Diplomarbeit, 2012
135 Seiten, Note: 2
2. Einleitung
3. Virtuelle Museen
3.1 Das klassische Museum
3.1.1 Geschichte des Museums
3.1.2 Aufgaben des Museums
3.1.3 Motivation und Erwartungen des Museumsbesuches
3.2 Das virtuelle Museum
3.2.1 Definition „virtuelles Museum“
3.2.2 Typen virtueller Museen
3.2.3 Die ersten Museen im World Wide Web
3.2.4 Motivation für Museen
3.2.5 Vorteile und Nachteile virtueller Museen
3.2.6 Chancen für die Bildung
4. Entwicklung des Alpinskilaufs
4.1 Skipioniere
4.1.1 Fridtjof Nansen
4.1.2 Georg Bilgeri
4.1.3 Hannes Schneider
4.1.4 Stefan Kruckenhauser
4.1.5 Anton „Toni“ Seelos
4.1.6 Franz Hoppichler
4.2 Internationale Entwicklung
4.2.1 Die skigeschichtliche Urzeit
4.2.2 Das skigeschichtliche Altertum
4.2.3 Das skigeschichtliche Mittelalter
4.2.4 Die skigeschichtliche Neuzeit
4.3 Nationale Entwicklung
4.3.1 Die ersten Versuche
4.3.2 Die ersten Skirennen
4.3.3 Der Skilauf breitet sich aus
4.3.4 Lehrpläne und das Skilehrwesen entstehen
5. Mathias Zdarsky
5.1 Biografie
5.1.1 Kindheit und Studienzeit
5.1.2 Der Skipionier
5.1.3 „Alles war um mich herum ruhig“ - Das Lawinenunglück
5.1.4 Lebensabend und Tod
5.2 Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik
5.2.1 Tragen der Skier
5.2.2 Anschnallen
5.2.3 Falscher Stand
5.2.4 Richtiger Stand – Grundstellung
5.2.5 Vorspreizstellung
5.2.6 Schrittstellung
5.2.7 Falsche Schrittstellung
5.2.8 Aufstehen
5.2.9 Gehen
5.2.10 Wenden
5.2.11 Fahrstellung
5.2.12 Fahren geradeaus
5.2.13 Stehenbleiben
5.2.14 Stemmfahren
5.2.15 Schnellfahren und Hindernisse
5.2.16 Bogenfahren
5.2.17 Querfahren
5.2.18 Schenkelsitzbremsen
5.2.19 Absturzhalt
5.2.20 Rettungshalt
5.2.21 Stemmstellung rückwärts
5.2.22 Stemmlage rückwärts
5.2.23 Norwegische Technik – Der Sprung
5.2.24 Ausrüstung
5.3 Lehrweise nach Zdarsky im Vergleich zu heute
5.3.1 Tragen der Skier
5.3.2 Anschnallen
5.3.3 Falscher und Richtiger Stand (Grundstellung)
5.3.4 Vorspreizstellung und (falsche) Schrittstellung
5.3.5 Aufstehen
5.3.6 Gehen
5.3.7 Wenden
5.3.8 Fahrstellung
5.3.9 Fahren geradeaus
5.3.10 Stehenbleiben
5.3.11 Stemmfahren
5.3.12 Schnellfahren und Hindernisse
5.3.13 Bogenfahren
5.3.14 Querfahren
5.3.15 Schenkelsitzbremsen
5.3.16 Absturzhalt
5.3.17 Rettungshalt
5.3.18 Stemmstellung rückwärts
5.3.19 Stemmlage rückwärts
5.2.20 Norwegische Technik – Der Sprung
5.2.21 Ausrüstung
5.4 Publikationen
5.5 Erfindungen
5.5.1 Lilienfelder Stahlsohlenbindung
5.5.2 Der Alpenski / Lilienfelderski und der Skistock
5.5.3 Das Zdarsky Zelt
5.5.4 Leistenbruchverband
5.6 Auswirkungen auf heute
5.6.1 Nostalgie-Skigruppe Traisen
5.6.2 Zdarsky Museum in Lilienfeld
5.6.3 Städtepartnerschaften
5.7 Der erste Torlauf der Skigeschichte
6. Virtuelles Museum Mathias Zdarsky
6.1 Geschichte des Alpinskilaufs
6.1.1 Skipioniere
6.1.2 Internationale Entwicklung
6.1.3 Nationale Entwicklung
6.1.4 Der erste Torlauf
6.2 Mathias Zdarsky
6.2.1 Biografie
6.2.2 Publikationen
6.2.3 Erfindungen
6.3 Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik
7. Schlussbemerkung
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, die Biografie und die Errungenschaften des Skipioniers Mathias Zdarsky aufzuarbeiten und Konzepte für deren Präsentation in einem virtuellen Museum zu entwickeln, wobei insbesondere die historische Entwicklung des Alpinskilaufs und Zdarskys Einfluss darauf wissenschaftlich beleuchtet werden.
4.1.1 Fridtjof Nansen
"Ich glaube, dass, wenn wir auf die sich in der Natur selbst vorfindenden Kräfte Acht geben und versuchen, mit denselben und nicht gegen sie zu arbeiten, wir den sichersten und leichtesten Weg zum Pol finden werden." (Nansen, 1898, S. 13)
Am 10. Oktober 1861 wird Fridtjof Nansen als Sohn eines Rechtsanwaltes in Kristiania, dem heutigen Oslo, im Land der Seefahrer und Skiläufer Norwegen geboren. Schon in seinen jungen Jahren war Nansen von Natur und Abenteuern begeistert. Von seiner Mutter wurde der junge Nansen zum Sport gebracht und übte diesen mit viel Enthusiasmus aus. Zu seiner Zeit galt er als der beste Skiläufer in Oslo. Auf Grund seiner Interessen wollte er keinen „normalen“ Beruf erlernen, studierte aber trotzdem Zoologie. Nansen war kein guter Schüler. Erzählungen zu Folge hatte er es der Tatsache zu verdanken, dass er sein Studium abschloss, da seine Professoren von seinen Reiseplänen wussten und der Meinung waren, „er wird nie mehr zurückkommen. Also lassen wir ihn ruhig durchkommen.“ (Brockhaus, 1998, S. 473, Stiebler & Kerler, 1968, S. 31)
Nansen machte sich nicht nur als Skipionier einen Namen, sondern hatte auch in vielen anderen Bereichen, die nun kurz erwähnt werden sollen, große Erfolge. Bevor er 1906 norwegischer Botschafter in London wurde, war er Konservator im Museum in Bergen, Professor an der Universität in Bergen sowie Leiter des internationalen Laboratoriums für Meeresforschung. Nach der Beendigung des Ersten Weltkrieges half er in Russland beim Heimbringen der Gefangenen. 1922 entwarf Nansen für staatenlose Emigranten und Flüchtlinge den sogenannten „Nansen-Pass“, welcher von 52 Staaten anerkannt wurde. Für den ursprünglich als Reisedokument für staatenlose russische Flüchtlinge nach dem Ersten Weltkrieg entwickelten Pass erhielt Nansen 1922 den Friedensnobelpreis. (Brockhaus, 1998, S. 474)
2. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des alpinen Skisports und dessen Ursprung in Lilienfeld ein, definiert die Forschungsfragen bezüglich Mathias Zdarsky und erläutert den Aufbau der Arbeit.
3. Virtuelle Museen: Das Kapitel erläutert die Transformation des klassischen Museums in den digitalen Raum, definiert virtuelle Museen und analysiert Motivationen, Chancen für die Bildung sowie Vor- und Nachteile virtueller Ausstellungsformen.
4. Entwicklung des Alpinskilaufs: Es wird ein historischer Überblick über Skipioniere, sowie internationale und nationale Entwicklungen des Skilaufs gegeben, um den Kontext für das Wirken von Mathias Zdarsky zu schaffen.
5. Mathias Zdarsky: Dieses Kapitel widmet sich detailliert der Biografie, der innovativen Skifahr-Technik, den zahlreichen Publikationen, Erfindungen und der Bedeutung des Pioniers für den heutigen Skisport sowie dessen Rezeption.
6. Virtuelles Museum Mathias Zdarsky: Das Kapitel beschreibt das konzeptionelle Design und die Strukturierung eines virtuellen Museums, das spezifisch die Inhalte über Mathias Zdarsky für ein fachlich interessiertes Publikum aufbereitet.
7. Schlussbemerkung: Die Verfasserin reflektiert den Entstehungsprozess der Arbeit, die Herausforderungen bei der konzeptionellen Gestaltung und den persönlichen Bezug zum Thema.
Mathias Zdarsky, Alpinskilauf, Lilienfelder Skifahr-Technik, Virtuelles Museum, Skipionier, Sportgeschichte, Skilehrwesen, Stahsohlenbindung, Muckenkogel, Torlauf, Österreichische Skischule, Museologie, Wintersport, Sportwissenschaft, Kulturgeschichte.
Die Arbeit behandelt das Leben und Werk von Mathias Zdarsky und dessen Pionierrolle in der Entwicklung des alpinen Skilaufs sowie ein Konzept für dessen Präsentation in einem virtuellen Museum.
Zentrale Themen sind die Geschichte des Skilaufs, die technische Revolution durch die Lilienfelder Skifahr-Technik, die Biografie Zdarskys und die theoretische Fundierung virtueller Museen.
Das Ziel ist die hermeneutische Aufarbeitung der Biografie und Errungenschaften Zdarskys und deren Aufbereitung für ein virtuelles Museum, um sein Erbe digital zugänglich zu machen.
Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf einer umfangreichen Literaturrecherche und der systematischen Aufbereitung historischer Quellen zu Mathias Zdarsky und der Skigeschichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung virtueller Museen, die historische Kontextualisierung der Skientwicklung sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Zdarskys Technik, Erfindungen und Wirkung.
Neben Mathias Zdarsky und der Lilienfelder Technik sind Begriffe wie alpine Skigeschichte, Skilehrwesen und die Konzeption virtueller Museen von zentraler Bedeutung.
Während Zdarsky eine für das steile alpine Gelände entwickelte Methode mit Fokus auf Sicherheit (z.B. Stahlsohlenbindung) schuf, hat sich der heutige Skilehrplan technologisch stark weiterentwickelt und integriert modernste Materialien sowie eine andere Skiführung.
Dieser Wettlauf im Jahr 1905 am Muckenkogel gilt als Vorläufer des heutigen Slaloms und zeichnete sich durch eine präzise Streckenführung und statistische Erfassung der Teilnehmer aus.
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