Diplomarbeit, 2008
92 Seiten, Note: Sehr gut
1 Einleitung
1.1 Das Internet: Merkmale und Nutzung
1.1.1 Das Internet
1.1.2 Internet-Nutzung
1.2 Online-Fundraising – Ziele, Vorteile & Grenzen
2 Spendenmarkt und Spender
2.1 Spendenmarkt in der Bundesrepublik Deutschland
2.1.1 Allgemeine Beobachtungen
2.1.2 Anteil der Online-Spenden an den Gesamtspenden in Deutschland
2.2 Spender
2.2.1 Sozioökonomische und soziodemografische Faktoren
2.2.2 Determinanten der Spendenentscheidung
2.2.3 Motivationale Grundlage des Spendens
3 Spenderkommunikation
3.1 Erfolgsfaktoren des Angebots
3.2 Online Marketing/-Fundrasing Instrumente
3.2.1 Die Website: das Herz des Online Fundraisings
3.2.2 E-Mail-Marketing
3.2.3 Onlinewerbung
3.2.4 Affiliate-Marketing & Online-Kooperationen
3.2.5 Suchmaschinen – Was Online Fundraiser wissen sollten
3.2.6 Suchmaschinen-Marketing
3.2.7 Suchmaschinenoptimierung
3.2.8 Online-Fundraising Trends
4 Fundraising Management
4.1 Die Spenderpyramide
4.2 Database-Fundraising
4.3 Adressenkunde und Adressselektion
4.4 Controlling/Tests
4.4.1 Controlling
4.4.2 Online-Marketing/Fundraising: Webanalyse & Tests
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren und Instrumente des Online Fundraisings für Non-Profit-Organisationen (NPOs) im deutschen Raum. Das primäre Ziel ist es, den Status quo des Online Fundraisings zu analysieren, Optimierungsansätze für die Spenderkommunikation aufzuzeigen und die wachsende Bedeutung des digitalen Fundraisings als integralen Bestandteil des Beziehungsmanagements zu verdeutlichen.
3.2.2 E-Mail-Marketing
60 % der Internetnutzer bekommen wöchentlich bis zu einhundert unerwünschte E-Mails. Der Werbefilter von AOL blockiert serverseitig täglich 1,6 Milliarden E-Mails, clienseitig greifen dann zusätzlich die Spamfilter, die unerwünschte Werbesendungen ausfiltern. Um dem überlaufenden E-Mail-Postfach Herr zu werden, betreiben Internetnutzer „Informationsmanagement“ und haben heute teilweise mehrere E-Mail Accounts, die sie für die verschiedensten Belange nutzen (persönliche Nachrichten, Gewinnspiel-Adressen etc.). Aufgrund dieser Informationsüberlastung müssen Werbebotschaften „erwünscht, persönlich (und, A.d.V.) relevant“ sein, wollen sie der immer drastischeren Informationsselektion seitens der Rezipienten nicht zum Opfer fallen.
E-Mail ist die wichtigste Applikation im Netz. 86 % der Internet-Nutzer haben Newsletter abonniert. Spenden sammelnde Organisationen bedienen sich eMailings vor allem zur Spenderbindung. Die (teilweise) mehrfach personalisierte Ansprache über den Namen sorgt unmittelbar für eine erhöhte Wahrnehmung des Werbemittels, und konstituiert ein beziehungsorientiertes Spendenmarketing. Ziele der E-Mail-Marketing-Maßnahmen können demnach sein:
1 Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über Online-Fundraising-Instrumente und deren Erfolgsfaktoren, wobei sie sich primär auf Erkenntnisse aus dem klassischen Fundraising und dem Profit-Online-Marketing stützt.
2 Spendenmarkt und Spender: Dieses Kapitel analysiert den deutschen Spendenmarkt und die sozioökonomischen Faktoren der Spender, um das Potenzial sowie die Zielgruppenaffinität für das Online Fundraising im Netz zu eruieren.
3 Spenderkommunikation: Es erläutert die zentrale Bedeutung der Website als "Herz" der Kommunikation sowie verschiedene Instrumente wie E-Mail-Marketing, Suchmaschinen-Optimierung und Trends, um Nutzer zu aktivieren und Spenden zu generieren.
4 Fundraising Management: Dieses Kapitel behandelt strategische Aspekte wie das Modell der Spenderpyramide, Database-Fundraising für zielgerichtete Ansprachen sowie Methoden des Controllings und Testverfahren zur Erfolgsoptimierung.
5 Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die Notwendigkeit für NPOs, sich auf den digitalen Wandel vorzubereiten und digitale Kanäle integrativ mit Offline-Maßnahmen zu vernetzen, um zukünftige Erfolge sicherzustellen.
Online Fundraising, Non-Profit-Organisation, Spenderbindung, E-Mail-Marketing, Suchmaschinen-Optimierung, Suchmaschinen-Marketing, Database-Fundraising, Spenderpyramide, Return on Investment, Webanalyse, Zielgruppenanalyse, Spendenentscheidung, Relationship-Marketing, Spendenmarkt, Usability.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und Optimierung von Online-Fundraising-Instrumenten für Non-Profit-Organisationen, um Spenden effizienter zu generieren und langfristige Spenderbeziehungen aufzubauen.
Zentrale Felder sind der deutsche Spendenmarkt, die soziodemografische Analyse von Spendern, psychologische Motive für Spenden, sowie spezifische Instrumente des Online-Marketings wie Website-Optimierung und Suchmaschinen-Marketing.
Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für das Online Fundraising zu eruieren und NPOs fundierte Ansätze zu bieten, wie sie das Internet als Response-Kanal und zur Spenderbindung effektiv einsetzen können.
Die Arbeit rekurriert auf empirische Erkenntnisse des klassischen "Offline Fundraisings" und Erfahrungen aus dem Online-Marketing des Profit-Sektors, um diese auf den NPO-Bereich zu übertragen.
Der Hauptteil erstreckt sich von der Marktanalyse über die Erfolgsfaktoren der Kommunikation (Website, E-Mail) bis hin zu strategischem Management, Controlling und spezifischen Testmethoden für Online-Kampagnen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Online Fundraising, Spenderbindung, Database-Fundraising, Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Return on Investment und Relationship-Marketing.
Das Modell der Spenderpyramide stellt den Prozess dar, wie Interessenten durch gezielte Spenderentwicklungsprogramme zu Mehrfachspendern, Dauerspendern oder gar Erblassern weiterentwickelt werden.
Die Webanalyse ist essenziell für die analysegestützte Steuerung und Optimierung der Online-Kanäle, um den Website-ROI zu messen und den Nutzen für den Besucher kontinuierlich zu steigern.
Da der Spender online oft keine Möglichkeit hat, die Existenz oder Seriosität eines Projekts physisch zu prüfen, ist Vertrauen die Schlüsselkategorie, die durch Prüfsiegel, Impressum und transparente Kommunikation sichergestellt werden muss.
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