Bachelorarbeit, 2022
56 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau und Methodik
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Stand der Forschung
2.2 Kleine und mittlere Unternehmen
2.2.1 Quantitative Kriterien
2.2.2 Qualitative Kriterien
2.3 Digitalisierung und Digitale Transformation
2.3.1 Definitionsansätze zur Digitalisierung
2.3.2 Historische Einordnung der Digitalisierung
2.3.3 Definition und Entstehung der digitalen Transformation
3 Bedeutung der Digitalisierung für KMU
3.1 Anforderungen der digitalen Transformation
3.2 Herausforderungen der digitalen Transformation für KMU
3.3 Chancen und Nutzen der digitalen Transformation für KMU
3.3.1 Wertkette nach Porter
3.3.2 Chancen und Nutzen in der Technologieentwicklung
3.3.3 Chancen und Nutzen in der Personalwirtschaft
3.3.4 Chancen und Nutzen in der Beschaffung
3.3.5 Chancen und Nutzen in der Unternehmensinfrastruktur
3.3.6 Überblick über Chancen und Nutzen
4 Weg zur digitalen Transformation für KMU
4.1 Vorgehensmodelle der digitalen Transformation für KMU
4.1.1 Ansatz nach Esser
4.1.2 Ansatz nach Hess
4.1.3 Ansatz nach Hellge, Schröder und Zink
4.1.4 Ansatz nach Appelfeller und Feldmann
4.1.5 Ansatz nach Pflaum und Klötzer
4.1.6 Ansatz nach Schwenker und Hanßen
4.2 Vergleich der Ansätze
4.2.1 Analyse der Ansätze anhand von Kriterien
4.2.2 Auswertung der Ergebnisse
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, welchen Nutzen die digitale Transformation für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bietet und wie diese Betriebe den digitalen Wandel systematisch angehen können, um zukunftsfähig am Markt zu bleiben. Die Forschungsfrage fokussiert sich auf die Identifikation von Vorgehensmodellen und Strategien, die unter Berücksichtigung begrenzter Ressourcen eine erfolgreiche digitale Transformation ermöglichen.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Der Mittelstand stellt einen hohen wirtschaftlichen Faktor in der Bundesrepublik Deutschland dar und kennzeichnet sich durch seine Innovations- und Technologieführerschaft, weshalb sie auch international großes Ansehen genießt [vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2021a]. So lag im Jahr 2019 der Anteil von KMU bei 99,4% (ca. 2,6 Millionen) an allen Unternehmen in der deutschen Wirtschaft. Zudem stellten sie mit 56,3% der ca. 31,6 Millionen Beschäftigten einen großen Teil der Arbeitsplätze zur Verfügung. [Vgl. Statistisches Bundesamt 2021a] Auch erreichten sie einen Umsatz von 29,4% und steuerten mit 42,0% zur Bruttowertschöpfung bei [vgl. Statistisches Bundesamt 2021b].
Die steigende Digitalisierung verändert jedoch über alle Branchen hinweg ganze Geschäftsmodelle. Nach den Experten des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie der Unternehmensberatung Ingenics AG führt dies dazu, dass sich neue Märkte bilden und Unternehmen sich deshalb flexibel und anpassungsfähig an die gegebenen Umstände aufstellen müssen. Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie bewiesen, wie rasant Veränderungen, beispielsweise die Einführung standortunabhängiger Zusammenarbeit, in den Betrieben umgesetzt werden können. Es hat sich aber auch herausgestellt, dass Organisationen, die sich zuvor mit der digitalen Transformation beschäftigt und ihre Prozesse innerhalb der Wertschöpfungskette (vgl. Kapitel 3.3) digitalisiert haben, kontinuierlich ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten und damit Wettbewerbsvorteile erschaffen konnten. Bisher erfolgreich angewendete strategische Maßnahmen, wie beispielsweise neue Varianten des Produktes anzubieten oder das Finden neuer Märkte, können unter diesen veränderten Bedingungen nicht mehr zum Erfolg führen. [Vgl. Ingenics 2021, S. 1-3]
KMU besitzen im Vergleich zu Großunternehmen eine kleinere Produkt- und Dienstleistungspalette, weshalb sie bei unvorhersehbaren Schwankungen bei Angebot und Nachfrage stärker beeinträchtigt werden [vgl. Ingenics 2021, S. 23]. Deshalb sind seit Beginn des digitalen Wandels verschiedene Förderinitiativen und Kompetenzzentren in der Bundesregierung entstanden, um KMU und dem Handwerk bei ihren Digitalisierungsvorhaben informierend beizustehen und zu unterstützen.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, den Mittelstand bei der systematischen Bewältigung der digitalen Transformation zu unterstützen, und erläutert den strukturellen Aufbau der Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, definiert Begriffe wie Digitalisierung und digitale Transformation und grenzt KMU anhand quantitativer und qualitativer Kriterien ab.
3 Bedeutung der Digitalisierung für KMU: Hier werden spezifische Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung beleuchtet, wobei der Fokus auf Prozessen der Wertschöpfungskette und technologischen Mehrwerten für kleine und mittlere Betriebe liegt.
4 Weg zur digitalen Transformation für KMU: In diesem Hauptteil werden sechs verschiedene Vorgehensmodelle zur digitalen Transformation vorgestellt, analysiert und hinsichtlich ihrer Eignung für KMU miteinander verglichen.
5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und gibt Implikationen für die zukünftige Forschung im Bereich der digitalen Transformation von KMU.
Digitale Transformation, KMU, Mittelstand, Digitalisierung, Vorgehensmodelle, Wertschöpfungskette, Strategieentwicklung, IT-Kompetenzen, Prozessoptimierung, Cloud-Computing, Industrie 4.0, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsmanagement, Automatisierung.
Die Arbeit analysiert den Nutzen der digitalen Transformation speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und zeigt systematische Wege zur erfolgreichen Umsetzung auf.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von KMU, die theoretischen Hintergründe der Digitalisierung, die Analyse von Chancen und Risiken sowie den Vergleich verschiedener Vorgehensmodelle zur digitalen Transformation.
Das Ziel ist es, KMU dabei zu unterstützen, die digitale Transformation systematisch anzugehen, um sich trotz begrenzter Ressourcen zukunftsfähig am Markt aufzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche, der Analyse empirischer Studien sowie einer vergleichenden Untersuchung verschiedener Vorgehensmodelle anhand definierter Kriterien.
Der Hauptteil befasst sich mit der Bedeutung der Digitalisierung innerhalb der Wertschöpfungskette sowie mit der detaillierten Vorstellung und Abgrenzung von sechs verschiedenen Modellen für den Transformationsprozess.
Wichtige Begriffe sind unter anderem: Digitale Transformation, KMU, Vorgehensmodelle, Strategieentwicklung und Prozessoptimierung.
KMU verfügen über eine kleinere Produktpalette und weniger Ressourcen, wodurch sie bei unvorhersehbaren Marktschwankungen stärker beeinträchtigt werden und eine individuell zugeschnittene, effiziente Strategie benötigen.
Die Einbeziehung der Mitarbeiter und die Schaffung einer Kultur, die offen für Kreativität und Veränderungen ist, werden als kritische Erfolgsfaktoren für die Umsetzung der Transformation hervorgehoben.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass es kein universelles Modell gibt; jedes Unternehmen muss das Modell wählen, das am besten zu seiner spezifischen Wirtschaftskraft, seinen Ressourcen und seinem digitalen Reifegrad passt.
Der PDCA-Zyklus dient als iteratives Werkzeug, um durch kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Maßnahmen sicherzustellen, dass die digitale Transformation zielgerichtet und ohne Fehl investitionen abläuft.
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