Diplomarbeit, 2009
74 Seiten, Note: 2,0
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Squeeze-out bezeichnet den zwangsweisen Ausschluss von Minderheitsaktionären aus einer Aktiengesellschaft durch einen Hauptaktionär gegen eine angemessene Barabfindung.
Der Hauptaktionär muss mindestens 95 % des Grundkapitals halten (§ 327a AktG). Zudem ist ein förmliches Verlangen und ein entsprechender Hauptversammlungsbeschluss nötig.
Die Arbeit untersucht die Rechtsprechung hierzu und stellt fest, dass der Eingriff in das Aktieneigentum unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit und einer angemessenen Abfindung zulässig ist.
Die Abfindung muss angemessen sein und den vollen Wert der Beteiligung widerspiegeln. Die Ermittlung erfolgt meist durch Unternehmensbewertungen und wird gerichtlich im Spruchverfahren überprüft.
Minderheitsaktionäre haben Informationsrechte (a-priori) sowie die Möglichkeit der Anfechtungs- oder Nichtigkeitsklage und das Spruchverfahren zur Überprüfung der Abfindung (a-posteriori).
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