Masterarbeit, 2007
126 Seiten, Note: 1.5
Diese Lizentiatsarbeit untersucht die Framing-Mechanismen in der Berichterstattung über den Nordirlandkonflikt. Ziel ist es, die Unterschiede in der Darstellung derselben Ereignisse in britischen und irischen Zeitungen zu analysieren und die zugrundeliegenden ideologischen Einflüsse aufzuzeigen.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Forschungsfragen vor. Kapitel 2 bietet einen Überblick über den Nordirlandkonflikt, seine historischen Wurzeln und die beteiligten Akteure. Kapitel 3 beschreibt die Mediensysteme des Vereinigten Königreichs und Irlands und die untersuchten Zeitungen. Kapitel 4 erläutert das theoretische Fundament der Framing-Analyse. Kapitel 5 präsentiert relevante Studien zum Framing in der Konfliktkommunikation. Kapitel 6 detailliert die Methodik der Arbeit, einschließlich der ausgewählten Ereignisse und des verwendeten Sample. Kapitel 7 präsentiert die Ergebnisse der Auswertung.
Nordirlandkonflikt, Framing-Analyse, Medienberichterstattung, Vergleichende Analyse, Ideologie, Republikanismus, Unionismus, Loyalismus, Nationalismus, Paramilitärische Organisationen, Zeitungsanalyse, Konfliktkommunikation.
Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Zeitungen durch Denkmuster (Frames) dieselben Ereignisse des Konflikts verschieden darstellen und bewerten.
Untersucht wurden der Belfast Telegraph, Irish News, News Letter (Nordirland), die Irish Times (Irland) und The Times (England).
Analysiert wurden vier große Anschläge, darunter die „Miami Showband Killings“ und das „Shankhill Road Bombing“, mit Tätern von beiden paramilitärischen Seiten.
Ja, die Auswertung zeigte, dass sich die Frames zwischen republikanisch und loyalistisch geprägten Medien oft deutlich unterscheiden, wenn auch nicht in jedem Einzelfall.
Ein Frame setzt sich aus der Definition eines Problems, vorgeschlagenen Problemlösungen und einer moralischen Bewertung innerhalb eines Artikels zusammen.
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