Wissenschaftlicher Aufsatz, 2009
22 Seiten
1 Einleitung
2 Auffassung von Controlling in Theorie und Praxis
3 Wissenscontrolling auf Basis der Konzeption von Küpper
4 Wissenscontrolling als Bereichscontrolling
5 Entwicklung eines übergreifenden Koordinationsinstruments für das Wissenscontrolling
6 Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Wissenscontrolling
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten Wissenscontrolling-Ansatz zu entwickeln, der auf einer bestehenden Controlling-Konzeption basiert. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Wissensmanagement sinnvoll in das Managementsystem einer Unternehmung integriert werden kann, um eine zielgerichtete Koordination der Wissensprozesse zu gewährleisten.
Ansatz zur Herleitung eines Wissenscontrolling-Kennzahlensytems
Wie bereits in Kapitel 2 beschrieben, ist Wissen eine schwer zu messende und somit auch schwierig zu steuernde Größe. Es kann aber der Versuch unternommen werden, anhand der Betrachtung von durch Wissen beeinflussten Ursache-Wirkungs-Beziehungen die Bedeutung von Wissen für einzelne Prozesse und den Unternehmenserfolg abzuleiten.
Unter der Verwendung des Gegenstromprinzips leitet man zuerst ausgehend vom Unternehmenserfolg von oben nach unten - Top-Down - wesentliche Erfolgsfaktoren wie z.B. Kundenbindung, innovative Produkte, hohe Liefertreue, etc., die auf den Erfolg wirken, ab. Es gilt hierbei, für jeden Erfolgsfaktor Messgrößen und Indikatoren zu ermitteln, sofern dies ohnehin im Rahmen des traditionellen Controllings noch nicht geschehen ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Begriff Wissenscontrolling ein und erläutert die Notwendigkeit, aufgrund fehlender geschlossener Konzeptionen einen eigenen Ansatz zur Steuerung und Koordination von Wissensprozessen zu entwickeln.
2 Auffassung von Controlling in Theorie und Praxis: Hier werden gängige Controlling-Ansätze, insbesondere das koordinationsorientierte Verständnis nach Weber und Küpper, dargestellt und als Grundlage für die Wissenscontrolling-Konzeption gewählt.
3 Wissenscontrolling auf Basis der Konzeption von Küpper: Dieses Kapitel ordnet Wissenscontrolling in das Wissensmanagement ein und leitet aus den spezifischen Wissenskernprozessen und den Aufgaben der Primärkoordination die Funktionen des Wissenscontrollings ab.
4 Wissenscontrolling als Bereichscontrolling: Hier wird diskutiert, dass Wissenscontrolling als spezialisiertes Bereichscontrolling sinnvoll ist, um die besonderen Eigenschaften von Wissen gegenüber traditionellen Produktionsfaktoren adäquat zu berücksichtigen.
5 Entwicklung eines übergreifenden Koordinationsinstruments für das Wissenscontrolling: Dieses Kapitel präsentiert einen Ansatz zur Entwicklung eines Kennzahlensystems, das durch Ursache-Wirkungs-Beziehungen Wissensflüsse und deren Beitrag zur Unternehmenswertschöpfung messbar macht.
6 Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Wissenscontrolling: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und weist auf die Notwendigkeit weiterer theoretischer und empirischer Fundierung sowie praktischer Anwendungsbeispiele hin.
Wissenscontrolling, Wissensmanagement, Controlling, Koordination, Kennzahlensystem, Wissensprozesse, Primärkoordination, Bereichscontrolling, Wissensbewertung, Wissensressourcen, Unternehmensführung, Ursache-Wirkungs-Beziehungen, Steuerung, Wissenszielsystem, Management.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeptionierung eines Wissenscontrollings, um die immaterielle Ressource Wissen in Unternehmen zielgerichtet zu steuern und zu koordinieren.
Im Zentrum stehen die theoretische Einbettung in das Controlling, die Ableitung von Funktionen für das Wissenscontrolling und die praktische Gestaltung durch Kennzahlensysteme.
Das Ziel ist die Ableitung eines Wissenscontrolling-Ansatzes, der Wissen effektiv steuerbar macht, ohne die spezifischen Eigenschaften dieser Ressource zu vernachlässigen.
Die Autorin nutzt eine systemtheoretische Herangehensweise, bei der bestehende Controlling-Konzeptionen auf den Kontext des Wissensmanagements übertragen und weiterentwickelt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung (nach Küpper), die Diskussion des Wissenscontrollings als Bereichscontrolling und die praktische Herleitung eines Kennzahlensystems.
Wissenscontrolling, Wissensmanagement, Kennzahlensystem, Koordination und Prozessbetrachtung sind die zentralen Begriffe.
Da Wissen als Produktionsfaktor andere Eigenschaften besitzt als materielle Güter, erfordert es spezialisierte Steuerungsgrößen und eine eigene Koordination innerhalb des Managementsystems.
Durch die Modellierung von Ursache-Wirkungs-Ketten, die ausgehend von Erfolgsfaktoren (Top-Down) und Prozessen (Bottom-Up) die Bedeutung von Wissensflüssen quantifizierbar machen sollen.
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