Diplomarbeit, 2008
205 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen zur Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen gemäß IFRS 3 (revised)
2.1 Rechnungslegungsziel des IASB
2.2 Definitionen und Anwendungsbereich des IFRS 3 (revised)
2.3 Erstkonsolidierung nach der Akquisitionsmethode
2.3.1 Grundlagen der Erstkonsolidierungstechnik
2.3.2 Konzeption der Akquisitionsmethode
2.3.3 Abgrenzung eines Unternehmenszusammenschlusses von sonstigen Transaktionen
2.4 Ansatz immaterieller Vermögenswerte gemäß IFRS 3 (revised)
2.4.1 Kriterien für den Bilanzansatz immaterieller Vermögenswerte
2.4.1.1 Definitionskriterien eines immateriellen Vermögenswerts
2.4.1.2 Ansatzkriterien eines immateriellen Vermögenswerts
2.4.2 Explizite Ansatzgebote bzw. -verbote und Klassifikation von Bilanzposten
2.5 Erstbewertung immaterieller Vermögenswerte gemäß IFRS 3 (revised)
2.5.1 Beizulegender Zeitwert als Wertmaßstab der Akquisitionsmethode
2.5.2 Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts immaterieller Vermögenswerte im Zuge der Akquisitionsmethode
2.5.2.1 Bewertungsgrundsätze
2.5.2.2 Bewertungsverfahren und -methoden im Überblick
2.5.3 Explizite Ausnahme von den Bewertungsvorschriften für Reacquired Rights
2.6 Ermittlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung
2.6.1 Bestandteile und Bewertung der übertragenen Gegenleistung
2.6.2 Residuale Ermittlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung
2.7 Zwischenfazit
3 Abbildung von Reacquired Rights gemäß IFRS 3 (revised)
3.1 Definition von Reacquired Rights
3.2 Ansatz identifizierbarer Reacquired Rights gemäß IFRS 3 (revised)
3.3 Erstbewertung identifizierbarer Reacquired Rights gemäß IFRS 3 (revised)
3.3.1 Reacquired Rights als Ausnahme vom allgemeinen Bewertungsgrundsatz
3.3.2 Bewertung von Reacquired Rights anhand marktpreisorientierter Bewertungsverfahren
3.3.2.1 Marktpreise auf aktivem Markt
3.3.2.2 Analogiemethode und Multiplikatorverfahren
3.3.2.3 Kritische Würdigung marktpreisorientierter Bewertungsverfahren im Kontext der Erstbewertung von Reacquired Rights
3.3.3 Bewertung von Reacquired Rights anhand kapitalwertorientierter Bewertungsverfahren
3.3.3.1 Grundlagen kapitalwertorientierter Bewertungsverfahren
3.3.3.2 Prognose zukünftig bewertungsrelevanter Free Cash Flows
3.3.3.2.1 Mehrgewinnmethode
3.3.3.2.2 Lizenzpreisanalogiemethode
3.3.3.2.3 Residualwertmethode
3.3.3.3 Prognose der wirtschaftlichen Nutzungsdauer
3.3.3.4 Ermittlung des vermögenswertspezifischen WACC
3.3.3.5 Ermittlung des abschreibungsbedingten Steuervorteils
3.3.3.6 Kritische Würdigung kapitalwertorientierter Bewertungsverfahren im Kontext der Erstbewertung von Reacquired Rights
3.3.4 Bewertung von Reacquired Rights anhand kostenorientierter Bewertungsverfahren
3.3.4.1 Reproduktionskostenmethode
3.3.4.2 Wiederbeschaffungskostenmethode
3.3.4.3 Kritische Würdigung kostenorientierter Bewertungsverfahren im Kontext der Erstbewertung von Reacquired Rights
3.4 Zusammenfassende Beurteilung des Ansatzes zur Abbildung von Reacquired Rights
4 Abbildung von Pre-Existing Relationships gemäß IFRS 3 (revised)
4.1 Mehrkomponentengeschäfte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen
4.2 Klassifikation von Pre-Existing Relationships
4.3 Wirtschaftliche Abwicklung von Pre-Existing Relationships
4.3.1 Konzernbilanzielle Erfassung des Abwicklungsgewinns bzw. -verlusts
4.3.2 Wirtschaftliche Abwicklung nicht-vertraglicher Pre-Existing Relationships
4.3.3 Wirtschaftliche Abwicklung vertraglicher Pre-Existing Relationships
4.3.3.1 Bewertung der Günstigkeit bzw. Ungünstigkeit
4.3.3.2 Betrag zur vorzeitigen Vertragsbeendigung
4.3.3.3 Zusammenfassendes Beispiel zur wirtschaftlichen Abwicklung vertraglicher Pre-Existing Relationships
4.4 Reacquired Rights als Sonderfall der Pre-Existing Relationships
4.4.1 Bewertung eines Abwicklungsgewinns bzw. -verlusts im Zuge der Abbildung von Reacquired Rights
4.4.2 Zusammenfassendes Beispiel zur konzernbilanziellen Abbildung günstiger bzw. ungünstiger Reacquired Rights
4.5 Zusammenfassende Beurteilung des Ansatzes zur Abbildung von Pre-Existing Relationships
5 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die erstmalige Abbildung von sogenannten "Pre-Existing Relationships" und "Reacquired Rights" im Rahmen der Erstkonsolidierung nach IFRS 3 (revised) zu analysieren und vor dem Rechnungslegungsziel des IASB kritisch zu würdigen.
3.3.2.1 Marktpreise auf aktivem Markt
Marktpreise auf einem aktiven Markt sind zur Bewertung identifizierbarer immaterieller Vermögenswerte des akquirierten Geschäftsbetriebs grundsätzlich primär heranzuziehen (vgl. Abschnitt 2.5.2.2), da diese durch eine Transaktion am Markt objektiviert und damit intersubjektiv nachprüfbar zu ermitteln sind. Der beizulegende Zeitwert der immateriellen Vermögenswerte wäre somit der Betrag, der sich aufgrund von Angebot und Nachfrage zwischen sachverständigen, unabhängigen Parteien für diesen immateriellen Vermögenswert am Markt einstellen würde. Existiert für diesen ein aktiver Markt, so lässt sich dessen Wert folglich unmittelbar aus beobachtbaren Marktpreisen ableiten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Globalisierung und Internationalisierung von Unternehmen ein und diskutiert die Rolle von Unternehmenszusammenschlüssen sowie die Bedeutung von immateriellen Vermögenswerten unter IFRS 3 (revised).
2 Grundlagen zur Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen gemäß IFRS 3 (revised): Dieses Kapitel beleuchtet das Rechnungslegungsziel des IASB, die Definitionen und Anwendungsbereiche von IFRS 3 (revised) sowie die technische Durchführung der Erstkonsolidierung mittels der Akquisitionsmethode.
3 Abbildung von Reacquired Rights gemäß IFRS 3 (revised): Hier werden die Definition, der Ansatz und die Erstbewertung von Reacquired Rights als Ausnahmetatbestand detailliert untersucht und verschiedene Bewertungsverfahren kritisch gewürdigt.
4 Abbildung von Pre-Existing Relationships gemäß IFRS 3 (revised): Dieses Kapitel befasst sich mit der Abwicklung von Pre-Existing Relationships im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen, der Klassifikation dieser Beziehungen und der Erfassung von resultierenden Abwicklungsgewinnen bzw. -verlusten.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die praktische Anwendung der neuen Regelungen ab dem 01.07.2009.
IFRS 3, Akquisitionsmethode, Reacquired Rights, Pre-Existing Relationships, Erstkonsolidierung, Unternehmenszusammenschluss, Fair Value, beizulegender Zeitwert, Goodwill, immaterielle Vermögenswerte, Kapitalkonsolidierung, Unternehmensbewertung, WACC, Cash Flow, Bewertungsmethoden
Die Diplomarbeit untersucht, wie "Pre-Existing Relationships" und "Reacquired Rights" bei Unternehmenszusammenschlüssen unter der revidierten IFRS 3 Norm erstmalig in Konzernabschlüssen abgebildet werden.
Im Zentrum stehen die Konzepte der Akquisitionsmethode, die Bewertung immaterieller Vermögenswerte und die Behandlung von Transaktionsbestandteilen, die über den reinen Unternehmenszusammenschluss hinausgehen.
Das Ziel ist es, die korrekte konzernbilanzielle Vorgehensweise bei der Abwicklung dieser spezifischen Geschäftsbeziehungen darzustellen und diese Vorgehensweisen vor dem Hintergrund des IASB-Rechnungslegungsziels (Entscheidungsnützlichkeit) zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer intensiven Analyse der IFRS-Standards, einer Durchdringung der gängigen Literatur zur Unternehmensbewertung sowie einer kritischen Würdigung der normierten Bewertungsverfahren.
Der Hauptteil befasst sich mit den allgemeinen Grundlagen nach IFRS 3 (revised), einer detaillierten Analyse von Reacquired Rights und der Abwicklung von Pre-Existing Relationships unter Anwendung marktpreis-, kapitalwert- und kostenorientierter Bewertungsverfahren.
Die Arbeit wird besonders durch Fachbegriffe wie IFRS 3 (revised), Akquisitionsmethode, Fair Value, Reacquired Rights und Pre-Existing Relationships charakterisiert.
Die Erstbewertung stellt einen Ausnahmetatbestand dar, bei dem der Wertansatz primär auf der verbleibenden Restlaufzeit des entsprechenden Vertrags basiert und erwartete Erneuerungen oder Verlängerungen außer Ansatz bleiben.
Die Methode ist problematisch, da die isolierte Bewertung eines immateriellen Vermögenswerts oft schwierig ist und die Zurechnung von CFs sowie die Berücksichtigung aller unterstützenden Vermögenswerte (Contributory Assets) auf subjektiven Schätzungen beruhen kann.
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