Examensarbeit, 2008
108 Seiten, Note: 17
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Diese Arbeit untersucht, welches System der Kapitalerhaltung – der Bilanztest oder der Solvenztest – für die Europäische Privatgesellschaft (SPE) vorzugswürdiger ist. Die Analyse fokussiert auf die Effizienz und den Gläubigerschutz beider Systeme im europäischen Kontext.
A. Einleitung: Einführung in die Thematik und Forschungsfrage.
B. Societas Privata Europaea – Eine Einführung: Stellt den rechtspolitischen Hintergrund der SPE vor und beschreibt deren Gründungsfreiheit, inneres Verhältnis und Gläubigerschutz.
C. Kapitalerhaltungsmodelle im Vergleich: Bilanztest vs. Solvenztest: Vergleicht den Bilanztest (nationaler Kontext) mit dem Solvenztest (US-amerikanisches Modell) hinsichtlich Gläubigerschutz und Effizienz. Die Analyse betrachtet die jeweiligen Haftungsregelungen und die Perspektiven von Gläubigern und Gesellschaftern.
D. Entwicklung eines neuen Kapitalerhaltungssystems für die SPE: Diskutiert die Herausforderungen bei der Einführung eines Kapitalerhaltungssystems für die SPE, insbesondere die fehlende europäische Rechtsvereinheitlichung. Es werden Vorschläge für ein optimiertes System unter Berücksichtigung ökonomischer Aspekte gemacht.
Solvenztest, Bilanztest, Kapitalerhaltung, Societas Privata Europaea (SPE), Gläubigerschutz, Gesellschaftsrecht, Effizienz, Europäische Rechtsvereinheitlichung, Unternehmen, KMU.
Die SPE (Societas Europaea Privata) ist eine geplante supranationale Rechtsform für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im europäischen Binnenmarkt.
Der Bilanztest basiert auf Buchwerten zur Ermittlung des ausschüttungsfähigen Kapitals, während der Solvenztest (US-Vorbild) prüft, ob das Unternehmen nach der Ausschüttung zahlungsfähig bleibt.
Die Arbeit analysiert beide Systeme unter Effizienzgesichtspunkten und kommt zu einer Empfehlung für den europäischen Gesetzgeber hinsichtlich eines optimierten Modells.
Kritiker bemängeln, dass Buchwerte oft nicht die reale wirtschaftliche Lage widerspiegeln und das System zu starr für moderne Unternehmensfinanzierungen sein kann.
Das US-amerikanische Modell des Solvenztests (§ 6.40 RMBCA) dient als direkter Vergleich zum traditionellen kontinentaleuropäischen Bilanztest.
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