Bachelorarbeit, 2007
73 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit untersucht das Konzept nichtkommerzieller Galerien im Wandel des globalen und medialen Umfelds für Künstler und Kunstwerke. Die Arbeit analysiert verschiedene Arten von Art Spaces und deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Kunst, insbesondere am Beispiel der PROGRAM Galerie in Berlin.
Die Einleitung beschreibt den boomenden Kunstmarkt und dessen Risiken, führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die PROGRAM Galerie als Untersuchungsgegenstand vor. Teil A analysiert den Kunstmarkt, seine Preisbildung, die Rolle der Kunst als Ware und die verschiedenen Marktteilnehmer (Künstler, Sammler, Galeristen, Art Consultants, Kunstkritiker) und ihre Wirkungsbereiche, sowohl auf dem Primär- als auch Sekundärmarkt. Teil A beschreibt ausserdem den Art Space und seine Entwicklung, den Einfluss von Virtualität und die veränderte Arbeitswelt. Teil B analysiert die PROGRAM Galerie als nichtkommerzielle Galerie, deren Organisationszweck und strategische Ziele. Es werden externe und interne Bedingungen untersucht, die Konzeption und die Gestaltung der Unternehmenspolitik wird betrachtet.
Kunstmarkt, nichtkommerzielle Galerien, virtuelle Galerien, PROGRAM Galerie, Art Space, Preisbildung, Marktteilnehmer, Wahrnehmung, Virtualität, Transformationsgesellschaft, Marketing, Strategie, Gemeinnützigkeit.
„New Art Spaces“ bezeichnen nichtkommerzielle und virtuelle Galerien, die alternative Präsentationsformen für zeitgenössische Kunst jenseits des klassischen Marktes bieten.
Der Kunstmarkt folgt zwar ökonomischen Regeln, bleibt aber undurchsichtig, da viele Transaktionen und Preisbildungen nicht öffentlich gemacht werden und auf exklusiven Netzwerken basieren.
Durch die steigende Virtualisierung ermöglichen Onlinegalerien die Präsentation von Netzkunst und erreichen neue Käufergruppen, die über traditionelle Institutionen schwer zugänglich sind.
Die PROGRAM Galerie dient als Beispiel für eine nichtkommerzielle Galerie, die Kunst fernab von musealer Inszenierung und Verkaufszwang einen autonomen Raum zur Entfaltung bietet.
Der Primärmarkt umfasst den Erstverkauf von Werken (Künstler, Galeristen), während der Sekundärmarkt den Wiederverkauf (Auktionshäuser, Sammler) und die museale Verwertung beinhaltet.
Nein, sie wollen den Markt nicht ersetzen, sondern bieten eine notwendige Bereicherung und Ergänzung zum bestehenden Ausstellungshabitus und fördern neue Sichtweisen.
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