Magisterarbeit, 2008
84 Seiten, Note: 2,3
Diese Magisterarbeit untersucht die zunehmende Verschwimmung der Grenzen zwischen Realität und Fiktion in der mediatisierten Gesellschaft. Anhand der Filme "Big Fish" und "Die Truman Show" werden die Herausforderungen und Probleme aufgezeigt, die sich aus diesem Phänomen ergeben.
Das erste Kapitel beleuchtet philosophische Ansätze zur Frage der objektiven Realität und deren Verhältnis zur subjektiven Wahrnehmung, insbesondere im Kontext der zunehmenden Mediatisierung. Kapitel 2 analysiert "Big Fish", indem es die Erzählstrukturen und die Ambivalenz zwischen Fiktion und Realität in der Geschichte von Edward Bloom untersucht. Kapitel 3 konzentriert sich auf "Die Truman Show" und analysiert die Konstruktion einer simulierten Realität und die Auswirkungen auf den Protagonisten und die Zuschauer. Die Kapitel untersuchen die Konzepte des Konstruktivismus, der Medienmanipulation und des mediatisierten Blicks.
Realität, Fiktion, Medien, Mediatisierung, Rezeption, Konstruktivismus, "Big Fish", "Die Truman Show", Wahrnehmung, Interpretation, Manipulation, Identitätsbildung, Subjektivität, Objektivität.
Die Arbeit nutzt die Filme "Big Fish" von Tim Burton und "Die Truman Show" von Peter Weir als zentrale Beispiele für die mediale Vermittlung von Wirklichkeit.
Es geht um das Verschwimmen der Grenzen zwischen Realität und Fiktion in einer zunehmend mediatisierten Gesellschaft und die Schwierigkeit, zwischen objektiver Realität und simulierter Wirklichkeit zu unterscheiden.
Im Zusammenhang mit "Die Truman Show" wird untersucht, wie Realität konstruiert wird und wie Irritationen der eigenen Realität entstehen können.
Die Analyse von "Big Fish" befasst sich mit der Dialektik des Märchenerzählens, der Ambivalenz zwischen Fakten und Phantasie sowie der Rolle des Gedächtnisses bei der Konstruktion von Lebensgeschichten.
Dies beschreibt das reziproke Verhältnis von Medien und Rezeption, bei dem die Wahrnehmung der Zuschauer zunehmend durch mediale Muster geprägt wird.
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