Diplomarbeit, 2008
78 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Integrales Informationsmanagement als Befähiger für ein durchgängiges Geschäftsprozessmanagement
1.2 Aufbau der Diplomarbeit
1.3 Abgrenzung des DA Themas
2 Die Vision eines durchgängigen Geschäftsprozessmanagements
2.1 Die adaptive prozessorientierte Infrastruktur als Basis für den unternehmerischen Erfolg
2.2 Geschäftsprozessmanagement GPM und Serviceorientierte Architekturen SOA
3 Von der Geschäftsprozessanalyse zur Geschäftsprozessorchestrierung
3.1 Problemfelder für ein durchgängiges Geschäftsprozessmanagement
3.2 Vom Problem- zum Lösungsraum - Designebenen
3.3 Anforderungen an fachliche Spezifikationen (Customer-Requirements)
3.4 Das Konzept der ereignisgesteuerten Prozessketten EPK
3.5 Anforderung an technische Spezifikationen (Development-Requirements)
3.6 Der OASIS Standard: Business Process Execution Language
3.6.1 Die Kernidee von BPEL
3.6.2 Die Sprachelemente von BPEL
3.6.3 Berücksichtigung lang laufender Prozesse
3.6.4 Abstrakte und ausführbare Prozesse
4 Vergleich der Konzepte EPK und BPEL
4.1 Unterschiedliche Zielgruppen
4.2 Spezifikationsdefizite einer EPK aus der BPEL Perspektive
4.2.1 Fehlende technische Informationen in der fachlichen Beschreibung des Geschäftsprozess
4.2.2 Freiheitsgrade bei der fachlichen Modellierung
4.3 Spezifikationsdefizite von BPEL aus der EPK Perspektive
4.3.1 Fehlende fachliche Informationen in der technischen Spezifikation des Geschäftsprozess
4.3.2 Keine standardisierte graphische Notation bei BPEL
4.3.3 Darstellung der Kontrollflusslogik
4.3.4 Nicht transformierbare Workflow Patterns
5 Weitere Sachverhalte bei der Überführung einer EPK in BPEL
5.1 Technische Prozessschneidung
5.2 Modellinkonsistenzen
5.2.1 Manuelle Ergänzungen
5.2.2 Auslagerung potenzieller BPEL Funktionen
5.3 Modellabstraktionen
5.3.1 Aggregationen von Aktivitäten
5.3.2 Der SOA Aspekt „Geschäftsregeln“
5.4 Rücktransformation und Round-Trip Ansatz
5.5 Evolution des BPEL-Standards
5.6 Nichtfunktionale Aspekte
5.7 Funktionsorientierte Modellierung
6 Empfehlung zur Vorgehensweise bei der Überführung ereignisgesteuerter Prozessketten in BPEL
6.1 Verwendung eines Vorgehensmodells
6.2 Schwerpunkt auf fachliche Modellierung legen
6.3 Anforderungen an eingesetzte Werkzeuge zur Modellverwaltung
6.3.1 Gemeinsames Repository für fachliche und technische Spezifikation
6.3.2 Validierung überführbarer fachlicher EPK Modelle
6.3.3 Erhalt manueller Ergänzungen bei erneuter Transformation
6.4 Verwendung von Templates
6.5 Vermeiden proprietärer Lösungen
6.6 Sinnvoller Einsatz von Erweiterungen
6.7 Grenzen der Prozessorientierung
6.7.1 Nicht standardisierte Abläufe
6.7.2 Qualität von Funktionen und effiziente Nutzung von Informationen
6.7.3 Durchlaufzeiten
6.7.4 Informelle Strukturen
7 Fazit
8 Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Transformation von fachlichen Modellen, speziell ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK), in die technisch ausführbare Sprache BPEL (Business Process Execution Language), um eine durchgängige Prozessabbildung von der Anforderungsanalyse bis zum Software-Code zu erreichen.
4.2.2.3 Maschen
Von einer Masche spricht man in der EPK-Modellierung z.B. dann, wenn der Kontrollfluss über zwei parallele Prozesszweige führt, die alternativ durchlaufen werden können und wenn zudem ein Prozesszweig sich ein weiteres Mal aufteilt. Im weiteren Verlauf wird zuerst ein Prozesszweig der inneren Verzweigung mit einem anderen Prozesszweig der äußeren Verzweigung zusammengeführt. Anschließend wird der zusammenführte Prozesszweig mit dem verbleibenden Prozesszweig der inneren Verzweigung zusammengeführt. Dies widerspricht dem Ansatz der strukturierten Modellierung in BPEL. Innerhalb einer EPK-Modellierte Maschen können somit nicht automatisch nach BPEL transformiert werden.
1 Einleitung: Motivation des Themas durch die Notwendigkeit von integralem Informationsmanagement und die Einführung in den Fokus der Überführbarkeit von EPK nach BPEL.
2 Die Vision eines durchgängigen Geschäftsprozessmanagements: Erörterung der Bedeutung von adaptiven, prozessorientierten Infrastrukturen und dem Zusammenspiel von Geschäftsprozessmanagement und Serviceorientierten Architekturen (SOA).
3 Von der Geschäftsprozessanalyse zur Geschäftsprozessorchestrierung: Darstellung der Problemfelder bei der Prozessmodellierung sowie Einführung in die Konzepte von EPK und dem BPEL-Standard.
4 Vergleich der Konzepte EPK und BPEL: Detaillierte Analyse der Spezifikationsdefizite, die bei einer automatisierten Transformation zwischen den beiden Modellierungskonzepten auftreten.
5 Weitere Sachverhalte bei der Überführung einer EPK in BPEL: Erörterung technischer Prozessschneidungen, Modellinkonsistenzen und der Auswirkungen von Modellabstraktionen auf den Transformationsprozess.
6 Empfehlung zur Vorgehensweise bei der Überführung ereignisgesteuerter Prozessketten in BPEL: Praktische Empfehlungen zur Verwendung von Vorgehensmodellen, Repositorys und Templates sowie zur Vermeidung proprietärer Lösungen.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Realisierbarkeit einer automatischen Transformation und Empfehlung zur werkzeugunterstützten teilautomatisierten Vorgehensweise.
8 Zusammenfassung: Rekapitulation der wesentlichen Erkenntnisse der Diplomarbeit hinsichtlich der Identifikation von Transformationsdefiziten und der empfohlenen Vorgehensweise.
Geschäftsprozessmanagement, EPK, BPEL, SOA, Modelltransformation, Workflow Patterns, Prozessanalyse, Orchestrierung, Web Services, Business-IT Gap, Prozessmodellierung, Informationsmanagement, Software Engineering, Prozessschneidung, XML.
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Geschäftsprozesse, die fachlich als ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) modelliert wurden, in die technisch ausführbare Sprache BPEL (Business Process Execution Language) zu überführen.
Das primäre Ziel ist es, die Überführbarkeit eines fachlichen EPK-Modells in ein technisches BPEL-Modell zu untersuchen und Empfehlungen für diesen Transformationsprozess zu geben.
Die zentralen Themen umfassen Geschäftsprozessmanagement, Serviceorientierte Architekturen (SOA), die Modellierung mit EPKs, die Orchestrierung mittels BPEL sowie die Analyse von Transformationsproblemen.
Es wird eine theoretische Analyse der Spezifikationsunterschiede zwischen den beiden Modellierungsansätzen durchgeführt, ergänzt durch praktische Empfehlungen und die Betrachtung von Best-Practice-Vorgehensmodellen.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Defizite beider Ansätze, wie fehlende technische Informationen in fachlichen Modellen oder nicht-standardisierte graphische Notationen bei BPEL, sowie den Umgang mit speziellen Strukturen wie "Maschen" oder "Arbitrary Cycles".
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verbindung von betriebswirtschaftlicher Prozessmodellierung und technischer Implementierung aus, mit dem Fokus auf die Überbrückung des sogenannten "Business-IT Gap".
Maschen in EPK-Modellen, bei denen sich Prozesspfade komplex verschachtelt aufteilen und zusammenführen, widersprechen dem Ansatz der strukturierten Modellierung in BPEL und verhindern eine automatisierte Transformation.
Aufgrund unterschiedlicher Detaillierungsgrade, fehlender technischer Informationen in EPKs (wie Prozesszustände oder Fehlerbehandlung) und der Notwendigkeit, manuelle Ergänzungen vorzunehmen, ist eine vollautomatische Transformation derzeit kaum realisierbar.
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