewerbssituation ein, in der Unternehmen durch Globalisierung und den Hyperwettbewerb vor neue Herausforderungen bei der Wissensnutzung gestellt werden.
2. Definitionen und Grundlegende Begriffe: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Wissen, Daten und Informationen sowie kommunikationstheoretische Konzepte erarbeitet, die für das Verständnis der Arbeit notwendig sind.
3. Ausprägungsformen der Social Software: Das Kapitel definiert verschiedene Social-Software-Typen, darunter Weblogs, Wikis und weitere multimediale Netzwerkformen sowie deren spezifische Funktionalitäten.
4. Potentiale und Grenzen von Social Software für das Wissensmanagement: Der Hauptteil analysiert detailliert die Eignung verschiedener Social-Software-Tools für die Prozessstufen des Wissensmanagements anhand von prozess- und netzwerkorientierten Ansätzen.
5. Schlussbetrachtung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der Nutzen von Social Software stark von der Unternehmenskultur und den spezifischen Rahmenbedingungen abhängt.
Wissensmanagement, Social Software, Web 2.0, Wissensprozesse, Prozessorientierter Ansatz, Netzwerkorientierter Ansatz, Weblogs, Wikis, Wissenstransfer, Unternehmenskultur, Wissensidentifikation, Wissensverteilung, Wissensnutzung, Wissensbewahrung, Kollaboration.
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle von Social-Software-Anwendungen (wie Blogs und Wikis) als unterstützende Instrumente für das moderne betriebliche Wissensmanagement.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle von Kommunikationstechnologie, Wissensmanagement-Theorien (Prozess- und Netzwerkansätze) sowie der organisationalen Einbettung dieser Tools.
Ziel ist es, die spezifischen Potentiale und Grenzen aufzuzeigen, die beim Einsatz von Social-Software-Tools zur Unterstützung verschiedener Stufen des Wissensmanagements auftreten.
Es handelt sich um eine literarische Arbeit, die eine strukturierte Analyse und einen Vergleich von Social-Software-Applikationen vor dem Hintergrund etablierter Wissensmanagement-Ansätze nach Probst sowie Alpar/Kalmring durchführt.
Im Hauptteil werden die Kernprozesse (z.B. Identifikation, Erwerb, Entwicklung, Nutzung) analysiert und bewertet, inwieweit Social-Software-Kategorien diese Prozesse in der Praxis unterstützen oder behindern.
Begriffe wie Wissenstransfer, kollektive Intelligenz, Social Networking, Wissensbasis und Unternehmenskultur stehen im Zentrum der begrifflichen Auseinandersetzung.
Der prozessorientierte Ansatz fokussiert auf die internen Phasen der Wissensbearbeitung, während der netzwerkorientierte Ansatz das Unternehmen als offenes System in einem Geflecht aus externen Partnern betrachtet.
Die Arbeit identifiziert eine vertrauensfördernde Kultur als essenzielle Voraussetzung, da offene Kommunikation und der Austausch von implizitem Wissen soziale Hemmschwellen und Ängste vor Machtverlust überwinden müssen.
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