Bachelorarbeit, 2020
48 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der weiblichen Frömmigkeit in den Lüneburger Frauenklöstern im Spätmittelalter. Sie untersucht, wie sich die Frömmigkeit von Frauen in dieser Zeit ausprägte und wie einzelne Nonnen ihre Frömmigkeit außerhalb der Liturgie gestalteten. Die Arbeit zielt darauf ab, die Schriftlichkeit der Klöster aufzuarbeiten und so die Überlieferung und den Ausdruck von Frömmigkeit zu beleuchten. Dabei werden die Konvente Wienhausen und Ebstorf aufgrund der ausführlicheren Überlieferungen und ausgewählten Handschriften im Fokus stehen.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Thematik der Arbeit und die Fragestellungen, die behandelt werden. Sie stellt die Lüneburger Frauenklöster in ihren historischen Kontext und verdeutlicht die Bedeutung von Reform und Reformation für die Entwicklung der Frömmigkeit. Die Einleitung geht zudem auf die innermonastische Lebensweise und die Beziehungen zwischen den Klöstern ein.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Geschichte der Lüneburger Frauenklöster am Beispiel des Klosters Wienhausen. Es werden Gründungsgeschichte, wichtige Ereignisse und die Bedeutung der Reform und Reformation für das Kloster Wienhausen beleuchtet.
Das dritte Kapitel analysiert Formen der Frömmigkeit in den Lüneburger Frauenklöstern und setzt sich mit dem Wandel der Frömmigkeit im Laufe der Zeit auseinander.
Das vierte Kapitel widmet sich der Passionsliteratur in den Lüneburger Frauenklöstern. Es werden die Dornenkron-Handschrift aus Wienhausen und die Ebstorfer Handschrift mit dem Gebet über die fünf Wunden Christi analysiert. Die Analyse konzentriert sich auf die Materialität, die Sprache und den Inhalt der Handschriften. Darüber hinaus werden die Funktion und Bedeutung der kleinformatigen Handschriften beleuchtet.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der mittelalterlichen Kulturgeschichte, insbesondere mit der weiblichen Frömmigkeit in den Lüneburger Frauenklöstern. Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind: Spätmittelalter, Frömmigkeit, Frauenklöster, Lüneburg, Wienhausen, Ebstorf, Passionsliteratur, Handschriften, Materialität, Sprache, Inhalt, Memoria passionis, private Frömmigkeit, kleinformatige Handschriften, monastische Reformen.
Die Arbeit rekonstruiert das spirituelle Leben und die Frömmigkeit der Nonnen, die über die rein liturgischen Pflichten hinausgingen.
Es handelt sich um kleinformatige Handschriften aus dem Kloster Wienhausen, die für die private Andacht der Nonnen genutzt wurden und Einblick in ihre "Memoria passionis" geben.
Die Analyse konzentriert sich hauptsächlich auf die Konvente Wienhausen und Ebstorf aufgrund ihrer reichhaltigen Überlieferungen.
Die Arbeit beleuchtet den Übergang von der monastischen Reform des 15. Jahrhunderts zur lutherischen Reformation im 16. Jahrhundert und deren Einfluss auf die Frömmigkeit.
Die Größe, das Material und die Gestaltung der Bücher (z.B. kleinformatig für die Tasche) lassen Rückschlüsse auf ihre tägliche Verwendung in der privaten Frömmigkeit zu.
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