Diplomarbeit, 2009
111 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
2 Grundlagen und Inhalte von Strategiekonzepten
2.1 Wesentliche Faktoren für die Erarbeitung von Strategie-konzepten
2.1.1 Die Bedeutung von Megatrends und Zukunftsmärkten
2.1.2 Bestimmung bedeutender Standortfaktoren
2.2 Das Leitbild als Maßstab wesentlicher Ziele und Strategien
2.3 Ziele, Aufbau und Inhalte eines Wirtschaftskonzeptes
3 Einbettung des Leitbildes und Wirtschaftskonzeptes in regionale und globale Strategien
4 Analyse der Zweiten Fortschreibung der Wirtschaftskonzeption Stralsunds hinsichtlich der verwendeten Kennzahlen und der Nutzung neuer Kennzahlen
4.1 Einleitende Bemerkungen
4.2 Geographische Lage
4.3 Bevölkerung, Arbeitsmarkt und Bildung
4.4 Verkehrsinfrastruktur und Logistik
4.5 Wirtschaft
4.5.1 Die Maritime Wirtschaft
4.5.2 Produzierendes Gewerbe
4.5.3 Handel und Dienstleistungen
4.5.4 Tourismus
4.5.5 Versorgung und Entsorgung
4.5.6 Gewerbegebiete, Gewerbeflächen
4.5.7 Steuern
4.5.8 Fördermöglichkeiten
4.5.9 Netzwerke
4.6 Weitere Standortfaktoren
4.7 Potenziale und Defizite
4.8 Maßnahmenkatalog
5 Maßnahmen und Handlungsempfehlungen
5.1 Maritimer Sektor
5.2 Produzierendes Gewerbe als wesentliches Potenzial für die Zukunft der Region
5.3 Investorensuche und -betreuung
5.4 Entwicklung und Förderung von Innovationen
5.5 Stärkung der Rolle des Tourismus in der Konzeption
5.5.1 Voraussetzungen
5.5.2 Auslastung und durchschnittliche Aufenthaltsdauer
5.5.3 Saisonverlängerung
5.5.4 Qualitative Verbesserungen
5.6 Marketingstrategien für den Standort Stralsund
5.6.1 Zielgruppen
5.6.2 Erhöhung der Attraktivität – „Stadt als Marke“
5.6.3 Kooperationen
5.6.4 Nutzung und Entwicklung von Alleinstellungsmerkmalen
5.7 Wirtschaftsförderung
5.8 Benchmarking-Analyse der Stralsunder Wirtschaftskonzeption mit ausgewählten Referenzkonzepten
5.8.1 Kiel
5.8.2 Greifswald
5.9 Notwendigkeit der stetigen Fortschreibung, Anpassung und Erfolgskontrolle der Wirtschaftskonzeption
6 Schlussbetrachtung
Diese Diplomarbeit zielt darauf ab, einen ganzheitlich integrativen Leitfaden für ein Wirtschaftsentwicklungskonzept der Hansestadt Stralsund zu erstellen. Dabei wird untersucht, wie lokale Gegebenheiten, strategische Planung und globale Trends zu einem zukunftsfähigen Standortmodell verknüpft werden können, um insbesondere Investoren und Fachkräfte zu binden.
2.1.1 Die Bedeutung von Megatrends und Zukunftsmärkten
Die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen wird im kommenden Jahrzehnt von verschiedenen grundlegenden Veränderungen beeinflusst, welche somit in der kommunalen Wirtschaftsplanung nicht unberücksichtigt bleiben dürfen. Laut Kotler ist es „die Aufgabe des Standortmarketing … , die Gemeinden … darin zu bestärken, sich Veränderungen anzupassen … und Chancen zu ergreifen“.5
Vor der Erstellung einer Konzeption ist es daher unerlässlich, Umfeldveränderungen - wie wesentliche Trends und Zukunftsmärkte - zu erkennen und richtig zu interpretieren. Diese können die Wirtschaftsbedingungen und -strukturen entscheidend verändern, weshalb sie im Rahmen der Situationsanalyse wichtig sind zur Abschätzung von Chancen und Risiken. 6 Dabei ist es essenziell, die äußeren Veränderungen als Chancen zu begreifen. Zudem erfordern die neuen Herausforderungen auch eine engere Zusammenarbeit und Abstimmung regionaler Akteure, um Synergien optimal zu nutzen und ein einheitliches Auftreten zu gewährleisten.7
Im Folgenden werden ausgewählte, für die Entwicklung Stralsunds wesentliche Trends identifiziert, welche in die Konzeption einbezogen werden sollten. Beispielsweise ist der Megatrend des globalen Bevölkerungswachstums für die durch Abwanderung gekennzeichnete Hansestadt Stralsund nicht relevant. Ein Vollständigkeitsanspruch besteht nicht, zumal sich die äußeren Bedingungen in den nächsten Jahren weiter verändern werden, was wiederum eine Neuorientierung erfordern könnte.
1 Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit von koordiniertem Standortmarketing für wirtschaftsstrukturschwache Regionen und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen und Inhalte von Strategiekonzepten: Erläutert theoretische Aspekte von Megatrends, Leitbildern und der methodischen Herangehensweise an Wirtschaftskonzepte.
3 Einbettung des Leitbildes und Wirtschaftskonzeptes in regionale und globale Strategien: Untersucht die Übereinstimmung lokaler Strategien mit EU-, Bundes- und Landesvorgaben.
4 Analyse der Zweiten Fortschreibung der Wirtschaftskonzeption Stralsunds hinsichtlich der verwendeten Kennzahlen und der Nutzung neuer Kennzahlen: Führt eine detaillierte Soll-Ist-Analyse der Stralsunder Wirtschaftskonzeption durch und identifiziert Verbesserungspotenziale.
5 Maßnahmen und Handlungsempfehlungen: Erarbeitet konkrete Vorschläge zur Stärkung des maritimen Sektors, des Tourismus und der Innovationskraft.
6 Schlussbetrachtung: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit konsequenter Weiterentwicklung und Kooperation.
Wirtschaftsentwicklung, Standortmarketing, Stralsund, Stadtleitbild, Wirtschaftskonzeption, Strategische Planung, Tourismus, Clusterbildung, Strukturwandel, KMU, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsstrategie, Infrastruktur, Standortfaktoren, Außenhandel.
Die Arbeit analysiert das Wirtschaftskonzept der Hansestadt Stralsund und entwickelt einen Leitfaden für eine ganzheitliche wirtschaftliche Weiterentwicklung.
Die Schwerpunkte liegen auf Standortmarketing, Strategieentwicklung für Kommunen, der Bedeutung von Innovationsclustern, der Rolle des Tourismus und der Außenwirtschaft.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens, um Stralsunds Wirtschaftskraft zu stärken und den Standort im Wettbewerb besser zu positionieren.
Es wird eine Soll-Ist-Analyse durchgeführt, gestützt durch Kennzahlenvergleiche, Benchmarking mit Referenzstädten (Kiel, Greifswald) sowie die Auswertung relevanter Literatur und Wirtschaftsdaten.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der aktuellen Wirtschaftskonzeption, der Identifizierung von Potenzialen und Defiziten sowie der Erarbeitung spezifischer Handlungsempfehlungen.
Wirtschaftsentwicklung, Standortmarketing, Stralsund, Stadtleitbild, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsstrategie sind zentrale Begriffe.
Der Autor betont die Fachhochschule als essenziellen Kooperationspartner für Innovationen, Technologietransfer und die Gewinnung von qualifiziertem Humankapital.
Diese Städte dienen aufgrund ähnlicher geographischer und wirtschaftlicher Profile als Referenzkonzepte, um aus "Best of Class"-Strategien zu lernen und Stärken sowie Schwächen der eigenen Planung zu identifizieren.
Der Tourismus wird als Kernkompetenz gesehen, wobei der Autor besonders die Saisonverlängerung und die Verbesserung der Servicequalität als notwendige Maßnahmen hervorhebt.
Der Autor identifiziert Defizite in der Transparenz und Zielgruppenorientierung und plädiert für eine Zentralisierung der Kompetenzen ("Alles aus einer Hand") sowie eine verstärkte Chefsache-Priorität.
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